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Pfingstmontag

Heute sind mir die handgewuzelten Mohnnudeln wieder grandios danebengelungen. Also, wir haben sie schon gegessen, aber ich würde wirklch gern wissen, wie die Leute das schaffen, dass die Dinger weder gummiartig sind noch zerfallen.
Naja, vielleicht indem sie nach Rezept arbeiten.

Ich habe jedenfalls vier mehlige Erdäpfel gedämpft, geschält, grob zerteilt und noch heiß zerdrückt. Dann habe ich wenig Salz und drei Handvoll Vollmehl (weil ich dachte, dass es mit dem auch klappt; in Wirklichkeit wird griffiges Weißmehl empfohlen) drübergestäubt und hab alles ein bisserl abkühlen lassen. Dann ein Stückerl Butter dazu und ein kleines Ei und einen weichen Teig draus geknetet.

In der Zwischenzeit habe ich zwei Liter Salzwasser zum Kochen gebracht - das war vielleicht der zweite Fehler, denn eigentlich sollten die Dinger nur gar ziehen. Jedenfalls hab ich dann kleine Kugerl gewuzelt und die dann flachgewuzelt und ins Wasser geschmissen. Bis die gesamte erste Portion im Wasser war, hätten die ersten schon längst wieder draußen sein müssen. 

Naja. Jedenfalls hab ich sie dann alle rausgefischt und in eine Pfanne mit etwas zerlassener Butter geschmissen, die Hitze vom Wasser reduziert und die zweite Portion nur sieden lassen. Und früher rausgefischt. - Die waren dann auch halbwegs in Ordnung, muss ich sagen.

Zum Glück war das alles dem Kind wurscht, weil es erstens sehr stolz war, die Sternchen-Suppe mit Gemüse überstanden zu haben und zweitens sowieso jede Menge gequetschten Mohn und Staubzucker drüberschneite.

Es ist jedenfalls nix übriggeblieben, und das ist ja wieder kein schlechtes Zeichen.

25.5.15 13:27

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