Der Sparküche-Blog.

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27. und 28. Jänner: Käsekrainer mit Kohlsprossen und Erdäpfelschmarrn

Gestern hab ich uns in einem Anfall von Wurschtigkeit eine Pizza bestellt. Heute wollte ich im Mittagessen wenigstens ein paar Rest-Vitamine drin haben und hab eine Packung Käsekrainer und ein Sackerl mit zwei Portionen blanchierten Kohlsprossen (eigene Ernte natürlich) aus dem Tiefkühler genommen. Außerdem hab ich zwei Portionen speckige Erdäpfel gedämpft und geschält.

Dann hab ich das alles in einer Pfanne gekocht: erst hab ich Öl in der Handgeschmiedeten erhitzt und drin ein ziemlich kleines Zwiebelhapperl, geschnitten, angebraten. Dazu kamen die Erdäpfel, in halbe Scheiben geschnitten. Das hat ein paar Minuten gebraten.

Ich hab dann die Erdäpfel an den Rand der Pfanne geschoben und den äußeren Ring der Herdplatte abgedreht. In die Mitte der Pfanne hab ich ein bisserl Öl gegossen und dort die Käsekrainer hineingelegt. - Ehrlich gesagt, hab ich zuerst die Käsekrainer hineingelegt, weil ich dachte, es geht sich mit dem Rest-Öl noch aus, aber nachdem der Rauch schon eindeutig zweideutig wurde, hab ich lieber Öl nachgeschossen.

Dazwischen jedenfalls habe ich die mittlerweile aufgetauten Kohlsprossen zum Erwärmen gelegt. Und es ist mir tatsächlich gelungen, dass am Ende die Käsekrainer mit Kohlsprossen und Erdäpfelschmarrn essbar waren.

Als Nachspeise gabs Mangopüree bzw. Joghurt mit Heidelbeerzeugs.

28.1.20 20:32, kommentieren

26. Jänner: Erbsensuppe mit Nockerln

Ich sags, wie es ist: heute hat uns der Gerstner bekocht. Sehr gschmackig, gute Auswahl, nette Bedienung. Leider ist das Kind krank - grad dass es noch das Mittagessen derpackt hat - und demzufolge grantig und nicht folgsam.

Jetzt hat es aus lauter Trotz die angebotene Erbsensuppe verschmäht. (Wenigstens den Thymian-Tee trinkt es. )

Dabei wäre die richtig gut gewesen: ich hab das Kochwasser von den gestrigen Reste-Nockerln gesalzen, eine Handvoll Erbsen aus dem Tiefkühler und einen gewürfelten mehligen Erdapfel reingetan und alles geköchelt. Gewürzt hab ich mit einer Prise Muskatnuss. 

Das Ergebnis wurde, eh wie immer,  püriert und mit einem Schluck Obers verfeinert. Die Nockerl dienen als Einlage - schmatz!

Vielleicht lass ich dem Kind was für morgen übrig - neuer Tag, neues Glück ...

1 Kommentar 26.1.20 18:54, kommentieren

25. Jänner: gebackenes Allerlei (Kürbis und Karpfenmilch) mit Erdäpfel-Vogerlsalat

Zur Feier des Tages hat sich das Kind bereiterklärt zu panieren. Das hab ich ausgenutzt und vier dünne Scheiben vom Kürbis und eine Portion Karpfenmilch (aus dem Tiefkühler) hergerichtet. Dann hab ich mich mit anderen Dingen beschäftigt und erst wieder eingeklinkt, als die Dinger fertig zum Herausbacken waren.

Naja, in der Zwischenzeit hab ich ein paar speckige Erdäpfel gekocht, geschält und scheibliert, gesalzen, mit Olivenöl beträufelt und mit Wiener Marinade übergossen. Aus dem Garten hab ich eine Handvoll Vogerlsalat geholt, gewaschen und unter die Erdäpfel gemischt.

Während die Kürbis- und Milchnerstücke in der Pfanne gebraten haben, hab ich die Reste vom Ei und die groben Teile von Mehl und Bröseln vermischt und in kleinen Stückerln in siedendem Salzwasser gekocht. Die werden uns in der nächsten Suppe als Einlage willkommen sein.

Unser gebackenes Allerlei mit Erdäpfel-Vogerl-Salat hat uns wunderbar geschmeckt, grad eine Viertelportion zum Naschen am Abend haben wir übrig gelassen.

