Der Sparküche-Blog.

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19. Juli: pseudo-griechischer Vorspeisenteller, Marillenknödel

Zu den Marillenknödeln sag ich jetzt nix. Keinerlei Varianten, einfach so wie immer. Zwei Stück sind übrig geblieben, da gibts später noch was zu naschen.

Für den Vorspeisenteller war ich gestern beim Zaun und hab Weinblätter geschnitten und sie dann blanchiert. Heute hab ich Oliven gekauft.

Die Weinblätter hab ich mit dem Rest vom Reis gefüllt, angereichert um Salz, Oregano, Rosmarin und Gewürzmischung sowie einen Löffel Rahm. Von dieser Fülle hab ich jeweils einen Löffel aufs obere Ende des Blattes, also beim Stängel, gepatzt und dann eingerollt wie einen Strudel. Die gefüllten Blätter hab ich dann gedämpft.

Ins gestrige Püree hab ich zwei kleine gehackte Knoblauchzehen gerührt. Und ein Glas gebratene Melanzani hab ich aufgemacht. Und dann von allem etwas auf einen Teller, Olivenöl drüber geträufelt und Weißbrot dazu gereicht.

Außerdem habe ich heute früh bereits jeweils vier Gläser Bananenmarmelade und Pflaumenmarmelade aus gerettetem Obst sowie ein Glas Pfefferoni aus eigener Ernte eingekocht. Ich war sehr stolz, bin aber jetzt rechtschaffen müde, muss ich sagen.

19.7.19 19:45, kommentieren

18. Juli: Würstchen mit Erdäpfelpüree und ... hm.

Ich denke, heute werden wir die Vorspeise - bunten Salat mit Kernöl - als Beilage zur Hauptspeise essen. Eigentlich wollte ich Kohlsprossen auftauen, hab mich aber dagegen entschieden.

Die Hauptspeise sind Mini-Frankfurter Würstchen mit Erdäpfelpüree. Da dämpfen gerade die Heurigen vor sich hin, die werde ich dann schälen, zermanschen, mit Salz und vielleicht Muskatnuss würzen und dann mit Milch übergießen und das ganze zu einer Art Püree verrühren.

Als Nachspeise gibt es Marillenkuchen, der muss dringend weg.

Weil ich heute vier Kilo Zwetschken - oder Pflaumen, ich hab das Etikett nicht gelesen - gerettet habe, war ich vorhin wieder im unvorhergesehenen Einsatz: Erst hab ich ein paar für den neuen Kuchen vorbereitet, dann hab ich den Bräter mit Zwetschkenvierteln vollgefüllt und nach dem Kuchen gleich ins Rohr getan (soll ein Powidl werden; ich hoffe die Zwetschken wissen das auch ... ) und aus den wenigen verbliebenen ein Kompott gekocht, damit die beiden wieder einmal eine Nachspeise haben.

Jetzt freu ich mich auf einen entspannten Abend.

1 Kommentar 18.7.19 17:52, kommentieren

17. Juli: Kichererbsen-Curry mit Basmatireis

Das Rezept für die heutige Hauptspeise könnt ihr wahrscheinlich schon auswendig singen. Die Besonderheiten waren: kein Ingwer, weil keiner vorrätig, zuviel Curry - das Kind hättet ihr hören sollen! - und als Gemüse Karottenstifte, Mangoldstiele und Zwiebeln. Ein winziger Rest Obers musste auch weg, zwei Gewürznelken hab ich reingeschmissen und ein paar Rosinen.

Sonst alles wie üblich.

Als Vorspeise hab ich eine Zucchinicremesuppe von der Nummer 2 von der Terrasse gepanscht. Ich hab Hühnersuppe genommen und den Rest von der Strudelfülle (Bechamel mit Karotten und Mangoldstielen) mitgekocht und am Ende alles püriert. Als Einlage gab es gehacktes gekochtes Ei. Die Suppe kam sehr gut an, wie immer bei den improvisierten Dingen.

Bei der Nachspeise konnten die beiden wählen und haben sich fürs Marillenkompott entschieden; ich habe mir eine Bananenmilch mit Ahornsirup gegönnt.

18.7.19 17:45, kommentieren

16. Juli: Gemüsestrudel mit Sauce Tatare

Ich hab schon wieder ein Kisterl Marillen in der Küche stehen. Die müssen aber bis morgen warten. Und der letzte Baum ist immer noch voll. Langsam hab ich dann genug.

