Der Sparküche-Blog.

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25. November

Jetzt ist es schon soweit, dass die Sparköchin nicht nur selber Restln verkocht, sondern auch welche vertilgt, wenn sie wo zu Besuch ist ... aber wenn dort auch zwei übriggebliebene Stückerl Backhendl und ein Rest Erdäpfelsalat herumlungern, die keiner mehr braucht ...

Damit ihr rezeptmäßig nicht auf dem trockenen bleibt, erzähle ich euch, womit ich gestern das Kind erfreut habe: mit Topfenkipferln. Also, es hätten Topfenkipferl werden sollen. Geworden sind es letztlich eine Art Polsterzipf, weil der Teig nicht so wollte wie die Sparköchin wollte. Aber der Geschmack ist - eh wie immer - sehr gut.

Der Teig ist sehr unkompliziert: jeweils 25 Deka Topfen, Butter und Mehl mit einer Prise Salz zu einem Teig kneten, diesen eine Stunde im Kühlschrank rasten lassen, auf bemehlter Fläche dünn ausrollen, Vierecke schneiden, in die Mitte jeweils einen Tupf Marmelade geben und jedes Viereck diagonal aufrollen.

Wer das jetzt so aufs Backblech gibt, macht Polsterzipfe, wer von den Dingern auch noch die Ecken umbiegt, hat Kipferln. Meistens, weil manchmal gehen die Dinger von selber wieder auf.

Welchen Fettgehalt der Topfen hat, scheint egal zu sein, aber es hilft schon sehr, wenn es ein eher patziger und nicht ein bröseliger ist. Ich nehme immer glattes Mehl, aber auch da rate ich euch zum Experimentieren.

Ich habe die Kipferl bei 180 Grad (was möglicherweise ein bisserl zuviel ist) hellbraun gebacken und nach dem Auskühlen ordentlich mit Staubzucker bestreut. (Nein, als gelernte Wienerin werde ich das Wort Puderzucker in der Küche nicht über die Lippen bringen.)

26.11.13 10:29

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