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12. März

Weil K sich die Hand gebrochen hat, bin ich vorbeigedüst und hab einen kleinen Topf Priesterwürger mit Sauce fabriziert, mit zwei Reserveportionen zum Nach-Essen. Das Pasta-Kochwasser war mir zu schade zum Weggießen, also habe ich den Kühlschrank durchforstet und alles, was ich an mehr oder weniger zwielichtigen Resten gefunden habe, zu einer Gemüsesuppe verkocht. (Die ist mir, warum auch immer, zu süßlich geraten, aber K wird mit Balsamico herzhaft abschmecken.)

Strozzapreti, zu deutsch Priesterwürger, sind römische Teigwaren, eine Art sehr dicker sehr kurzer Spaghetti, oder eigentlich sehr dünner sehr langer Makkaroni. Brauchen auch ziemlich lange, bis sie für meine Begriffe essbar sind. Ich mag Teigwaren ja grundsätzlich lieber al ponte als al dente; alle die ich bekoche gottseidank auch.

Also die Teigwaren kochten in Salzwasser, und ich goss etwas Olivenöl ins zweite Reinderl, schnitt eine große Knoblauchzehe klein und gab sie gemeinsam mit zwei Handvoll Schinkenwürferln (vom Thum, sehr schmackhaft!) ins heiße Öl. Dort brieten sie einige Minuten, bis sie gesalzen und mit einem guten Viertelliter gekochter Paradeiser aufgegossen wurden.

Während die Sauce nun schmurgelte, schnibbelte ich noch fünf Oliven sehr klein und ein paar Blätter vom Petersil. Ein kleines Stück Pfefferoni kam auch noch dazu. Zwanzig Minuten insgesamt köchelte alles, dann kamen die Teigwaren dazu und wurden gut vermischt.

Um den Parmesan zu reiben, hatte ich zuwenig Energie. Es schmeckte aber auch so ziemlich gut.

13.3.14 16:57

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