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13. Feber

Wenn ich heute schon unterwegs bin und mich fremdverköstige, schreibe ich euch wenigstens von der Fisolensuppe, die ich gestern noch gach gezaubert habe.

 

Ich habe nämlich zu viele Fisolen aufgetaut. Die hab ich in dem leeren Reinderl vom Gröstl kurz angeröstet (war ja noch Öl auch drin) und dann mit Wasser aufgegossen und gesalzen. Das hab ich dann geköchelt. Nach ein paar Minuten ist mir eingefallen, dass ich einen rohen Erdapfel raspeln und dazugeben könnte, und das hab ich auch gemacht und alles noch zwanzig Minuten weitergeköchelt. 

 

Danach waren zwar die Fisolen tot, aber die Suppe gut. Ich hab sie mit Osmanischer Gewürzmischung bestreut und als Abendessen deklariert.

 

 

Nachtrag zum gestrigen Pamphlet: sicher gibt es unter den VeganerInnen Menschen, die sich zumindest großteils von natürlichen Produkten ernähren, also zum Beispiel Rezepte wie das gestrige kochen.

 

Die überwiegende Mehrheit aber isst normale Produkte wie eben Margarine, Packerlsuppe oder Brotaufstriche. Manche erklären sogar alles, was sie beim Dumpstern (oder Mülltauchen – also die Suche nach Lebensmitteln in den Abfalltonnen der Supermärkte) gefunden haben, als vegan, oder Second-Hand-Mode.

 

Nix gegen Dumpstern, hab ich auch schon gemacht, find ich gut! Auch übertragene Kleidung nütze ich – bei Kindern wäre alles andere nur Dummheit. Aber ich mag die Doppelbödigkeit nicht. „Wir wollen alles essen, was andere auch essen, aber es dürfen keine Tiere drin sein!“ Ein Wiener Schnitzel gibt’s auch in veganer Ausführung. Fleischersatz, Eiersatz. Sieht aus wie Fleisch, schmeckt wie Fleisch, beißt sich wie Fleisch. Bei Würsteln detto. Sogar „wie Schmalz“ gibt es schon.

 

Wozu? Wenn Menschen keine Tiere essen wollen, warum haben sie dann Lust auf Tierprodukte und essen Glumpert, das dem tierischen Produkt möglichst ähnlich ist? – Warum sie Lust drauf haben, glaube ich zu wissen: weil der Körper nach den Inhaltsstoffen verlangt. Deshalb wird er übrigens auch nie zufrieden sein, wenn er ein veganes Schnitzel kriegt. Er wollte Fleisch. Und kriegt Soja oder Reis oder sonst was.

 

Viele VeganerInnen schlucken Nahrungsergänzungsmittel (chemisch-synthetisch hergestellt), um ihren Vitamin- und Nährstoffhaushalt aufrecht zu erhalten. Nicht wenige von ihnen leiden unter Blähungen, weil sie den Anteil an Hülsenfrüchten in ihrer Ernährung hoch halten (müssen).

 

Bei aller Wertschätzung für diesen Lebensentwurf, aber das kann doch nicht der Weisheit letzter Schluss sein!

 

Besonders schlimm finde ich, wenn VeganerInnen ihre Kinder von Geburt an vegan ernähren. Das grenzt für mich an vorsätzliche Körperverletzung.

 

Nur damit ich das einmal gesagt habe.

13.2.14 16:52

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