Der Sparküche-Blog.

Werbung

Gratis bloggen bei
myblog.de

20. Juni

Sehr stolz bin ich auf mich. Weil ich heute für uns vier (mehr werden es aber jetzt nimmer!) zuerst eine Rindsuppe mit Grießnockerl und dann Zwetschkenknödel mit Butterbröseln zu Tisch brachte. - Und einen Mohnkuchen hab ich auch gebacken.

Für die Suppe hab ich aus dem mittlerweile gar nimmer so vollen Tiefkühler ein Stück Beinfleisch und die letzte Packung Suppengemüse gekramt und mit Salzwasser zum Kochen gebracht. Außerdem kamen einige Knoblauchzehen und ein Lorbeerblatt hinein. Danach brauchte ich mich um diesen Topf nimmer kümmern, der köchelte leise vor sich hin. (Also die Suppe, nicht der Topf.)

Dann fabrizierte ich den Topfenteig für die Knödel: wie immer 25 Deka Topfen, 13 Deka Mehl, 6 Deka Butter, eine Handvoll Grieß, ein Ei und eine Prise Salz. Gut verkneten und eine Stunde im Kühlschrank rasten lassen.

Der nächste Schritt war, für den Kuchen 15 Deka geriebenen Mohn in 3/8 Liter Milch einzuweichen, ein Packerl Vanillezucker und etwas geriebene Zitronenschale zuzufügen und oben 15 Deka Zucker draufzuleeren. Und gleich auch noch 15 Deka Mehl abzuwiegen und mit einem 3/4 Packerl Backpulver zu mischen. Für nachher.

Jetzt die Grießnockerl: 5 Deka weiche Butter mit 6 Deka Grieß (ich nehm immer ein bisserl mehr) und einem Ei sowie 1/2 Teelöffel Salz gut vermengen und einige Zeit rasten lassen.

Als nächstes habe ich die Backform mit Butter ausgeschmiert und mit Mehl ausgestaubt. Dann hab ich das Mehl langsam zur Mohnmasse  gegeben und gut verrührt. Zack, in die Backform mit dem Teig und bei 160 Grad Ober- und Unterhitze so vielleicht 40 Minuten backen lassen.

Zwischendurch nach der Suppe sehen, ob da eh noch alles im grünen Bereich ist.

Jetzt zwei Teelöffel nehmen und beginnen, die Nockerl zu formen - lasst euch das zeigen, das ist unmöglich zu beschreiben. Und gleichzeitig Salzwasser zum Sieden bringen. - Ins nämlich siedende Wasser kommen die Grießnockerl, werden vom Boden gelöst und zart umgerührt, die dürfen dann wirklich nur sieden, und das aber 20 Minuten lang. Sonst sind sie innen noch hart, und das wollen wir ja wirklich nicht. Eventuell zerteilt nach einer Viertelstunde ein Probenockerl, bevor sie euch zerfallen (was wir ja aber wirklich auch nicht wollen).

Zwischendurch nehmt ihr ein paar Deka Butter und zwei Handvoll Semmelbrösel und röstet das eine im anderen. Wer einen Rest geriebener Nüsse hat, wirft sie einfach dazu.

Während die Nockerl also sieden, nehmt das Obst zur Hand, in meinem Fall die Zwetschken aus dem Tiefkühler, und den Teig. Nehmt euch jeweils einen Batzen Teig auf die Handfläche, drückt ihn flach und wickelt die Zwetschke/Marille/Erdbeere/... drin ein. Gut verschließen, in Mehl wälzen und auf einem Teller zwischenlagern. Wenn alle Knödel gedreht sind, sollten die Nockerl fertig sein und herausgehoben werden können. Dann die Hälfte der Knödel einlegen (es gehen sich ungefähr 15 Stück aus mit dem Teig) und ebenfalls sieden lassen. Wenn sie aufgestiegen sind, noch ein paar Minuten weiterköcheln und dann herausnehmen.

In den Bröseln wälzen und mit reichlich Zucker oder Honig süßen.

Wenn ihr Glück habt, habt ihr den Kuchen nicht vergessen und könnt den auch gleich aus dem Rohr nehmen.

23.6.15 09:04

bisher 0 Kommentar(e)     TrackBack-URL

Name:
Email:
Website:
E-Mail bei weiteren Kommentaren
Informationen speichern (Cookie)

Die Datenschuterklärung und die AGB habe ich gelesen, verstanden und akzeptiere sie. (Pflicht Angabe)


 Smileys einfügen