Die heutige Vorspeise ist eine Art Caprese. Auf einem Bett aus Eissalat hab ich Scheiben von verschieden gefärbten Paradeisern ausgelegt und eine Mozzarellakugel dünn aufgeschnitten und die Scheiben obenauf dekoriert. Dazu kam Basilikum und Olivenöl.

Für die Hauptspeise habe ich einen Gemüsestrudel mit Sauce Tatare vorgesehen. Ob der Strudel allerdings tatsächlich einer bleibt, wenn ich dann reinschneiden werde, wird sich noch zeigen.

Ich habe schon in der Früh eine Sauce Bechamel kochen wollen, wobei die Milch geronnen ist (so eine Frechheit von ihr). Ich hab die Sauce aber trotzdem lassen, denn der Geschmack war in Ordnung. Jedenfalls habe ich zwei Handvoll Karotten, julienne geschnitten (aus dem Tiefkühler), mit Knoblauch in Öl angebraten und halbweich gedünstet und zwei Handvoll blanchierte Mangoldstiele, ebenfalls aus der Kälte, in kleine Stücke geschnitten.

Am Nachmittag habe ich die übrig gebliebenen Erdäpfel von gestern zerkleinert und in die Sauce gegeben, das andere Gemüse auch dazu sowie Salz und Gewürzmischung. Das hab ich gut abgemischt und auf einen Blätterteig längs als Füllung aufgetragen (ein Rest ist geblieben) und den Teig als Strudel eingerollt.

Weil ich sowieso ein Ei verbraucht habe für einen Striezel, den ich heute noch backen will, hab ich was vom Eiklar auf den Strudel gepinselt, damit er schön glänzt. Den Striezel kann ich auch noch mit dem Rest einpinseln.

Für die Sauce Tatare habe ich halb Mayonnaise und Rahm gemischt und mit gehacktem Schnittlauch, ebensolchen Essigurken und gekochtem Ei sowie Salz abgerührt.

Der Strudel war bei 200 Grad Ober- und Unterhitze ca. 40 Minuten im Rohr, gerade zieht er nach, während wir den Caprese essen.

Als Nachspeise gibt es selbst gemachtes Vanilleeis, vielleicht mit Erdbeersauce.

16.7.19 17:58, kommentieren

15. Juli: Wolkensuppe, Ofenlachs mit Käsekruste auf dem Erdäpfelbett

Na, das war ein anständiges Papperl heute. Hühnersuppe mit eingekochtem Eiklar, dann im Ofen gebackenen Lachs mit Käsekruste auf dem Erdäpfelbett. Für mich gabs ein Joghurt mit Marillenmarmelade als Nachtisch, den anderen gönnte ich ein kleines Schüsserl Drageekeksi, eine Wiener Spezialität aus dem Hause Manner. Der Werbeslogan lautet: Wenn ich nur aufhören könnt! Stimmt leider genau. Deshalb hab ich lieber erst gar nicht angefangen.

Für die Suppe hab ich zwei Hühnerrücken und eine Portion Suppengrün aus dem Tiefkühler gefischt, mit Salz und diversen Kräutern und Gewürzen ergänzt und mit Wasser aufgegossen. Und dann hab ich die notwendigen Erdäpfel auch gleich dazugegeben und weich gekocht.

Die Überlegung dahinter war: der Lachs braucht vielleicht eine Viertelstunde zum Garen. Die Erdäpfel, wenn roh, eine Stunde. Und dann wärs kompliziert geworden, wenn ich zuerst die Erdäpfel ins Rohr getan hätte, dann wieder rausgenommen, den Lachs draufgetan und nochmals ins Rohr damit.

Also nein. Ich hab die Auflaufform mit reichlich Olivenöl bedacht, die gekochten und geschälten Erdäpfel längs geviertelt und drin verteilt, frischen gerebelten Rosmarin dazu und alles gut vermischt, dann wieder verteilt und gesalzen und den Lachs mit der Hautseite nach unten drauf gelegt und schwach gesalzen.

Dann hab ich ein Ei getrennt und das Eiklar in die Suppe eingekocht.

Den Dotter hab ich zu einem Rest geriebenen Parmesans gegeben, Salz und Semmelbrösel dazu sowie eine vegetarische Würzmischung (eine geschnorrte Kostprobe) und Obers (mehr als ich dachte). Die entstandene Paste hab ich auf dem Fisch verteilt und den Rest auf ein paar Erdäpfeln.

Das Kind mag nämlich Lachs nur in geräucherter Form. Da allerdings in beträchtlichen Mengen.

