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18. Jänner

Na, gestern Abend habe ich dann wenigstens noch Teigwaren mit Paradeissauce fabriziert. Die Sauce wie immer ohne Einbrenn, nämlich die gekochten Paradeiser aus dem Glas mit Zucker und Salz erhitzt, in der Zwischenzeit einen Löffel Speisestärke mit drei Esslöffeln Paradeissaft verrührt und in die kochenden Paradeiser eingerührt.

Jedenfalls ist das Kochwasser von den Teigwaren übrig geblieben. Und weil ich heute sowieso aus dem angefangenen Kürbis eine vollmundige Kürbismarmelade gekocht habe, habe ich die Abschnitze vom Kürbis gleich hinein gegeben. Dazu kamen ein Erdapfel, ein Esslöffel Fenchelstücke, drei Knoblauchzehen und eine Handvoll Erbsen (aus dem Tiefkühler, so wie auch der Fenchel, übrigens).

Nach einer halben Stunde köcheln habe ich die Suppe püriert und mit einem Rest Obers (ihr wisst schon, das Feste, das am Rand kleben bleibt) verfeinert.

Als Hauptspeise gab es Würsterl vom Sonnenschwein mit Erdäpfelpüree und Röstzwiebel. Die Frankfurter habe ich gegrillt, die mehligen Erdäpfel gedämpft, geschält und mit Milch und Salz gestampft und drei in Ringe geschnittene Zwiebelhapperl habe ich mit ordentlich viel Schmalz letschert bis hellbraun gebraten.

Wider Erwarten ging das Essen dem Kind überhaupt nicht unter die Nase. Schade, eigentlich.

Jetzt erzähle ich euch noch gach einen Schwank aus meiner Küche: im Herbst sammle ich ja immer Haselnüsse. Was das Knacken betrifft, bin ich ja Kummer gewohnt. Aber eine Freundin hat mir welche mitgebracht, besonders groß und von der Form fast wie Mini-Maroni, die hat mein Nussknacker nicht und nicht aufbekommen.

Dann hab ich mich an einen Trick erinnert, den G mir vor langer Zeit verraten hatte: Die Haselnüsse erhitzen, dann werden die Schalen spröde. Das traf sich gut, weil ich sowieso auch die Kürbiskerne trocknen wollte. Also immer hinein damit. - Die Haselnüsse ließen sich dann auch tatsächlich leichter knacken. Mit dem, was drin war, hätte sich eine allerdings einen Kaffee brühen können.

Ich hab dann nachgelesen: Kastanien zum Beispiel werden durchaus als Ersatz verwendet. Also hab ich eine Handvoll von den nicht völlig schwarzen Nüssen aufgehoben, und wenn ich wieder einmal einen experimentierfreudigen Tag habe, werde ich sie im Mörser stampfen und aufbrühen.

Mit den Kürbiskernen hats besser funktioniert, übrigens. Die waren zwar auch zu lange im Backrohr, aber weil ich sie mitsamt dem Inneren aufs Blech getan hatte, waren ein paar versteckt - und die lassen sich schwerer schälen, zerbröseln aber dafür nicht sofort, sondern sind zum Knabbern noch geeignet.

Das muss ich noch üben.

 

18.1.15 14:30

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