Der Sparküche-Blog.

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27. Juli bis 3. August

Liebe LeserInnen,

ich sag es ungern, aber offensichtlich habe ich - oder hat mein Computer - größere Schwierigkeiten mit dem Internet. Seit einer Woche versuche ich zu bloggen. Daher wird das heute ein langer Eintrag. Weil ich nicht weiß, wie lange mir das Blogger-Glück hold ist ...

 

Also.

 

27. Juli

Das Gemüsebeet hat einiges hergegeben, und ich habe gleich alles verwertet. Weil ich einen fast ausgewachsenen Fenchel hatte, habe ich unter einer Erdäpfelpflanze zwei kleine Erdäpfel hervorgestierlt und folgerichtig daraus eine Fenchelcremesuppe gekocht, die ich nur gesalzen, püriert und mit Obers verfeinert habe.

 

Danach gabs eine Gemüseeierspeis mit Brot, mit Paradeisern, Fisolen und Zwiebeln. Weil vom Grillen Rostbratwürsterl übrig waren, hab ich die vorher in Öl gebraten, warm gestellt und in derselben Pfanne die Eierspeis gemacht. Und dann hab ich alles zusammen serviert, und es ist nix übrig geblieben.

 

 

28. Juli

In der Packung mit den Rostbratdingern waren noch neun Stück, die wurden wieder gebraten, aber diesmal mit Eiernockerln und grünem Salat serviert. Für die Eiernockerl hat meine Mutter 2 Eier, 20 Deka Mehl genommen, gesalzen und soviel Wasser dazugegeben, dass ein dickflüssiger zäher Teig entstand.

 

Den hat sie durch eine grobe Reibe in kochendes Salzwasser gestrichen, so dass Nockerl kochten. Die kann man nach 3 oder 4 Minuten schon wieder rausschöpfen und in heißer Butter "abschmalzen", und vielleicht kann man in der heißen Butter auch noch  gehackten Zwiebel rösten, bevor die Nockerl dazukommen.

Jedenfalls  werden dann zwei Eier drübergeschlagen und alles so lange vermischt, bis die Eier gestockt sind.

 

Aus gegebenem Anlass gabs als Nachspeise Feigen. Aus eigener Ernte. Sehr köstlich.

 

 

29. Juli

Ich habe mir eingebildet, wieder einmal Teigwaren zu kochen, und das einzige vorhandene Packerl waren original italienische Strozzapreti in verschiedenen Farben. Na gut. Dann eben Pasta mit Gemüsesauce.

 

Für diese habe ich ca. 5 Deka Speck geschnitten und in der Pfanne langsam ausgelassen, darin gehackten Knoblauch und wenig Rosmarin gebraten, eine gewürfelte Melanzani (aus eigener Ernte) mitgebraten und nach einigen Minuten mit einem kleinen Glas gekochter Paradeiser aufgegossen.

 

Das alles hat nochmals einige Minuten geschmurgelt, bevor ich die gekochten Teigwaren untergemischt habe. Auf meine Portion kam ein Teelöffel Chilipaste (eindeutig zuviel!) und etwas geriebener Parmesan. 

 

Und es hat mir nicht geschmeckt. Das muss, so blöd das klingt, die Pasta gewesen sein. Na ja. Als Nachtisch gabs ein Schüsserl weiße Ribiseln, die waren dafür sehr schmackhaft.

 

 

30. Juli

Das Gemüsebeet ist das einzige, was von dem heurigen Nicht-Sommer profitiert: alles wächst. Unter anderem drei Pflanzen, die ich als Kürbisse gesetzt habe, die sich aber, fürchte ich, als Zucchini entpuppen. Was deppert ist, weil ich Zucchini nicht einfach den halben Winter über aufheben kann, sondern gleich verarbeiten muss, und das ist bei den Mengen ganz schön anstregend.

