Der Sparküche-Blog.

Werbung

Gratis bloggen bei
myblog.de

5. August: Nudeln in Variationen ...

... wurden es heute, weil ein Rest einer Fusilli-Packung weg musste. Da hab ich gleich andere Reste auch dazugeschmissen. Aber der Reihe nach.

Mittags hab ich die Teigwaren gekocht. Auf der Nebenflamme hab ich im beschichteten Reinderl Olivenöl erhitzt und ein sehr kleines geschnittenes Zwiebelhapperl angebraten.

Dazu kam die Melanzani von gestern, die ich längs halbiert und angebraten hatte, um sie zu füllen. Gefüllte Melanzani hat sich dann leider nicht ergeben. Also hab ich sie heute quer in Scheiben geschnitten und zu den Zwiebeln gegeben und weich gebraten.

Außerdem ist von gestern ein Bratwürsterl übrig geblieben, das hab ich in dünne Scheiben geschnitten und dazugegeben. Das alles hat ein paar Minuten gebrutzelt, bevor ich den gestern gehackten Petersil, in einem Schnapsglas im Kühlschrank aufbewahrt, und die Hälfte der Teigwaren untergemischt habe.

Abends hab ich das beschichtete Reinderl samt Bratrückstand gleich wieder hergenommen und erhitzt und zwei angedepschte Eier (das eine Hendl hat offensichtlich ein Problem mit der Schalenbildung) drin gebraten, gesalzen und gepfeffert und die restlichen Fusilli samt ein paar Basilikumblättern untergehoben.

Dazu gabs eine Auswahl an Paradeisern aus eigener Ernte, die fast alle gut geschmeckt haben. Nur die schwarz-roten sind uns zu fruchtig und zu wenig süß.

Für die kommenden Tage entschuldige ich meine Schreibfaulheit schon jetzt, aber grad reichts mit der Kocherei und ich mag lieber den Sommer genießen.

1 Kommentar 5.8.19 17:07, kommentieren

1. bis 4. August: nur spärlich gekocht ...

Es tut mir Leid, aber im Moment kann ich euch nur wenige Rezepte anbieten. Der Sommer wird genossen und es wird kaum gekocht.

Am Donnerstag habe ich mir ein Kebab geleistet, derweil das Kind den Rest der Nudeln verdrückt hat. Freitags haben meine Mutter und ich spontan einen Apfelstrudel gezogen, weil ich zwei Kilo Äpfel gerettet hatte. (Das Rezept gibts schon, irgendwo weiter vorne, im Archiv. )

Gestern hatten wir lieben Besuch zu einem ausgiebigen Frühstück, das uns bis zum späten Nachmittag gesättigt hat. Mit Schinken und Wachteleiern - endlich gibts im Durchschnitt ein Ei pro Tag; wenn man da eine Woche lang sammelt, kann man sie schon mal zum Frühstück anbieten ... - und Apfelstrudel und Blitz-Marillenkuchen.

Fürs Abendessen habe ich dann eine Packung Leberkäse-Scheiben aus dem Tiefkühler genommen, zwei Portionen Erdäpfel gedämpft und die dann, geschälter- und zerteilterweise, mit Salz und Obers zu einer Art Erdäpfelstampf verarbeitet. Den Leberkäse hab ich mit wenig Öl in der Pfanne beidseitig gebraten. Ich habe Selleriesalat in Balsamico-Marinade (Eigenproduktion aus 2014, für den ist es auch langsam Zeit geworden!) dazu gegessen.

Davon ist für heute mittags noch ein Rest da. Den werde ich zu den geplanten Bratwürsteln mit Zucchinigemüse essen. (Das Kind wird drauf verzichten. )

Die Bratwürstel kommen ebenfalls aus dem Tiefkühler und werden in der Pfanne gebraten. Den Rest vom Zucchini werde ich wie neulich mit ein bisserl ausgebratenem Speck und Zwiebel in Halbscheiben scharf anbraten und dann weich werden lassen.

Vorher essen wir eine Zucchinicremesuppe. Für die habe ich den anderen Teil des Zucchini klein geschnitten und gemeinsam mit einem Teil vom Suppengrün (den Rest hab ich eingefroren) gekocht. Vorm Essen kommt noch der Rest vom gestrigen Erdäpfelstampf dazu, und alles wird püriert.

Hört sich alles ganz gut an, finde ich. Ich hoffe es wird uns auch schmecken.