2 Kommentare 25.1.20 13:06, kommentieren

24. Jänner: Mittäglicher Pfusch und abendlicher Kaiserschmarrn

Das kommt davon. Weil ich sogar die Gefriersackerln wiederverwende. Und dann vom letzten Mal noch ein Zetterl "Käse" draufpickt, obwohl der Inhalt definitiv grün gesprenkelt ist. Hab ich das Packerl für Mangold gehalten und den Inhalt folgerichtig mit Wasser und Salz im Reinderl zum Kochen gebracht, zum Binden der Flüssigkeit Haferflocken zugegeben und alles ein bisserl köcheln lassen. Am Schluss kam ein kleiner Rest Milch dazu, wegen der Oxalsäure. Und ungarisches Teufelszeugs.

Außerdem hab ich mir die zwei gekochten Erdäpfel, die von gestern übrig geblieben sind, ins Gemüse gewürfelt.

Ich bin ja froh, dass ich auf Knoblauch verzichtet habe und nicht der Idee erlegen bin, aus dem Zeug ein Supperl zu köcheln. Es war nämlich kein Mangold, sondern gekochter Bittersalat.

Nach einer kurzen Gewöhnungsphase hat mir der Kochsalat mit Erdäpfeln aber ganz gut geschmeckt. Im Anschluss hab ich mir aber zwei große Stücke von meinem Bananenkuchen gegönnt.

Dafür hab ich für den Abend ein Packerl mit Spargelstücken hergenommen und mit einem gewürfelten mehligen Erdapfel und Salz zu einer Spargelcremesuppe verkocht, mit einem Schuss Obers am Ende.

Danach gabs Kaiserschmarrn, zu dem ich Nektarinen- und Mangomus servierte, beides aus gerettetem Obst eingekocht.

 

2 Kommentare 24.1.20 19:44, kommentieren

23. Jänner: Ofenkürbis mit Käse überbacken

Beim Stöbern im Halbpreis-Eck im Supermarkt greife ich durchaus zu Produkten, die ich nicht kenne. Hin und wieder darf eine was ausprobieren, was sonst nie in der Tasche gelandet wäre. So habe ich gestern einen Scamorza erstanden - und grad bei Wikipedia nachgelesen, damit ich wenigstens ungefähr weiß, was mich heute erwartet.

Ich werde nämlich einen Teil des Dings dazu verwenden, um den heutigen Ofenkürbis zu verfeinern. Das Kind ist nämlich krank und wird möglicherweise ein Mittagessen haben wollen. Also werde ich ein paar Erdäpfel dämpfen, schälen und in Scheiben schneiden.

Diese werde ich in eine Auflaufform mit Olivenöl auffächern und mit eher dünnen Kürbisspalten belegen. Salzen und würzen sollte ich zwischendurch auch noch. Dann kommt eben der Scamorza auf eine Hälfte und vorsichtshalber auf die zweite Hälfte geriebener Parmesan. Für den Fall, dass der neue Käse dem Kind nicht unter die Nase geht. (Auf Feta verzichte ich sowieso schon. )

Das ganze kommt dann bei 180 Grad Ober- und Unterhitze für etwa zwanzig Minuten ins Rohr.

Wenn ich gut drauf bin und die Sonne weiter scheint, geh ich sogar in den Garten und pflück uns eine Schüssel Vogerlsalat zum Ofenkürbis, mit Käse überbacken.

Und wenn das Backrohr schon heiß ist, würde sich natürlich anbieten, auch gleich einen kleinen Kuchen zu backen. Schau ma mal.

23.1.20 08:45, kommentieren

22. Jänner: Gemüse-Eintopf

Der Gemüsevorrat muss schrumpfen, besser im Reinderl als im Kühlschrank. Deshalb habe ich mich heute für einen Gemüse-Eintopf entschieden.

Zuerst hab ich ein Stück vom Speckschwarterl versucht auszubraten. Ist aber nicht viel rausgekommen. Ich hab trotzdem ein geschnittenes Mini-Zwiebelhapperl ins Reinderl getan, detto ein kleines Lorbeerblatt und ein paar Rosmarinnadeln. Dann hab ich eine Karotte dazugewürfelt, noch weiter kurz trocken geröstet , gesalzen und dann mit heißem Wasser aufgegossen.

An zusätzlichem Gemüse war es eine Scheibe vom Kürbis, eine Handvoll Kohlrabi-Würfel, zwei Erdäpfel und ebenso viel an Mangoldstielen, geschnitten. Weil die aber schon bissfest gekocht waren, hab ich sie nach dem Kochen nur für ein paar Minuten zum Auftauen und Erhitzen auf den Eintopf gelegt.

