Der Sparküche-Blog.

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7. Mai

GärtnerIn, wenn du ein Gemüsebeet hast, so besuche es regelmäßig, sonst wächst dir der Spargel über den Kopf. - Weil meine Kocherei aber gottseidank keiner halbweichen EU-Norm unterliegt, hab ich die Stangen trotzdem mitgenommen, auch wenn sich einige davon schon verzweigt hatten und einigermaßen nach Blumengeschäft aussahen.

Was ich mir gleich daraus gezaubert habe, lässt sich am ehesten als Spargel nach Art der Sparköchin beschreiben. Für morgen ist noch eine Portion blanchierter Spargel da, und von dem Spargelfond aus den Schalen und Resten, der gerade vor sich hin köchelt, werdet ihr auch noch hören.

Zuerst hab ich sechs kleine Erdäpfel zum Dämpfen hingestellt. Dann hab ich mich eine halbe Stunde dem Spargel gewidmet und anschließend die zarten Spitzen und Zweigerl in Salzwasser gekocht. 

Dazu hab ich mir ein unerwartet schmackhaftes Saucerl gerührt aus zwei gehäuften Esslöffeln Rahm, zwei logischerweise nicht gehäuften Esslöffeln Obers, einem gehäuften Esslöffel gehacktem Petersil, Salz und je einem halben Teelöffel Paradeistatar vom Stekovics und kalabrischer Streichsalami, meiner neuesten Errungenschaft von der Casa Caria im siebenten Bezirk. Die putzt einer die Nase durch, wenn sie zuviel erwischt, gibt aber herrlichen Geschmack. Und ist nur ein verschwindend kleiner Fleischanteil im Essen.

Weil noch ein kleines Happerl Salat da war, hab ich das gewaschen und zerzupft und mit Paradeisessig vom Stekovics beträufelt als Beilage gegessen. Einen Erdapfel hab ich für morgen aufgehoben.

7.5.14 13:08

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