Jedenfalls dachte ich, dass es einfach die Erdäpfel mit Kruste essen kann. War ein guter Gedanke, denn außer einer Mini-Kostprobe war nix mit Lachs beim Kind. Aber der Gästin hat er geschmeckt. Trotzdem ist für morgen eine Portion übrig geblieben. Und die Erdäpfel sowieso, mit denen überleg ich mir morgen was.

Die Auflaufform kam, falls das jemand interessiert, bei 180 Grad Ober- und Unterhitze für 20 Minuten ins Rohr und durfte vor dem Essen noch 10 Minuten auskühlen.

1 Kommentar 15.7.19 19:30, kommentieren

14. Juli: Sommersalat, Ziegen-Grießkoch, Taboule, Kaiserschmarren

Für mein Mittagessen habe ich einen Rest Bittersalat geschnitten und mit Paradeisscheiben und Gurkenwürfeln sowie drei gekochten Wachteleiern dekoriert. Zum Schluss habe ich ein paar Sonnenblumenkerne drübergestreut und den allerletzten halben Schluck vom guten Balsamico drübergetropft. Dazu gab es eine Scheibe Brot mit Frischkäse.

Als Nachspeise habe ich einen Grießkoch (aromatisiert nur mit Zucker und Vanille) aus dem Rest Ziegenmilch und dem letzten Schluck normaler Milch gegessen. Die Ziegenmilch hatte ich mir eingebildet, weil ich mich an den Geschmack nicht mehr erinnern konnte. Sie böckelt nach wie vor ziemlich. Aber im Grießkoch hab ich das ausgehalten.

Abends werde ich ein Taboule machen und hoffe, jemand schnorrt mir ein Stammerl Petersilie. Die Gurke und diverse Paradeiser hab ich, und Olivenöl kommt hinein. - Es gibt aber hierorts durchaus andere Kräuter, die ich verwenden könnte. Dann ist es halt nimmer original, aber das werden wir aushalten.

Danach wird es einen Kaiserschmarren geben, mit Marillenkompott und dem Rest Nektarinenpüree.

2 Kommentare 14.7.19 13:12, kommentieren

13. Juli: Karotten-Kohlrabi-Risotto mit Parmesan

Heute habe ich die Küche wiederhergestellt: Geschirr gewaschen und Hendlfutter zubereitet, nämlich. Es gibt grad viele Karotten, die habe ich geraspelt; die Damen sind einigermaßen verwöhnt, ich gebs zu.

Weil ich für das Raspeln ausnahmsweise die elektrische Maschine rausgeholt hatte, nützte ich den Schwung aus und raspelte auch für mich vier Karotten, und dann die beiden Kohlrabi auch gleich. Einen Teil hab ich eingefroren: braucht man immer wieder einmal für eine Gemüsepfanne oder eine Suppe.

Die Karotten und den Kohlrabi-Rest habe ich in ein Risotto geschmissen, den essen wir demnächst mit geriebenem Parmesan. Und als ich den Parmesan - händisch - fein raspelte, kam mir die Idee, den schon ziemlich harten Brocken doch auch gleich in die Maschine zu schmeißen.

Jetzt ist er zwar "nur" grob geraspelt, aber ich bin sicher, auch dafür finde ich eine Verwendungsmöglichkeit. Jetzt ist er nämlich ordentlich im Schüsserl, das beruhigt mich. Die Rinden habe ich aufgehoben, die koche ich in der nächsten Gemüsecremesuppe aus und füttere sie dann an das Geflügel.

13.7.19 11:47, kommentieren

11. und 12. Juli: Toast Hawaii

Ihr habt es vermutlich schon erraten: die Gästin isst gerade nicht mit uns. Gestern ist die Küche kalt geblieben, waren eh genug Reste da.

Heute habe ich mich an ein Retro-Rezept erinnert, das ich neulich aus einer Zeitung gerissen habe: Toast Hawaii. Habe ich ewig nimmer gegessen!

Im Kühlschrank fand sich Schinken, der dringend weg musste. Gouda-Scheiben hatte ich auch erst eingekauft, und ein Glas mit einem Rest Preiselbeeren war auch da. Von meinem Vater schnorrte ich mir vier Toastbrot-Scheiben, da brauchte ich keine ganze Packung erwerben. Also musste ich nur noch die Ananasscheiben kaufen. Zum Glück gibt es Mini-Dosen mit nur vier Scheiben drin.

