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5. bis 10. August

Die letzten Tage war ich nicht oft daheim und habe in verschiedenen Küchen gekocht. War sehr interessant!

Letzten Dienstag war ich im Gemüsebeet und kochte folgerichtig nach einer Fenchelcremesuppe einen Was-ich-so-finde-Risotto mit Paradeis-Gurken-Salat.

Zuerst habe ich in wenig Öl den streifig geschnittenen Speck (den hab ich nicht im Gemüsebeet, sondern im Kühlschrank gefunden, nur der Ordnung halber) und eine frisch geerntete Knoblauchzehe angebraten, dann eine gewürfelte Melanzani dazugegeben und kurz mitgebraten.

Dann gings weiter wie üblich: Reis dazugeben, kurz mitrösten, mit heißem Wasser aufgießen, salzen, Hitze reduzieren und zugedeckt schmurgeln lassen, hin und wieder umrühren.

In der Zwischenzeit wurde das Gemüse für den Salat geschnitten und aus einem ausgewachsenen Fenchel, einem übermütig aus der Erde gezupften Erdapfel, Wasser, Salz und am Schluss etwas Milch eine Suppe gekocht, in die dann Semmelwürferl als Einlage dienten.

Und ganz am Schluss kam eine Handvoll gehackter gemischter Kräuter in den Risotto.

 

Am Mittwoch war immer noch genug Gemüsezeugs da, um eine Was-weg-muss-Pasta zu fabrizieren. Weg musste vorher auch der Rest von der Fenchelcremesuppe, übrigens.

Während die Fleckerl kochten, hab ich wie am Vortag in der beschichteten Pfanne Speck mit wenig Schmalz gebraten und dazu ein frisches Zwiebelhapperl geschnitten und angebraten. Dann hab ich mit Salz und Pfeffer gewürzt, eine Handvoll blanchierter geschnittener Fisolen und ein kleines Glas gekochter Paradeiser drübergegeben - die ersten frischen aus eigener Ernte sind mir zum Kochen noch zu schade! - und alles gut geschmurgelt.

Da hinein kamen die Teigwaren, alles wurde gut vermischt und dann habe ich zwei Eier drübergeschlagen und gut eingerührt.

Hat uns ausgesprochen gut geschmeckt.

 

Am Donnerstag waren wir auf einen Reisauflauf eingeladen, der diesmal, den häuslichen Vorräten folgend - mit Äpfeln und Feigen gefüllt war.

Das Grundrezept ist, Rundkornreis in Milch weich zu kochen und derweil einen Abtrieb aus Butter, Zucker und Dottern mit einer Prise Salz zu rühren. Da hinein kommt der abgekühlte Reis, danach wird der Eischnee untergehoben.

Die Hälfte der Masse in eine befettete Form, darauf das Obst, der Rest von der Masse drüber und ab ins Rohr, bei 200 Grad eine gute halbe Stunde, bis er halt hellbraun ist.

 

Freitag dann wollte ich die Handvoll Fisolen wegbringen, die immer noch im Kühlschrank war, und hab mir gebratene Knackwurst mit Fisolen-Polenta überlegt. Dazu wieder einen Paradeis-Gurken-Salat, wir haben´s ja.

Weil die Milch wegmusste, hab ich den Maisgrieß in gesalzener Milch geköchelt, ganz wenig osmanische Gewürzmischung eingestreut und die blanchierten fein geschnittenen Fisolen eingerührt. Das war dann bei kleinster Hitze eine knappe halbe Stunde am Herd, bevor ich einen gehäuften Esslöffel geriebenen Parmesan - auch so ein Rest! - eingerührt habe.

Die Knackwurst hab ich schräg in Scheiben geschnitten und in wenig Öl beidseitig gebraten.

 

Am Samstag ließen wir uns wieder bekochen und schmausten gefüllte Paprika mit Paradeissauce und Erdäpfelschmarren.

Ist nicht so schwierig, aber langwierig ... das Faschierte mit einer eingeweichten Semmel, einem Ei und allerhand Gewürzen abrühren und in die Paprika stopfen, denen man zuvor einen Deckel abgeschnitten und die Kerne entfernt hat. In eine ausgefettete Form geben und eine gute Stunde bei knapp 200 Grad im Ofen lassen.

In der Zwischenzeit die Erdäpfel kochen, schälen und in einer Pfanne in mäßig viel Fett ein zerschnittenes Zwiebelhapperl anbraten. Die Erdäpfel dazugeben, mit einer Gabel zerdrücken und unter Rühren bis zum gewünschten Bräunungsgrad anrösten.

Für die Paradeissauce ein großes Glas passierter Paradeiser in den Topf geben, salzen, zuckern und erhitzen und dann entweder zu einer Einbrenn aus Fett und Mehl geben oder ein Gmachtl aus kaltem Wasser und Speisestärke einrühren.

 

Der Sonntag räumte endgültig im Kühlschrank auf, und es wurde ein Gemüsereis draus.  Weil der Reis nämlich schon fertig als Rest im Kühlschrank stand.

Vom Vortag waren zwei Esslöffel Bratrückstand von den Paprika übrig, die hab ich erwärmt und darin einiges Grüne von Frühlingszwiebeln angebraten. Außerdem hab ich eine klein gewürfelte Karotte und einen gewürfelten Paradeiser (einen hab ich doch geopfert, fürs Kochen ...) dazugeschmissen und einige Zeitlang mitgebraten.

Da hinein kam der fertige Reis, alles durchmischen, fertig.

11.8.14 10:05

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