1 Kommentar 4.8.19 07:42, kommentieren

30. und 31. Juli:Bratkäse mit Zucchinigemüse

Gestern haben wir die letzte Packung vom Bratkäse verbraten. Drei laibchenförmige Käsedinger wurden mit wenig Öl in der Pfanne beidseitig gebraten. Dazu gab es ein Zucchinigemüse, sehr sparküchig.

Nämlich hab ich im Bratrückstand vom gestrigen Gröstl einen Rest Speckstreifen ausgebraten und danach einen gelben Zucchino in Halbscheiben geschnitten und mitgebraten. Gesalzen, gepfeffert, das wars.

Ich hab dann noch die beiden ersten gelben Paradeiser dazu gegessen, aber die Euphorie war begrenzt: die Schale ist ziemlich fest, und ganz reif waren die Dinger auch noch nicht.

Aber ich konnts nimmer erwarten mit der ersten Paradeiserernte.

Heute habe ich einen kleinen Becher Sauce Bolognese aus dem Tiefkühler gezogen und den in einem Rest passierter gelber Paradeiser erhitzt, mit Salz, Pfeffer und Zucker nachgewürzt, während nebenan die Spiralen weich kochten.

Morgen werden wir den Rest davon essen, da spar ich mir wieder das Kochen.

Weil schon die erste Gurke reift, überlege ich mir für den Freitag einen ausgiebigen Salat zu kleinen Steaks aus dem Tiefkühler, aber davon werde ich noch berichten.

1 Kommentar 31.7.19 18:58, kommentieren

27. bis 29. Juli: Erdäpfel-Fisolen-Gröstl

Ihr habt es vermutlich erraten: die Gästin ist weg, und die Küche bleibt kalt. Wobei: am Samstag haben wir die Reste von den gratinierten Kohlsprossen und Erdäpfeln gegessen. Die haben auch aufgewärmt gut geschmeckt.

Zu den übrig gebliebenen Erdäpfeln vom Fisch (samt Bratrückstand) hab ich eine kleine gewürfelte Kohlrabi gegeben und zu einer Cremesuppe gemixt. Die hab ich am Sonntag gegessen.

Heute mittags hab ich für das Kind und mich ein Erdäpfel-Fisolen-Gröstl gebaut. Die Fisolen hab ich eine ganze Woche lang im Gemüsebeet gesammelt - die Ernte ist heuer sehr schleppend! - und konnte 13 Stück blanchieren. Außerdem hab ich ein paar kleine Erdäpfel gedämpft.

Das Kochen war dann relativ einfach: Fett in die Pfanne getan, einen Rest Schinken und ein Stück Speck gestreiferlt und drin ausgebraten. Ein kleines Happerl Zwiebel in Halbringen dazu und alles braten.

Dann ein kleiner Einschub, weil wir drei Mini-Zucchini samt Blüte hatten: alles an den Rand schieben und in der Mitte die Zucchini rundum anbraten und salzen und wieder aus der Pfanne nehmen.

Jetzt die geschälten Erdäpfel in Scheiben schneiden und in die Pfanne tun, alles salzen und pfeffern. Die Erdäpfel in der Pfanne erhitzen, alles gut umrühren. Am Schluss die zerteilten Fisolen dazugeben, untermischen und gut erhitzen.

Sehr köstlich, vor allem die Zucchini. Hab ich gefunden, die Meinungen waren da ein bisserl geteilt.

Es sind vier kleine Erdäpfel übrig geblieben, die wird meine Mutter morgen ins Zucchinigemüse tun, aber davon morgen mehr.

1 Kommentar 29.7.19 18:16, kommentieren

26. Juli: gebratener Karpfen auf dem Erdäpfelbett

Schon wieder Erdäpfel. Aber der Fisch kam gestern Abend reingeschwommen, als alles schon fertig war. Macht aber nix, er wird uns trotzdem schmecken, der gebratene Karpfen auf dem Erdäpfelbett.

Das Rezept funktioniert wie immer - und jetzt muss ich auch gehen und alles vorbereiten, damit wir pünktlich essen können. Auf die Vorspeise werde ich verzichten. Den Salat bringen die eingeladenen Nachbarn. Zur Not habe ich noch ein Glas Karottensalat.

Als Nachspeise werde ich die letzte vorrätige Packung Vanilleeis vierteln und mit Zwetschkenkompott servieren.

1 Kommentar 26.7.19 16:22, kommentieren

25. Juli: gratinierte Kohlsprossen und Erdäpfel

Die Vorspeise wurde heute vom Kind vorbereitet: gefüllte Eier auf Salat. Den Salat, grüne Blätter und gelber Paradeiser, drapierte ich auf kleinen Tellern. Das Kind schälte die gekochten Eier, halbierte sie längs, popelte die Dotter in eine Schüssel und mischte sie mit Salz, gehacktem Petersil und Mayonnaise.