Die Flüssigkeit ist leider nicht ansatzweise sämig geworden. Zum Glück habe ich gerade ein Packerl Frischkäse mit Kren im Kühlschrank. Davon hab ich einen gehäuften Esslöffel in den Eintopf gerührt, und das Ergebnis war super.

Ich hab nix übrig lassen, außer dem Speckschwarterl, für die Hendln. Für den Abend werde ich also noch eine Selleriecremesuppe köcheln.

22.1.20 14:10, kommentieren

21. Jänner: Grießkoch

Heute habe ich mich entschieden, den - ziemlich großen - Rest der Hühnersuppe mit Nudeln zu vernichten. Danach, so dachte ich, hatte ich mir einen Grießkoch verdient. Heute habe ich ihn mit Orangen-Kakao und Zucker gemacht.

Köstlich.

Abends gibt es den Rest der aktuellen Kürbiscremesuppe, und morgen werde ich am Rest vom Kürbis weiterarbeiten. Glaub ich halt.

1 Kommentar 21.1.20 14:51, kommentieren

18. - 20. Jänner: eigentlich nur Kohl-Reis-Pfanne

Weil wir am Samstag auf Germknödel eingeladen waren - wo ich immerhin die Kürbiscremesuppe beisteuerte. Gestern haben wir die Hollerei besucht, ich mit Befürchtungen, weil die Küche zwar köstlich ist, aber nicht unbedingt auf Kinder zugeschnitten.

Die Strategie war; vier Vorspeisen bestellen und hoffen, dass dem Kind zwei davon schmecken. Zum Glück hat das auch so gepasst. Zur allgemeinen Belohnung sind wir danach in die Konditorei rübergewandert und haben eine Jause nachgeschoben.

Unsere neue Gästin hat leider nicht überzuckert, dass in Wien am Sonntag die Supermärkte geschlossen sind. Zwar ist sie ohne Verpflegung eingebucht, war aber gestern ein wenig ausgehungert, so dass ich Mitleid bekam und uns allen für den Abend eine Hühnersuppe mit Nudeln zauberte. (Dafür gibts für mich hin und wieder einen türkischen Kaffee und Pistazien. )

Heute war es experimentatives Vorratsvernichtungskochen. Der Mini-Kohlkopf fing nämlich schon an zu vergilben. Also hab ich erstmal ein Scheiberl Speck in Streifen geschnitten und im neuen beschichteten Reinderl ausgebraten und da drin eine halbe Portion Basmatireis angebraten. Salz dazu und mit heißem Wasser aufgegossen, gut durchgerührt und dann den in Streifen geschnittenen Kohl dazugegeben.

Deckel drauf und eine Viertelstunde köcheln lassen, Herdplatte abgedreht, Deckel abgenommen, weil noch zuviel Wasser da war, und offen mit der Restwärme nachdünsten lassen. Eine Messerspitze Hing durfte natürlich auch nicht fehlen. Kurz vor dem Essen hab ich das restliche Hühnerfleisch, das in der Suppe keinen Platz gefunden hatte, untergemischt.

Diese Kohl-Reis-Pfanne schmeckt unerwartet gut. Außerdem köchelt schon die nächste Kürbiscremesuppe (diesmal mit Speckschwarte und Lorbeerblatt und Knoblauch), wir brauchen Platz im Kühlschrank!

2 Kommentare 20.1.20 11:14, kommentieren

16. und 17. Jänner: Hühnerleber nach Art der Sparköchin mit Basmatireis

Das halte ich gerade noch aus, sagte das Kind, als es fürchterlich hungrig mitten am Nachmittag nach Hause kam und ich anbot zu kochen, was aber eine halbe Stunde dauern könne.

Und schon stand ich vorm Herd. Erst schälte ich zwei Mini-Zwiebelhapperl und zwei kleine Äpfel und hirschte in den Garten um zehn Zentimeter Rosmarin. Parallel dazu tropfte die Hendlleber ab, die ich heute früh glücklicherweise aus dem Tiefkühler genommen hatte und rasch gewaschen hatte.

Dann ging es relativ flott: drei Esslöffel Öl in die Pfanne, den geschnittenen Zwiebel und den Rosmarin dazu, ein paar Minuten braten lassen. Die Leber dazu, rundherum anbraten und gleichzeitig versuchen, den Zwiebel am Verbrennen zu hindern.

Salzen, pfeffern, mit einem Achterl gekochten Paradeisern und ebensoviel heißem Wasser aufgießen, etwas zuckern (und kindswegen nicht mit Alkohol aufgießen), die klein gewürfelten Äpfel reingeben, alles aufkochen und einige Minuten köcheln lassen, bis die Leber hinreichend durchgegart ist.

