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13. - 15. November

Donnerstag und Freitag war es Fremdversorgung (aber Freitag wenigstens kein gefülltes Weckerl, sondern immerhin gebackener Fisch mit Salat), aber heute habe ich dreieinhalb Stunden Powerkochen hinter mir, und da ist sich auch ein Mittagessen für mich ausgegangen, nämlich Kichererbsencurry mit Reis.

Das war richtig gut diesmal, obwohl es ziemlich resteorientiert gekocht war. Ich bin nämlich endlich dazugekommen, das ganze Gemüse, das ich in den letzten zwei Wochen geerntet habe, zu verarbeiten, also zumindest soweit zu putzen, dass es gemüsefachtauglich wurde.

Und die verschiedenen kleinen Schnipsel habe ich entweder in die Gemüsesuppe geworfen oder fürs Curry gesammelt.

Unter dem Gemüse waren auch hübsch einige wilde Karotten, die - aus welchem Grund auch immer - heuer zuhauf im Gemüsebeet wachsen. Die sind weiß bis gelblich, manchmal verzweigt wie eine Hand, von der Konsistenz her eher wie Pastinaken, aber mit typischen Karottenblättern. Zuerst war ich mir nicht sicher, ob die essbar sind, aber die Rücksprache mit einer versierten Nachbarin hat ergeben, dass sie zumindest nicht giftig sind. Also: heraus mit ihnen aus der Erde!

In der Gemüsesuppe war auch ein halber kleiner Kohlrabi, der den ganzen Sommer über im Gemüsebeet war. Um den Verdacht, dass er holzig ist, zu zerstreuen, hab ich nach dem Schälen von jeder Seite gekostet, aber er war erstaunlicherweise noch fein. Weshalb ich gleich den halben roh verzehrt habe, ähem.

Das Curry ging so: während ich die über Nacht eingeweichten Kichern (ohne Salz!) weich gekocht habe, habe ich zunächst den Speckrand vom Mangalitzaschinken klein gewürfelt und bei eher geringer Hitze  auslassen. Einen Teil vom flüssigen Fett habe ich für die Krautfleckerl verwendet, die weichen Grammeln samt dem restlichen Fett waren die Grundlage fürs Curry.

Darin habe ich einen Teelöffel Curry oriental sowie ein paar Rosmarinnadeln, ein Lorbeerblatt und ganz wenig gehackten Ingwer angebraten. Dann kam kleingewürfeltes Gemüse dazu, und zwar Karotten, wilde Karotten, das Grüne von vier ausgewachsenen Zwiebeln, ein Mini-Zucchino und ein Selleriestängel. 

Das wurde gesalzen und auch ordentlich angeröstet. Dann habe ich mit heißem Wasser aufgegossen und die Kichern sowie einen Schuss Obers zugegeben. Deckel drauf, Hitze reduzieren und schmurgeln lassen.

16.11.14 15:58

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