Und schon gings los: Backrohr auf 200 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen. Das Bebuttern des Brots hab ich mir gespart, ich habe mit dem Schinken und der Ananasscheibe begonnen, je eine Käsescheibe draufgelegt und die Sache für etwa 12 Minuten ins Rohr geschoben, bis der Käse Farbe angenommen hatte. Bei Tisch löffelten wir uns die Preiselbeeren ins Loch und verspeisten die Dinger mit Genuss.

Sonst ist auch einiges passiert. Mit der Unterstützung meiner Mutter habe ich brutto 30 Kilo Marillen verarbeitet, netto waren es allerdings nur knapp 20 Kilo. Von den aufgeklaubten muss man schon einiges wegschneiden.

Also gibt es Marillensaft, Marmelade (noch nicht ganz fertig), Marillenkompott und zwei Marillenkuchen, einer mit Schokoteig, der andere mit Kaffeekuchenmasse.

Es war mir also nicht langweilig.

13.7.19 11:40, kommentieren

Ähem. Kleine Planänderung am 10. Juli: Möhrenflan mit Chilirahm

Ihr habt eh nicht ernsthaft angenommen, dass alles nach Plan läuft, oder?

Wie ich nämlich die Karotten für den Salat geschnitten habe, sind die dünnen Enden übrig geblieben. Ist doch schad drum, hab ich mir gedacht, und einen Möhrenflan gemacht.

Das Problem ist, dass ich diese Bezeichnung bisher nur in deutschen Kochbüchern gelesen und daher keine Ahnung habe, wie die Dinger auf österreichisch heißen. Karottenflan? Kennt das jemand? Oder simpel Karottenpudding, oder Soufflé, oder wie oder was?

Egal, jedenfalls haben wir den Karottenflan mit Chilirahm gegessen, also, die Erwachsenen unter uns. Dekoriert habe ich mit einem dünn gestreiferlten Salatblatt und geviertelten Kirschparadeisern.

Also. Ich hab zwei Deka Butter in der Pfanne erhitzt und ein sehr kleines geschnittenes Zwieberl glasig gedünstet, die klein geschnittenen Karotten (vielleicht ein Viertelkilo) dazugegeben, gesalzen, zitronengepfeffert, einen Teelöffel Apfelessig und zwei Esslöffel Obers zugegeben, zugedeckt und die Karotten weich gedünstet.

Dann hab ich alles abkühlen lassen und, völlig entgegen meiner Gewohnheiten, in einen Mixbecher gegeben, ein Ei hineingeschlagen und mit dem Pürierstab ordentlich traktiert. Die Masse hab ich in drei gebutterte Förmchen aufgeteilt und im Wasserbad eine halbe Stunde gegart.

Weil mir das im Backrohr zu aufwändig ist und ich keine Mikrowelle besitze, hab ich zwei Zentimeter hoch Wasser im Knödeltopf erhitzt, die Förmchen reingestellt und das ganze zugedeckt sieden lassen. Hat auch funktioniert. Die Flans haben sich sehr gut aus der Form stürzen lassen.

Das Ergebnis der Befragung der kulinarischen Versuchskaninchen fiel eindeutig positiv aus: der Karottenflan darf ins Repertoire aufgenommen werden.

10.7.19 19:23, kommentieren

noch immer der 10. Juli: Grießkuchen

Das mag ich gar nicht, wenn Rezepte nicht funktionieren. Wenn Gästinnen oder Gastkinder im Haus sind, probiere ich ja gern neue Rezepte aus. (Wie es in meinem Flaschenkisterl ausschaut, in welches ich alle Rezepte kunterbunt hineinstopfe, die ich aus diversen Zeitschriften rausgerissen habe, wollt ihr gar nicht wissen. )

Aus der Merkur-Mitgliederzeitschrift friends habe ich mir für heute einen Grießkuchen ausgesucht. Wenige Eier nötig, Grieß gibts reichlich, und zwei Marmeladen-Reste müssen eh auch weg.

Erstens war der Teig zu fest, den hätte ich niemals vorschriftsgemäß in einen Dressiersack dremmeln und von dort wieder durch die Tülle rausbefördern können. Zweitens war der Teig nach der vorgesehenen Backzeit nicht goldgelb, sondern gatschweiß und noch zähflüssig. Und drittens gingen die dressierten Streifen derart auf (wie die das auf dem Foto hingekriegt haben, würde ich gerne wissen!), dass es nicht ein Gitter war, sondern ein paar Marmeladetupfen im Teig.