Diese Masse kam in die Eihälften, von denen die beiden je drei auf den Salat gelegt kriegten. Dazu gab es Knäckebrot.

Gratinierte Kohlsprossen und Erdäpfel waren die Hauptspeise. Dafür habe ich zwei Portionen Erdäpfel gedämpft, geschält und zerteilt in eine Auflaufform gegeben, in der schon reichlich Olivenöl war.

Drauf kam ein Sackerl voll angetauter blanchierter Kohlsprossen. Dann hab ich gesalzen, mit Streifen vom Bauchspeck belegt und mit dem Rest vom geriebenen Parmesan bestreut. Ab ins Rohr und bei 160 Grad Ober- und Unterhitze eine Dreiviertelstunde drin lassen, die letzten 10 Minuten auf Heißluft umgeschaltet.

Speck und Käse waren knusprig, die Kohlsprossen hatten noch Biss und die Erdäpfel waren weich. Genau so wollte ich das.

Als Nachspeise verteilte ich einen Rest Kirschenröster (ohne Kerne) auf drei Schüsserln und füllte mit Joghurt auf.

26.7.19 16:20, kommentieren

24. Juli: Mangoldpackerl auf Schmorparadeisern

Die Paradeiser waren diesmal sehr sauer, das ist das erste, was mir einfällt. Sonst hats gut geschmeckt. Als Vorspeise habe ich die Suppe genommen, die ich gestern geköchelt habe, und habe aus dem Tiefkühler fünf essfertige Hirseknödel rausgenommen. Die dienten uns als Einlage.

Für die Mangoldpackerl auf Schmorparadeisern habe ich eine Portion Couscous mit kochendem Wasser übergossen, gesalzen und ausquellen lassen. Derweil habe ich sieben Mangoldblätter blanchiert und danach mit kaltem Wasser abgespült.

Zum Couscous kam ein Ei, etwas vom geriebenen Parmesan und Gewürzmischung. Diese Füllung hab ich auf die Blätter aufgeteilt und diese zu Packerln aufgerollt. Die Packerln habe ich dann in eine Auflaufform gesetzt, wo ich schon zwei Gläser gekochte Paradeiser hineingekippt und mit Salz, Pfeffer und Zucker gewürzt hatte.

Das alles kam bei 160 Grad für eine Stunde ins Rohr und wurde hernach verspeist. Als Nachspeise servierte ich einen Obstsalat, weil ich grad einige Obstreste verwerten wollte.

26.7.19 16:13, kommentieren

23. Juli: Melanzaniröllchen mit Frischkäse, Pasta mit Fleischbällchen

Viel vorzukochen und dann nur fertigzustellen ist beim Kochen einfach, aber beim Abwaschen mühsam. Nachdem es hierorts außer mir keinen Geschirrspüler gibt, hatte ich heute ordentlich zu tun, die vielen Doserln und Schalerln wieder sauberzumachen.

Aber das Essen war gut! Als Vorspeise servierte ich die gebratenen Melanzanischeiben, die ich mit Kräuter-Frischkäse bestrich und einrollte, gemeinsam mit ein paar Oliven, Paradeisscheiben (die aussahen wie Blumen, weil es ein gerippter Paradeiser war) mit Fleur de Sel und Weißbrot.

Für die Hauptspeise habe ich ein Packerl chinesischer Eiernudeln (zu) weich gekocht. Die Sauce habe ich wie folgt bereitet: eine Scheibe Lardo, ca. 3 Deka, habe ich in Streifen geschnitten und diese im beschichteten Reinderl langsam ausgebraten. Da drin hab ich die Fleischbällchen nochmals kurz angebraten und dann den Rest der Shakshuka-Sauce (ohne Eier natürlich) und einen Rest Chutney sowie die restlichen Oliven, in Ringe geschnitten, dazugegeben und alles vermengt und gut erhitzt.

Am Schluss kamen die Nudeln hinein, und alles wurde nochmals gut durchgerührt.

Den heutigen Schokopudding habe ich mit einem Rest Kakaopulver und eher viel Zucker gefertigt, dafür aber eher weniger Maisstärke, so dass die Sache wieder eher flüssig war. Schmeckte aber wunderbar vollmundig schokoladig, das werde ich in Zukunft öfter so machen. Wenn ich nicht gerade Osterhasen oder Nikoläuse verarbeiten muss.