 

Jedenfalls gab es heute Zucchinicremesuppe  aus dem gestigen Pastakochwasser (das Gemüse nur gestampft, weil mein Stabmixer hin ist, war aber trotzdem gut), mit Milch verdünnt. Und danach Käsepolenta mit Zucchinigemüse.

 

Weil ich zuviel Milch zuhause hatte, habe ich knapp einen halben Liter zum Kochen gebracht, gesalzen und entsprechend Maisgrieß eingerührt, einmal aufkochen lassen und dann bei geringster Hitze eine knappe halbe Stunde quellen lassen. Kurz vorm Essen habe ich einen Rest geriebenen Parmesans und einen Esslöffel gehackten Petersil eingerührt.

 

Während die Polenta also gequollen ist, habe ich ein Stück Zucchini geraspelt und mit einem Schluck Obers und etwas Salz bissfest geköchelt. Den Überschuss an Flüssigkeit habe ich mit einem Teelöffel Grieß gebunden.

 

Der Nachtisch? Braucht ihr gar nicht zu fragen in der nächsten Zeit. Feigen.

 

 

31. Juli

Heute war es nur ein Grießkoch, aber an dem ist mir misslungen, was immer misslingen kann. Zuviel Zucker erwischt (ja, das geht!), zuviel Grieß erwischt - steinhart, bröselig. Und das falsche Kakaopulver. War kein Erfolgserlebnis.

 

 

1. August

Aber heute! Heute habe ich das mit dem Maisgrieß nochmals probiert und eine Zucchinipolenta mit Speckfisolen fabriziert.

Erst habe ich den geschnittenen Speck ausgelassen und die blanchierten Prinzessbohnen - es lebe mein Gemüsebeet! -  drin gebraten. Und warmgestellt.

 

In derselben Pfanne habe ich ein Vierterl Wasser mit einem Schuss Obers aufgekocht, gesalzen und entsprechend Maisgrieß eingerührt. Das hat zwei Minuten geköchelt, und ordentlich geblubbt, dann habe ich zwei Handvoll Zucchiniwürfel dazugeworfen, eingerührt und wie gewohnt 25 Minuten quellen lassen. Und dann noch gach einen Rest geriebenen Parmesans eingerührt.

 

Das muss ich mir echt merken.

 

 

2. August

Meine Mutter hat einen Schweinsbraten gezaubert. Herrlich, aber fragt mich nicht über die Details aus. (Der Kinderkoch hats vorige Woche eh vorgezeigt.) Es gab Reis und Gurkensalat dazu.

 

Nachher: Feigen, eh klar.

 

 

3. August

Heute habe ich den Kühlschrank meiner Mutter auf Restln untersucht und außerdem zwei kleine Melanzani aus eigener Ernte verwertet. Zu gebratener Hühnerleber mit Melanzani-Feigen-Gemüse. Als Beilage gab es einen Rest Reis von gestern und Fladenbrot. Vorher gab es Rindsuppe (aus dem Kühlschrank) mit selbst gemachten Grießnockerln - mein Super-Rezept: 1 Ei, 1 eischwer Butter, 2 eischwer Grieß, Prise Salz.

 

Begonnen habe ich mit der Hühnerleber, die ich in zwei Esslöffeln Olivenöl rundherum scharf angebraten und dann rausgenommen und warmgestellt habe. Im Bratrückstand habe ich einen kompletten in Ringe geschnittenen Jungzwiebel sowie ein paar Rosmarinnadeln gebraten, dann die gewürfelten Melanzani dazugegeben und ordentlich weitergebraten.

 

Dann habe ich mit Salz und Pfeffer gewürzt und zwei kleine Paradeiser dazugeschnitten. Umrühren, Deckel drauf, schmurgeln lassen. Zum Schluss drei geschälte gewürfelte Feigen unterheben, Leber drauf, Deckel drauf, einige Minuten ziehen lassen und derweil die Suppe essen.

 

PS: Das Kochwasser von den Nockerln wird morgen dazu verwendet, um das Zucchinigemüse aufzugießen. Aber nicht von mir.

4.8.14 08:11

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