Wenn der Kuchen uns trotzdem schmeckt, muss ich mir für mich eine genaue Anleitung schreiben, damit es das nächste Mal besser geht.

Ihr wollt das Rezept trotzdem haben? Na gut.

Ich habe 27 Deka weiche Butter mit 13 Deka Feinkristallzucker und etwas vom Vanilleextrakt schaumig geschlagen, dann einzeln ein großes und ein kleines Ei hineingeschlagen (ihr ahnt es wahrscheinlich: ich habe für mich die Masse halbiert), und dann eine Mischung aus 25 Deka Universal-Mehl und 13 Deka Weizengrieß untergemixt. Und den Teig dann mit etwas Milch in die für mich richtige Konsistenz gebracht.

Drei Viertel der Masse habe ich in eine Form gefüllt, die mit Backpapier ausgelegt war, und bei vorgeheizten 180 Grad Ober- und Unterhitze goldgelb gebacken. Was bei mir knapp 25 Minuten gedauert hat statt der angegebenen 15 - 17 Minuten.

Kuchen rausgenommen, mit Marmelade bestrichen und mit der restlichen Masse, nunmehr in einem Dressiersack mit der glatten 1-cm-Tülle, ein Gitter gespritzt. Das nächste Mal nehme ich eine dünne Sterntülle, das sag ich euch!

Kuchen wieder ins Rohr geschoben und dort weitere 30 Minuten fertig gebacken (angegeben: 20 - 22 Minuten).

Vom Geschmackstest werde ich berichten ...

10.7.19 14:14, kommentieren

10. Juli: Suppe, gefüllte Zucchini, Bananencreme

Was ich für eine Suppe anbiete, weiß ich noch nicht. Vermutlich werde ich im Tiefkühler nach Hühnersuppe ohne Einlage graben und hoffentlich drei Portionen zusammenkriegen. Das wäre eine gute Gelegenheit, die restlichen Suppennudeln weiterzubringen.

Für die gefüllte Zucchini, die gegenwärtig noch an der Staude wächst und die ich erst kurz vorm Kochen ernten werde, werde ich eine Fülle aus allen Resten bereiten, die sich grad im Kühlschrank breitmachen. Sind aber eh nicht viele. Jedenfalls ist der Rest vom geriebenen Parmesan dabei, und ein Eckerl Rohschinken, den ich klein würfeln werde. Und ein Löfferl vom Bärlauch-Pesto (bald ist das Glaserl gar!).

Dazu kommen ein Ei und das Fruchtfleich vom Zucchini, das ich mit dem Kugerlausstecher rauslöffle. Und die Hirse, die am Sonntag vom Auflauf übrig geblieben ist.

Ja, ich weiß, das ist zuviel Masse für einen einzelnen mittelgroßen Zucchini. Aber weil ich die gefüllten Hälften sowieso auf ein Blech mit Backpapier lege, forme ich aus der restlichen Masse kleine Tatschkerl oder Häufchen, die drapiere ich aufs Blech und backe die gleich mit (bei 190 Grad 20 Minuten für die Laibchen, der Zucchini wird ungefähr 40 Minuten im Rohr bleiben).

Vermutlich ist dem Kind eh die Variante ohne Zucchini lieber.

Dazu essen wir, des reichlichen Angebots wegen, einen Karottensalat. Einen aus gekochten Karotten, der scheint mir des Abends gesünder zu sein.

Was die Nachspeise betrifft, habe ich mich für die teilweise Verwertung der anwesenden Bananen entschieden und bei ichkoche.at ein Rezept für eine Bananencreme gefunden. Für uns abgewandelt hat sich folgendes ergeben:

Ich habe eineinhalb reife Bananen in kleine Stücke geschnitten und in eine Schüssel getan. In einer emaillierten Pfanne habe ich zwei Esslöffel Zucker schmelzen und ganz leicht Farbe nehmen lassen und die Bananen dazugegeben und fest gerührt und mit 50 ml Obers abgelöscht und weiter gerührt, bis sich die Zuckerklumpen wieder aufgelöst hatten.

In die jetzt leere Schüssel kam ein Viertelkilo Topfen und dann die Bananensache wieder dazu, und alles wurde mit dem Mixer verrührt, in Förmchen gefüllt und zum Durchkühlen in den Kühlschrank gestopft. Beim Servieren könnte ich mit Kiwi- oder Bananenscheiben dekorieren; Kekse habe ich grad keine daheim.

