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16. Juli

Heute habe ich gach einen Nachbarn zu einem Erbsen-Safran-Risotto eingeladen. Wir haben alles verputzt.

In einem Esslöffel Butterschmalz (von dem werdet ihr in nächster Zeit öfter lesen, denn jetzt habe ich mir vorgenommen, den Tiegel zu leeren) habe ich eine geschnittene Knoblauchzehe angebraten, ein Viertelkilo Rundkornreis dazugegeben und tüchtig angeröstet. Dann habe ich - weil ja das Kind nicht mitgegessen hat - mit einem großen Schluck Madeira abgelöscht, gut gesalzen und einige Safranfäden dazugegeben.

Aufgegossen habe ich mit dem Nudelkochwasser von gestern, Bocuse möge mir verzeihen. Das ganze habe ich dann bei geringer Hitze eine Viertelstunde dünsten lassen. Im beschichteten Reinderl geht das ohne dauerndes Umrühren, gottseidank, weil die Zeit habe ich gebraucht, um den Tisch zu decken, zwei Handvoll Tiefkühlerbsen zu extrahieren und eine Portion Schnittlauch und Petersil zu hacken.

Ich hab dann noch einmal mit heißem Wasser aufgegossen, die Erbsen dazugegeben und nochmals zehn Minuten dünsten lassen. Vom Feuer genommen, die Kräuter eingerührt und bei Tisch mit Parmesan bestreut.

Apropos Parmesan: Spontanen Menschen aus dem Raum Wien möchte ich vom Projekt SOS Parmesan erzählen. Durch das Erdbeben in Italien beschädigte Reggiano-Laibe wurden nämlich in Halbkilostücken vakuumiert und in die Wiener Strandbar Herrmann gebracht. Dort können sie ab sofort bis spätestens übermorgen um ca. 15 Euro pro Kilo erworben werden. Der Erlös geht an die Erdbebenopfer in Italien.

Angeblich findet sich das Projekt auch in Facebook, aber dort bin ich nicht, daher müsst ihr dort bei Bedarf selbst herumgraben.

16.7.12 14:29

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