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5. und 6. Feber

Gestern hat uns das Sushi-Lokal eine üppige Portion kredenzt. Heute habe ich was Neues ausprobiert. Also was für mich Neues. Kümmelbraten mit Pusstasalat und Erdäpfelknödeln. Wobei P schuld ist, weil seine Kinder sich unbedingt Erdäpfelknödel gewünscht haben. Und dann haben wir das Essen drum herum komponiert.

Der Pusstasalat kommt aus dem Glas, außerdem gibts auch noch einen Rest Chutney (dieses wurde vom haushaltszugehörigen Kind zum Verzehr freigegeben, weil es für den eigenen Gaumen zu scharf geraten ist). Und ich habe mich also, nach einem Rezept aus einer Familienzeitschrift - sehr untypisch für mich!, - zum Kümmelbraten geschwungen.

Ein fesches Stück Bauchfleisch vom Biohof hatte ich noch eingefroren. Das habe ich in einem Reinderl mit 1/2 cm hoch Wasser mit der Schwarte nach unten eine Viertelstunde geköchelt und hernach die Schwarte zentimeterbreit eingeschnitten. Hierauf in einen Bräter, das Wasser dazugegossen, aber diesmal die Schwarte nach oben. Rundherum mit zerdrücktem Knoblauch eingerieben, auf die Schwarte tüchtig Salz, dann mit Kümmel bestreuen und ein kleines Stück Butter oben drauf.

Bei 200 Grad ins Rohr und dort für 40 Minuten belassen. Sagt die Zeitschrift, aber ich trau dem Frieden natürlich nicht, denn schließlich wollen wir unseren Kümmelbraten nicht al dente, sondern al ponte. Also hab ich ein gutes halbes Stünderl zugeschlagen.

Jetzt rastet er gerade und wartet auf seinen Auftritt. Und, o Wunder, er ist immer noch so groß wie er war, als er ins Rohr kam.

Ein besseres Plädoyer für Biofleisch gibts gar nicht. Lieber weniger oft Fleisch, aber dafür von ausgezeichneter Qualität.

6.2.13 11:43

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