Der Sparküche-Blog.

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Allerseelen

Der gestrige Heiligenstriezel kann als gelungen bezeichnet werden. Wie immer habe ich den Germteig überhaps angesetzt, das heißt ohne genaue Mengenangaben. Sogar die gefürchtete Bio-Germ, die nicht immer tut, was sie soll, hat mitgemacht.

Insgesamt war es ein bisserl Chaos-Küche, weil ich Besuch hatte und zwischendurch plauderte, was mich ablenkte und zu verschiedenen Fehlaktionen führte. Die ich aber wieder ausbessern konnte.

Ich verrühre die Germ mit einem Löffel Staubzucker in einem Häferl, gebe drei Esslöffel Mehl dazu und soviel warme Milch, dass die Konsistenz einem festeren Palatschinkenteig nahekommt.

Während sich dieses Dampfl aufs Doppelte vermehrt, gebe ich in die Schüssel eine Prise Salz, ein halbes Packerl Mehl, eventuell ein bisserl mehr, ein Ei, 10 Deka zerlassene abgekühlte Butter und ebensoviel Staubzucker. Wenn ich habe, auch geriebene Zitronenschale und Rosinen. (Ich hatte nicht.) 

Vom Ei wollte ich eigentlich ein bisserl Eiklar zurückbehalten, was mir allerdings entfiel, während ich das Ei zum Mehl schmiss. Woraufhin ich ein zweites öffnete, diesmal vorsichtiger, und halt eine Luxusvariante des Striezels schuf. Mit Milch und Butter verschätzte ich mich gröber, woraufhin ich mit Mehl ordentlich nachbessern musste.

Dann das Dampfl dazu, durchrühren, auf die Arbeitsfläche damit und kneten, kneten, kneten. Wenn der Teig seidig ist, zurück in die Schüssel, Tuch drüber, warm stehen lassen, bis er fast aufs Doppelte aufgegangen ist. Das dauerte mehr als eineinhalb Stunden, aber diesmal hatte ich ja Zeit. Ausnahmsweise.

In der Folge hatte ich dann genug Teig, um zwei Striezel zu backen, was uns ja nicht ungelegen kam.

Sodann den Teig in zwei Teile schneiden, diese jeweils in drei Teile, Striezel flechten, aufs Backpapier, aufs Blech, mit Eiklar bestreichen und bei 160 Grad Ober- und Unterhitze hellbraun backen. Das dauert bei mir ungefähr zwanzig bis dreißig Minuten.  

 

Das alles habe ich euch nur erzählt, um zu verschmeicheln, dass ich heute nicht gekocht habe, weil wir auf gebratenes Karpfenfilet mit im Rohr gebackenen Erdäpfelknödeln und Salat eingeladen waren. Hinterher gabs köstliche Bratäpfel. Und ich hab von den Details leider keine Ahnung.

2.11.14 18:18

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