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29. März

Dass ich heute Putenleber nach Art der Sparköchin mit Gemüsepolenta zu Tisch gebracht habe, war im Grunde ein Unfall. Vorgesehen war die Gemüsepolenta schon, allerdings mit Mangoldgemüse. Aber dann lief mir im Supermarkt die preisreduzierte Packung Putenleber über den Weg, und da konnte ich nicht widerstehen - immer noch mit dem Gedanken, sie gebraten zu obigem Essen zu servieren.

Allerdings begegnete mir auf dem Heimweg M, den ich spontan zum Essen einlud, und dann schaltete ich um auf mein bewährtes Rezept. (Und das war in weniger als einer halben Stunde fertig, ich bin stolz auf mich.)

Im beschichteten Reinderl brachte ich Wasser zum Kochen und kochte die gekeimten Sojasprossen ein paar Minuten lang. Inzwischen schnitt ich mir die Leber (ungefähr 45 Deka) in mundgerechte Happen, ein Happerl Zwiebel in Streifen, ein paar Deka Speck auch in Streifen und eineinhalb Äpfel in kleine Würferl.

Dann seihte ich die Sojasprossen ab, goss einen halben Liter Milch ins beschichtete Reinderl, salzte und brachte die Milch zum Kochen. Währenddessen briet ich den Speck in der handgeschmiedeten Pfanne an, tat ein bisserl Schmalz dazu und briet darin die Leber rundum scharf an.

Zwischendurch rührte ich in die aufsteigende Milch ungefähr 10 bis 15 Deka Polenta, reduzierte die Hitze und ließ sie zugedeckt ein paar Minuten köcheln. Dann gab ich eine Handvoll blanchierter Fisolen und die Sojasprossen dazu, rührte sie gut ein und ließ das alles noch eine Weile quellen.

Die Leber kam raus aus der Pfanne, der Zwiebel hinein, wurde kurz angebraten und mit einem Schluck Madeira abgelöscht. Jetzt kamen die Äpfel dazu und ein Viertelliter gekochter Paradeiser. Ich würzte mit Salz und Pfeffer (den Rosmarin habe ich vergessen) und ließ alles ein bisserl köcheln, dann kam die Leber wieder dazu und wurde noch einmal ordentlich miterhitzt.

Die Polenta war herrlich cremig mit dem knackigen Gemüse drin, das passte wirklich gut zur Leber. Ein Rest ist von der Leber trotzdem geblieben, den habe ich eingefroren. Ich hätte aber alles, so wie es war, auch pürieren können und vielleicht mit einem gehackten gekochten Ei oder etwas Mayonnaise oder Rahm verrühren, nachwürzen und zur Leberpastete erklären können.

29.3.14 18:46

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