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15. September

Wenn in meiner Küche was nicht funktioniert, bin ich immer sehr unleidlich. Konkret kann ich gerade meine Abwäsche nicht verwenden, und: ich leide.

Aber das nur nebenbei, und als Vorbemerkung zu dem, was ich in den nächsten Tagen kochen werde: Eintopfgerichte nämlich, damit ich möglichst wenig abwaschen muss.

Heute ist es eine Melanzani-Polenta mit Paradeissalat, aber wenn die so schmeckt, wie sie ausschaut, solltet ihr euch das Rezept eher nicht merken.

Vorgegangen bin ich jedenfalls folgenderweise: in wenig Sonnenblumenöl habe ich eine geschnittene Knoblauchzehe angebraten, sodann eine gewürfelte Melanzani dazugegeben und einige Minuten scharf angebraten. Dann habe ich gesalzen und unter Rühren weitergebraten, dann eine gute Handvoll Polenta draufgestreut und mit kochendem Wasser aufgegossen. Und gerührt und gerührt und gerührt, bis sich der Topfinhalt wieder beruhigt hatte. 

Jetzt die Hitze reduziert und ausquellen lassen. Worauf sich die Farbe von allem in ein schmutziges gelbgrau verwandelt hat. Der geriebene Käse, den ich demnächst einrühren werde, wird das, fürchte ich, auch nimmer ändern.

Für den Paradeissalat habe ich die roten und gelben Paradeiser, die am dringendsten weg müssen, geschält und in Stücke geschnitten, leicht gesalzen und mit wenig Balsamico aus der Casa Caria beträufelt.

Das Schlimmste ist, dass ich vergessen habe, die vorhandenen Speckschwarten mitzubraten. Ja, und - bevor ich es vergesse - später weiche ich für morgen eine Handvoll Kichern in lauwarmem Wasser ein.

15.9.14 11:34

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