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25. März

An meiner heutigen Kocherei sollten sich nur die Unerschrockenen unter euch ein Beispiel nehmen.

Angefangen hat es damit, dass von gestern noch eine Portion Teigwaren übrig war. Dann hab ich im Tiefkühler eine halbe Portion Kochsalat gefunden, ein halber Joghurtbecher voll. Der hat ziemlich armselig ausgeschaut, und das wurde auch nicht besser, als ich zwei Esslöffel Erbsen dazugab. Um nicht zu verhungern, ähem, habe ich noch zwei Falafeln als Ergänzung aufgetaut.

Apropos Falafeln: hab ich mich schon über Dr. Falafel vom Naschmarkt aufgeregt? Wer eine Karte für das Interkulttheater kauft, erhält mit dieser Karte nach der Vorstellung zehn Falafeln von ebendort. Na, bin ich mit unseren drei Karten dort hingewackelt. Sagt mir der, nein, ich kann Ihnen nur für eine Karte die Falafeln geben, es muss jeder selbst herkommen.

War ich bös. Schon in den letzten Jahren ist mir aufgefallen, dass die Verkäufer drauf aus sind, möglichst viel zu verkaufen und ein ziemlich grantiges Gesicht machen, wenn man nur einen Becher Hummus kauft. Ich frage mich: warum genau bieten sie dann die zehn Falafeln pro Karte an? Sollen sie es lassen, dann müssen sie sich nicht mit KleinkundInnen herumärgern, oder?

Und zum Kochsalat: der ergibt sich bei mir immer am Salatsaison-Ende, wenn die Pflanzerl leicht welk werden oder auszuwachsen beginnen. Was ich an Häuptelsalat nimmer roh essen würde wollen, wird gewaschen, blanchiert und grob geschnitten. Und eingefroren, eh klar. War, mit Erbsen vermischt, das Lieblingsgemüse meiner Kindheit, dann lange Zeit verschollen, und vor zwei Jahren hab ichs wieder entdeckt. Vor vierzig Jahren hat meine Mutter das als Tiefkühlgemüse im Packerl gekauft. Ich weiß gar nicht, ob es das heutzutage noch gibt!

Ja, und heute dann. Zuerst habe ich in einem Stück zerlassener Butter die Teigwaren erhitzt und auf den Teller gegeben. Gleich ins Reinderl habe ich einen Schluck Obers gegeben, zum Kochen gebracht und dann den Klecks Gemüse hineingegeben und ebenfalls zum Kochen gebracht. Gesalzen hab ich ein bisserl, und die Über-Flüssigkeit mit einem Teelöffel Grieß gebunden. Darauf habe ich die Falafeln gelegt. Deckel drauf, und die Fisolencremesuppe gegessen. (Die machte sich wie folgt: in das gestrige Pasta-Kochwasser noch etwas Salz, zwei Portionen geraspelte blanchierte Fisolen, einen geschnittenen Erdapfel und eine große Knoblauchzehe gegeben, kochen lassen, püriert und einen Schuss Obers dazugegeben.)

Danach waren auch die Falafeln ein bisserl warm. (Die Teigwaren waren zwar mittlerweile wieder ausgekühlt, aber man kann nicht alles haben.) Und ins selbe Reinderl werde ich nach dem Essen die restliche Suppe umschütten.

Der langen Rede kurzer Sinn: Falafeln mit Teigwaren und Kochsalat mit Erbsen.

 

25.3.14 12:30

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