Der Sparküche-Blog.

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11. Oktober

Premiere bei der Sparköchin im Blog - glaub ich zumindest. Aus einem Rest Schmalz, den letztens gekochten Bohnen und feinem Dinkelgrieß, der auch schon mal weg muss, habe ich mir gerade eben einen Bohnensterz gekocht. Den ess ich jetzt mit Rote-Rüben-Salat aus mütterlicher Spende und freu mich schon drauf.

Aus dem alten Sparküche-Artikel hab ich euch den Rezeptteil kopiert; die Herstellung widerspricht wirklich jeglichen modernen Kochprinzipien. Aber gut.

Im Prinzip geht es darum, gesalzenes Mehl oder Grieß zu „linden“ d. h. in einem Topf ohne Fett trocken so lange zu erhitzen (unter ständigem Rühren übrigens, um eine Katastrophe zu vermeiden), bis es leicht bräunt und leicht riecht. Über dieses brennheiße Mehl schüttet man dann ebenso kochend heiße weich gekochte Bohnen (oder Erdäpfel) mitsamt dem Kochwasser, dass es so richtig zischt und brodelt. – Rühren nicht vergessen. Einige Minuten gut vermischen. Es entsteht eine Masse, die von der Konsistenz her einem Kaiserschmarrn ähnelt.

Wenn es ein fester Knödel geworden ist: zurück zum Start.

In der Zwischenzeit hat man eine unvorstellbare Menge Schmalz erhitzt (wenn es statt der Bohnen Erdäpfel waren, röstet man im Schmalz ein gehacktes Zwiebelhapperl mit) und schüttet dieses dann ebenfalls brennheiß über die Masse. Wieder gut vermengen, bei Bedarf nachsalzen und mit Salat oder sauer eingelegtem Gemüse servieren. Angeblich kann man Sterz auch mit Kompott essen – seid experimentativ!

Um euch nicht völlig im Regen stehen zu lassen: die beobachtete Fünfmannportion wurde mit etwa 45 dag Mehl, einem Esslöffel Salz, einer Handvoll Bohnen, etwa 5/8 l Wasser und etwa 3 - 4 gehäuften Esslöffeln Schmalz hergestellt. Natürlich geht es auch mit weniger Schmalz, dann wird euch die Sache aber vermutlich bei den Ohren herausstauben. Haltet auch lieber für den Notfall etwas mehr kochendes Wasser bereit. Sonst: Knödel, siehe oben.

 

11.10.13 12:45

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