Gut, dass ich den Reis, der von gestern übrig geblieben ist - ich hab ihn zum Rest vom Curry gegessen - in einer Glasdose aufbewahrt hatte. So konnte ich ihn zum Anwärmen auf den Heizkörpfer stellen. Die frisch gekochte Hühnerleber nach Art der Sparköchin war eh heiß genug.

Als Nachspeise gabs ein (zum Sonderpreis, eh klar) gekauftes Mousse au chocolat.

Außerdem habe ich für morgen eine Menge Kürbiscremesuppe vorgekocht, eh wie immer, und hab dafür einen der großen Kürbisse (ähnlich einem kleinen Langen von Neapel) geschlachtet. Da werden wir in der kommenden Woche öfter was mit Kürbis essen ...

17.1.20 18:45, kommentieren

15. Jänner: Mangold mit Polenta

Phantasieloserweise habe ich heute einfach eine Scheibe vom italienischen Speck in Streiferl geschnitten, diese im Reinderl ausgebraten, den blanchierten Mangold dazugeschmissen, gesalzen und dann einige Minuten unter Rühren gebraten. Das Ergebnis hab ich mir über die endgültig letzte Portion Polenta geschoben und alles miteinander als Mangold mit Polenta verdrückt.

Danach habe ich das zweite Glas Apfel-Granatapfel-Mus geöffnet und mir hiervon ein Schüsserl voll gegönnt. 

Verschiedenes Obst werde ich am Nachmittag naschen, denn ich habe heute Obst gerettet und werde mich am Nachmittag damit auseinandersetzen, was wir selber essen können - und dann: wie verarbeitet? - und was ich den Hendln überlasse.

 

15.1.20 12:33, kommentieren

14. Jänner: Kichererbsencurry mit Polenta

Gestern, beim Herumstierln im Kuchlkastl, ist mir ein Rest Kichererbsen in die Hände gefallen. Hab ich gleich in der Früh eingeweicht, am Abend gekocht und das Mittagessen für heute vorgekocht: ein Kichererbsencurry, dazu Polenta, die noch vom Montag übrig geblieben ist.

Es waren aber zu viele Kichern für ein Curry, also hab ich den Rest zusammen mit Olivenöl, Salz, einer Knoblauchzehe und Zitronensaft zu einer Art Hummus püriert. Auf das Tahin pfeif ich, und aufs Hing hab ich vergessen. - Da fällt mir aber ein, dass Kreuzkümmel eigentlich auch ins Hummus muss, also werde ich das gach noch unterrühren, und dann kann das Hing auch gleich dazu.

Fürs Curry musste ich gröber umschichten, weil ich ein bestimmtes Reinderl suchte. Also erst das Hummus umgefüllt in ein Schüsserl,  Reinderl ausgewaschen, da hinein die Fischsuppe - das Kind liebt sie nicht, die Fischsuppe. Um es zu besänftigen (wir haben für heute noch eine Portion), hab ich einen Teil des gekochten Broccoli vom Wochenende als Einlage dazugegeben; ich hoffe es hilft.

Reindl ausgewaschen, und los gings: erst die Gewürze trocken rösten (Knoblauch, Ingwer, eine Nelke, ein Lorbeerblatt,, ein Stammerl Rosmarin und natürlich der Curry Oriental), dann einen Schuss Öl dazu, ein Zwiebelhapperl hineinschneiden und eine Minute mitrösten und danach mit einem Portionssackerl Sojasauce und einem halben Glas gekochte Paradeiser aufgießen. Dabei natülrich immer schön rühren.

Mit Zucker und Salz würzen und das Gemüse zugeben, diesmal Kürbiswürfel und Erbsen aus dem Tiefkühler und zwei kleine Karotten. Außerdem hab ich den Rest eines Sackerls mit würzigen Erdnüssen und eine großzügige Handvoll Rosinen hineingestreuet. Umrühren, mit heißem Wasser aufgießen und zwanzig Minuten köcheln lassen.

Den gewonnenen Platz im Kuchlkastl hab ich natürlich umgehend mit der Dose mit den selbst gemachten Suppennudeln wieder verstellt.

2 Kommentare 14.1.20 07:49, kommentieren

13. Jänner: Mangoldgemüse mit Polenta

Gestern Abend hab ich es tatsächlich noch fertiggebracht, fast einen halben Liter Eis zu essen. Und ich war schon stolz auf mich, weil ich den großen Becher auseinandergeschnitten und den Rest wieder in den Tiefkühler getan habe, sonst wäre es überhaupt die Mega-Portion gewesen.

