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Pfingstsonntag

Weil ich eh nix kochen muss - wir sind auf allerhand Gebackenes mit Salat eingeladen -, möchte ich euch mit einem Topfenkuchen bekanntmachen, dessen Rezept mir die liebe E einst verraten hat, weil ich nämlich Spundus vor Topfentorten hatte. Der hier ist wirklich einfach und schnell zu machen, die Fülle schmeckt topfig und leicht nach Vanillepudding.

Nämlich bereitet man zuerst einen Mürbteig aus 20 Deka Mehl (glattes eigentlich, aber ich hatte nur Vollmehl, und mit dem klappts genauso gut), 10 Deka Zucker, 10 Deka Butter, einem Teelöffel Essig, einer Messerspitze Backpulver und einem Ei und lässt den eine halbe Stunde im Kühlschrank rasten.

Das ist genau die Zeit, die man für die folgende Fülle braucht: Man rührt 50 Deka Topfen, 3/8 Liter Milch, 15 Deka Zucker, 1 EL Rum und 1 Packerl Vanillepuddingpulver ziemlich lange mit dem Mixer. Was unglaublich spritzt, wenn mans falsch macht; ich hab die ganze Küchenecke abgewischt nachher. Ich empfehle euch dringend einen hohen schmalen Behälter.

Außerdem hab ich drei Anmerkungen: erstens hab ich kein fertiges Puddingpulver. Ich hab fünf Deka Speisestärke, eine Prise Vanilleextrakt und ein bisserl mehr Zucker genommen. Zweitens hab ich nur die Hälfte der Fülle gemacht (ich hatte nämlich nur ein Packerl Topfen daheim), und das hat auch gereicht. Drittens hab ich ... aber das später. Und das Backrohr hab ich auf 175 Grad Heißluft vorgeheizt.

Jedenfalls hab ich dann den Teig aus dem Kühlschrank genommen und bequemerweise auf ein Blatt Backpapier gelegt, etwas auseinandergedrückt, beides in die Backform gelegt, dort in die Ecken gedrückt und mit dem Teig einen Rand hochgezogen. Da hinein kam sofort die Fülle, die vorschriftsmäßig ein zähflüssiger Guss war. Und dann hab ich eben drittens zwei Handvoll Ribiseln aus dem Tiefkühler zusätzlich auf die Fülle gestreut. Weil ich Platz schaffen muss, weil heute Nachschub für den Gefrierschrank kommt.

Jedenfalls hab ich den Kuchen 40 Minuten gebacken und den überflüssigen Rand vom Papier abgeschnitten. Das feine an dem Kuchen ist: auch der Mürbteig ist drei Stunden nach dem Backen schon weich (und nimmer so bröselig wie normalerweise).

24.5.15 08:54

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