24.7.19 07:01, kommentieren

22. Juli: Salat mit Räucherforelle, gefüllte Melanzani

Heute habe ich schon für morgen ein bisschen vorgekocht. Nämlich gibts heute als Vorspeise einen Salat mit Räucherforelle. Die Hauptspeise wird eine gefüllte Melanzani, vermutlich mit Couscous, und als Nachspeise serviere ich meinen Versuch eines selbstgemachten Marilleneises, vielleicht mit einer Feige.

Also habe ich erstens ein Packerl Faschiertes aufgetaut (ca. 40 Deka) und zweitens zwei Melanzani von der Staude geschnitten. Die größere habe ich längs halbiert, ausgehöhlt und in der Pfanne in Öl beidseitig angebraten. Die zweite habe ich längs in dünne Scheiben geschnitten und ebenfalls in der Pfanne gebraten ... wenn sie schon heiß ist, geht gleich alles auf einmal. Die Melanzanischeiben brauch ich für die morgige Vorspeise.

Das Melanzani-Fruchtfleisch hab ich mit einem Drittel des Faschierten, einem halben Ei, einer Handvoll geriebenem Parmesan, Salz und Würzmischung sowie einem Schluck Obers vermischt und in die gesalzenen Melanzani-Hälften gefüllt. Die landeten in einer Auflaufform mit Olivenöl und dann im Rohr bei 160 Grad Ober- und Unterhitze, wo sie über eine Stunde vor sich hin schmurgeln dürfen.

Dann hab ich mein letztes Suppengemüse aus dem Tiefkühler geholt und gemeinsam mit zwei Knoblauchzehen und Salz im Topf mit Wasser zum Kochen gebracht. In der Zwischenzeit hab ich eine Masse aus dem restlichen Faschierten, dem zweiten halben Ei, etwas Obers und einem kleinen gehackten Zwiebelhapperl gemischt, draus kleine Knöderl geformt und die in der Suppe ein paar Minuten gekocht. Die brauch ich für die morgige Hauptspeise.

Das Suppengemüse koche ich weiter, schließlich habe ich dann eine Art Rindsuppe (es war Rinderfaschiertes), die werde ich uns bei Gelegenheit mit einer Einlage auf den Tisch stellen.

Für die heutige Vorspeise - Salat mit Räucherforelle - werde ich ein paar Blätter vom Bataviasalat zerkleinern, ein paar bunte Paradeiser scheiblieren und ein paar Portulakzweigerl zupfen. Da drüber kommt wenig Wiener Marinade und ein Stück Räucherforelle. Gebäck gibts keins dazu. Muss so auch gehen.

22.7.19 17:20, kommentieren

20. und 21. Juli: Shakshuka mit Wachteleiern und Weißbrot

Gestern musste ich nicht kochen - auch mal ganz erholsam -, im Gegenteil: wir waren mittags auf ein gebratenes Bauchfleisch mit Semmelknödeln und Reis und grünen Salat eingeladen. Die Semmelknödel waren von mir, die hatte ich von neulich noch eingefroren.

Heute habe ich eine Zucchinicremesuppe nach Art des Hauses, Variante 24, gekocht: ein Rest eingebrannter Linsen, ein Rest Knoblauchpüree, ein Stück Zucchini, Salz. Köcheln, bis die Zucchinistücke weich sind, pürieren, nachwürzen, fertig.

Als Hauptspeise habe ich ein israelisches Rezept an unsere Vorräte angepasst. Eine Shakshuka mit Wachteleiern soll es werden. Derzeit köchelt sie vor sich hin. Zur Essenszeit werde ich Mulden in die Oberfläche drücken und die Wachteleier roh hineingleiten lassen und warten, bis sie gestockt sind und die Shakshuka dann mit Weißbrot (von neulich eingefroren) servieren.

Bis hierher ist schon folgendes passiert: in bodenbedeckt Olivenöl habe ich ein kleines geschnittenes Zwiebelhapperl glasig gebraten, mit Salz, Oregano und Zucker gewürzt und mit einem Rest gekochte Paradeiser abgelöscht.

Dann habe ich ein paar Paradeiser stückig geschnitten und nach und nach dazugegeben sowie einen Rest gebratener Melanzani in Olivenöl aus dem Glas (eigene Erzeugung, aber das wisst ihr schon) und drei klein geschnittene Oliven.

Nach zwanzig Minuten köcheln habe ich den Rest des Zucchini in Viertelscheiben hineingegeben und in der Paradeissauce untergetaucht. Jetzt hoffe ich, dass die Dinger rechtzeitig gar werden. Insgesamt war die Shakshuka dann fast eine Stunde auf dem Herd.