Daraufhin hab ich heute den Mangold blanchiert und mir die Hälfte als Gemüse gemacht: in wenig Wasser und hinreichend Obers mit Salz und Garam Masala zum Köcheln bringen, einige Minuten köcheln lassen und einen Löffel Grieß einrühren, damit die Flüssigkeit aufgesaugt wird. Einen Löffel mit Abschnitten und Bröseln von meinen selbst gemachten Suppennudeln hab ich auch gleich dazugeschmissen. Weg ist weg.

Derweil hat auf der Nebenplatte die Polenta geköchelt, auch mit Obers angereichert, man gönnt sich ja sonst nix.

Als Nachspeise nach dem Mangoldgemüse mit Polenta hab ich nämlich nur ein Apfelmus mit einem Haucherl Granatapfel dabei. Da hab ich vom letzten Apfelsaft, wo auch die Granatapfelkerne drin waren, die Rückstände durch die Flotte Lotte gedremmelt und das entstandene Mus aufgehoben. Das kommt mir jetzt entgegen; den Rest vom Eis rühre ich länger nicht an ...

Kuchen backen ist demnächst auch wieder angesagt. Heute im Supermarkt gabs Schlagobers, der (theoretisch) bis heute haltbar ist, zum halben Preis. Aus einem Teil werde ich meinen berüchtigten Schlagoberskuchen machen (Rezept auf Anfrage). Den Rest werde ich einfach so im Kühlschrank stehen lassen. Das Kind liebt es, wenn der Obers - muss natürlich Bio-Qualität sein, sonst gehts kaum - sauer wird, das ergibt einen herrlichen Frischkäse. Das ist der einzige Aufstrich, den sich das Kind mit Hingabe aufs Brot schmiert.

13.1.20 11:47, kommentieren

12. Jänner: Goldbrasse mit Erdäpfeln und Salat

Vorausschicken möchte ich, dass ich gestern erstens das Supperl meiner Meinung nach sehr gut hingekriegt habe (es waren auch Karotte, Sellerie und Knoblauch dabei - und natürlich Obers) und ich außerdem ins Gemüsebeet gestiefelt bin und eine bescheidene, aber sehr frische Ernte eingefahren habe; je zwei Portionen Kohlsprossen (rot und grün), Broccoli und Kohl, also Wirsing, sowie eine Handvoll Mangoldblätter.

Ich hatte vor, zu den Fischen (vor einiger Zeit zum Halbpreis erstandene Bio-Dinger), die ich gestern noch aus dem Tiefkühler genommen hatte, die Kohlsprossen zu servieren, allein, das Kind entschied sich für Salat. Na, es hat eh Plusgrade, dachte ich mir, da pflücke ich zwei Handvoll Vogerlsalat.

Heute morgen hatte es allerdings ein paar fesche Minusgrade, und vorsichtshalber kochte ich die Kohlsprossen bissfest. Später am Vormittag taute es dann aber auf, und ich konnte das Grünzeug pflücken. Dazu hobelte ich einen Rest Gurke, salzte und schüttete Wiener Marinade drüber.

Aber vorher hatte ich schon zwei Portionen Erdäpfel gedämpft und geschält und in eine Auflaufform geschnitten, wo Olivenöl und Rosmarinnadeln drin waren. Die Erdäpfel hab ich dann gesalzen und mich danach den Fischen gewidmet: waschen, trocknen lassen, mit einem Rest Gewürzsalz einreiben und auf die Erdäpfel legen. Bei 180 Grad Ober- und Unterhitze blieben die Dinger fast eine Dreiviertelstunde im Rohr, was durchaus zu viel war.

Die Goldbrassen mit Erdäpfeln und Salat haben aber trotzdem vortrefflich gemundet. Als Nachspeise hab ich dann die restlichen Schokopuddings rausgerückt, aber trotzdem ist grad wieder wenig Platz im Kühlschrank.

Die Köpfe und andere Abfälle von den Fischen hab ich mit einer Portion Suppengrün und Gewürzen sowie dem Bratrückstand von gestern zu einem gefälligen klaren Supperl gekocht. Als Einlage werden wir das Suppengemüse essen sowie die Reste vom Fisch und reichlich Suppennudeln, die ich heute vormittags zwischendurch fabriziert habe. Damit ist die Suppenkocherei wieder für zwei Tage erledigt.

12.1.20 18:33, kommentieren