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26. und 27. Oktober

Gestern waren wir auf Schnitzerl eingeladen. Sogar mit drei verschiedenen Salaten, weil im mütterlichen Garten schon der Vogerlsalat sprießt.

Heute hab ich auch auswärts mittaggegessen, aber weil wir am Nachmittag Besuch bekamen, stellte ich als Abendessen einen Safranrisotto auf den Tisch.

Und der ging so: Im Rest von der Butter von den Mohnnudeln letztens habe ich ein geschnittenes Zwiebelhapperl, die übrige halbe Karotte, klein gewürfelt, und einige Safranfäden angebraten.

K, die beim Kochen zuschaute, meinte ergriffen: "Du hast da grad vier Euro ins Reinderl geschmissen!" Hätte ich, ja, wenn der Safran nicht aus eigener Ernte käme. Zum Glück ist Ostösterreich ein begnadetes Anbaugebiet für den Pannonischen Safran, und zum Glück habe ich im elterlichen Garten vor einigen Jahren eine Portion Knollen vergraben, die sich zwischenzeitlich munter vermehrt haben und die fast jedes Jahr eine nette Ernte bringen. Kann ich euch nur empfehlen!

Jedenfalls habe ich dann fast einen Dreiviertelliter Wasser erhitzt und währenddessen den Risottoreis angeröstet und gesalzen. (Warum ich nicht mit Madeira abgelöscht habe, frage ich mich nachträglich auch, übrigens.) Dann kam das Wasser dazu und das Stück Parmesanrinde, das ich für solche Zwecke aufgehoben habe, die Hitze wurde reduziert und nach kräftigem Umrühren kam der Deckel drauf und der Risotto schmurgelte leise vor sich hin, so ungefähr eine halbe Stunde. Zwischendurch rührte ich hin und wieder um und goss ein bisserl Wasser nach.

Vor dem Servieren ergänzte ich noch mit einem Schuss Obers. Und bei Tisch streuten wir geriebenen Parmesan drüber.

Den kleinen Rest werde ich morgen als Vorspeise verzwicken.

28.10.14 07:12

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