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10. Feber

Ich bin schon wieder beim Ausmisten. In meiner Rezeptsammlung gibt es mittlerweile eine Menge loser Blätter, die ich aus Zeitschriften rausgerissen habe. Jetzt hab ich mir vorgenommen, eins nach dem anderen auszuprobieren, damit die Zettel endlich wegkommen. Diesmal ist es ein Hühnerkeulencassoulet, und heute ist eigentlich der Vortag. Folgendes ist schon passiert:

Gestern abend habe ich zwei Handvoll weißer Bohnen (ein Souvenir aus Griechenland) in Wasser eingeweicht.

Vorhin habe ich das restliche Bratfett von den Würsterln in ein großes flaches Reinderl gegossen und eine Hühnerkeule (sollte original eine Entenkeule sein, aber da hab ich mir erlaubt, das Rezept abzuwandeln) beidseitig drin angebraten. Ich hab sie wieder rausgenommen und im Rückstand eine geschnittene Zwiebel und zwei gehackte Knoblauchzehen angebraten. Nach ein paar Minuten kamen ein paar Deka geschnittener Speck dazu, und ich habe weitergebraten. Also nicht ich, sondern das Zeug im Reinderl.

Jedenfalls kamen als Gewürze ein Stäuberl Zimt (statt einer Zimtstange, die ich nicht habe), zwei Gewürznelken (statt eines Stäuberls Nelkenpulvers, das ich nicht habe) und ein großes Lorbeerblatt (das ich schon habe, weil ich da letztes Mal in Portugal auf dem Bauernmarkt groß zugeschlagen habe) dazu. Aufgegossen habe ich mit einem Viertelliter gekochter Paradeiser und der gleichen Menge Wasser. Die Bohnen kamen auch hinein. Oben drauf die Hendlkeule, Deckel drauf, Hitze reduziert und zwei bis drei Stunden köcheln lassen - sagt das Rezept, aber bevor das ganze ein Püree wird, werde ich es vom Herd nehmen. Dann werde ich die Nelken und das Lorbeerblatt entfernen, einen Esslöffel (Rotwein-)Essig dazugeben und salzen.

Morgen wird dann das folgende passieren: Ich werde alles aus dem Reinderl in eine feuerfeste Ofenform geben,  ein bisserl Thymian und Salbei hacken, mit 2 - 3 Esslöffeln Semmelbröseln und etwas Salz vermischen, alles auf dem Eintopf verteilen und mit Olivenöl beträufeln. Ich werde alles bei 200 Grad ungefähr 20 Minuten überbacken, bis die Brösel goldbraun sind. Auf die im Rezept angegebenen Blattsalate werde ich verzichten, außer ich finde morgen bei meiner Suche nach den Kräutern im Gemüsebeet auch ein bisserl Vogerlsalat.

Und dann werden wir das Ding mit Brot verzehren, hoffe ich.

9.2.13 16:27

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