Die Nachspeise wird ein Brioche trifle, ein vollmundiger Name für eine Resteverwertung. In drei höhere Gläser hab ich insgesamt zwei Scheiben vom selbstgemachten Striezel gebröselt, einen Rest Marillenkompott drübergelöffelt, mit einem Schuss Joghurt bedeckt und mit einer Ribiseltraube garniert.

Und jetzt muss ich die Wachteleier in die Shakshuka klatschen, denn bald gibts Essen.

2 Kommentare 21.7.19 17:43, kommentieren

19. Juli: pseudo-griechischer Vorspeisenteller, Marillenknödel

Zu den Marillenknödeln sag ich jetzt nix. Keinerlei Varianten, einfach so wie immer. Zwei Stück sind übrig geblieben, da gibts später noch was zu naschen.

Für den Vorspeisenteller war ich gestern beim Zaun und hab Weinblätter geschnitten und sie dann blanchiert. Heute hab ich Oliven gekauft.

Die Weinblätter hab ich mit dem Rest vom Reis gefüllt, angereichert um Salz, Oregano, Rosmarin und Gewürzmischung sowie einen Löffel Rahm. Von dieser Fülle hab ich jeweils einen Löffel aufs obere Ende des Blattes, also beim Stängel, gepatzt und dann eingerollt wie einen Strudel. Die gefüllten Blätter hab ich dann gedämpft.

Ins gestrige Püree hab ich zwei kleine gehackte Knoblauchzehen gerührt. Und ein Glas gebratene Melanzani hab ich aufgemacht. Und dann von allem etwas auf einen Teller, Olivenöl drüber geträufelt und Weißbrot dazu gereicht.

Außerdem habe ich heute früh bereits jeweils vier Gläser Bananenmarmelade und Pflaumenmarmelade aus gerettetem Obst sowie ein Glas Pfefferoni aus eigener Ernte eingekocht. Ich war sehr stolz, bin aber jetzt rechtschaffen müde, muss ich sagen.

2 Kommentare 19.7.19 19:45, kommentieren

18. Juli: Würstchen mit Erdäpfelpüree und ... hm.

Ich denke, heute werden wir die Vorspeise - bunten Salat mit Kernöl - als Beilage zur Hauptspeise essen. Eigentlich wollte ich Kohlsprossen auftauen, hab mich aber dagegen entschieden.

Die Hauptspeise sind Mini-Frankfurter Würstchen mit Erdäpfelpüree. Da dämpfen gerade die Heurigen vor sich hin, die werde ich dann schälen, zermanschen, mit Salz und vielleicht Muskatnuss würzen und dann mit Milch übergießen und das ganze zu einer Art Püree verrühren.

Als Nachspeise gibt es Marillenkuchen, der muss dringend weg.

Weil ich heute vier Kilo Zwetschken - oder Pflaumen, ich hab das Etikett nicht gelesen - gerettet habe, war ich vorhin wieder im unvorhergesehenen Einsatz: Erst hab ich ein paar für den neuen Kuchen vorbereitet, dann hab ich den Bräter mit Zwetschkenvierteln vollgefüllt und nach dem Kuchen gleich ins Rohr getan (soll ein Powidl werden; ich hoffe die Zwetschken wissen das auch ... ) und aus den wenigen verbliebenen ein Kompott gekocht, damit die beiden wieder einmal eine Nachspeise haben.

Jetzt freu ich mich auf einen entspannten Abend.

1 Kommentar 18.7.19 17:52, kommentieren

17. Juli: Kichererbsen-Curry mit Basmatireis

Das Rezept für die heutige Hauptspeise könnt ihr wahrscheinlich schon auswendig singen. Die Besonderheiten waren: kein Ingwer, weil keiner vorrätig, zuviel Curry - das Kind hättet ihr hören sollen! - und als Gemüse Karottenstifte, Mangoldstiele und Zwiebeln. Ein winziger Rest Obers musste auch weg, zwei Gewürznelken hab ich reingeschmissen und ein paar Rosinen.

Sonst alles wie üblich.

Als Vorspeise hab ich eine Zucchinicremesuppe von der Nummer 2 von der Terrasse gepanscht. Ich hab Hühnersuppe genommen und den Rest von der Strudelfülle (Bechamel mit Karotten und Mangoldstielen) mitgekocht und am Ende alles püriert. Als Einlage gab es gehacktes gekochtes Ei. Die Suppe kam sehr gut an, wie immer bei den improvisierten Dingen.

Bei der Nachspeise konnten die beiden wählen und haben sich fürs Marillenkompott entschieden; ich habe mir eine Bananenmilch mit Ahornsirup gegönnt.

18.7.19 17:45, kommentieren