10.7.19 12:28, kommentieren

9. Juli: gebratener Käse mit Erdäpfeln und Salat

Um ein Haar hätte ich mich heute an meinen Plan gehalten. Hirselaibchen sollten es werden. Dann hab ich die Packung mit dem Bratkäse besichtigt und hab gemerkt, dass der nimmer so lange hält. Und hab umdisponiert auf gebratenen Käse mit Erdäpfeln und grünem Salat.

Als Vorspeise hatten wir aber tatsächlich das Schweinsfilet im Blätterteig, das ich in dünne Scheiben geschnitten und mit selbstgemachtem Kräuterrahm (Estragon, Oregano, Pimpinelle und Schnittlauch) und Kirschparadeisern gefällig auf kleinen Tellern angeordnet habe. Für den Nachtisch hab ich ein Erdbeerjoghurt fabriziert - so lange die Dinger noch Saison haben.

Die Erdäpfel habe ich samt Schale gekocht und nach dem Schälen längs geteilt und zu den Käsetalern in die Handgeschmiedete geschmissen. Diese Käselaibchen haben der Gästin und dem Kind sehr gut geschmeckt, obwohl ich mir schon Sorgen gemacht hatte. Hat nicht gut ausgesehen in der Pfanne. Also, kaufen würde ich die Dinger ganz bestimmt nicht.

Für den grünen Salat hab ich eigene Ernte (die bittere Variante) mit gekauftem Happerlsalat (sehr mild) gemischt, in Streifen geschnitten und in der Wiener Marinade meiner Mutter ertränkt.

Aber morgen werde ich die Hirse verwenden. Der ortsansässige, bisher einzige, Zucchini wächst nämlich ordnungsgemäß. Deshalb werde ich ihn morgen ernten und gefüllten Zucchini servieren.

Nehme ich mir halt einmal vor.

9.7.19 19:16, kommentieren

8. Juli: Caprese-Salat, Schweinsfilet mit Polenta, Hirseauflauf

Was ich zu gestern vielleicht noch sagen sollte: Den Hirseauflauf habe ich mit Marillen und Banane gemacht, in den Abtrieb kamen zusätzlich Vanilleextrakt und Orangenschale. Hat sehr gut geschmeckt. Den Rest durfte ich für heute aufheben, den haben wir mit Nektarinenpüree als Nachtisch gegessen.

Als Vorspeise gab es einen Salat à la Caprese, mit grünem Salat, Mini-Mozarella und Kirschparadeisern. Und natürlich Basilikum, Balsamico und Olivenöl.

Die Hauptspeise ist organisatorisch danebengelungen. Eigentlich wollte ich ein Schweinsfilet im Blätterteig machen. Deshalb habe ich den Lungenbraten auch aus dem Tiefkühler genommen.

Leider hab ich zu spät angefangen. Deshalb konnte der Teil des Filets, den ich vorschriftsmäßig in der Pfanne von allen Seiten scharf angebraten habe, auch nicht mehr auskühlen. Hätte ich den Teig um das noch heiße Fleisch gewickelt, wäre er ohne viele Worte zu einem Gatsch zerschmolzen.

Also umgeplant und den restlichen Teil des Filets in Scheiben geschnitten und gesalzen, auf jede ein Salbeiblatt (grad dass ich den in meinem Kräuterchaos auf dem Beet noch gefunden habe!) und ein kurzes Rosmarin-Zweigerl gelegt und eine Scheibe Jausenspeck drum rumgewickelt.

Das hab ich dann in der Pfanne beidseitig in Öl gebraten. Währenddessen hat daneben die Polenta geköchelt, in die ich einen Rest Obers hineingearbeitet habe.

Exkurs: der Lungenbraten im Blätterteig bäckt jetzt gerade im Rohr, insgesamt vielleicht 40 Minuten bei 190 Grad Ober- und Unterhitze, aber ich geh das zwischendurch mal kontrollieren ...

Ja, das schaut immer noch gut aus. Den werde ich morgen in dünne Scheiben schneiden und mit Kräuterrahm als Vorspeise servieren. (Und die Scherzerln werde ich als mein persönliches Mittagessen widmen. )

Weil vom Blätterteig ein Teil übrig geblieben ist, habe ich den in vier Rechtecke geteilt, auf jedes einen Löffel Marmelade geklatscht, den Teig zusammengeklappt und die entstandenen Tatschkerln gleich zum Filet aufs Blech getan. Allerdings hab ich die schon früher rausgenommen. Die dienen der Gästin und dem Kind morgen als Frühstück, das seh ich kommen ...

8.7.19 19:26, kommentieren