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19. Jänner

Im Moment schauts nicht so aus, als würde 10in2 mein neues System werden (übrigens, für alle Wissen-wollerInnen: die Sendung Radiodoktor lief in Ö1 am 16. Jänner um 14.05 Uhr). Der Kreislauf war heute früh durchaus beleidigt, und dass ich mir zur normalen Frühstücksration ein zusätzliches Butterbrot geschmiert hatte, hat der Magen überhaupt nicht goutiert.

Aber am Vormittag ist etwas Interessantes geschehen: ich hatte plötzlich Heißhunger auf einen Salatteller. (Ist mir in der Form auch noch nicht passiert.)

Ich bin dann einen Kompromiss eingegangen und habe beim Großbäcker meines Vertrauens ein Weckerl mit Frischgemüse und Käse gekauft und zu Hause einen Grießschmarrn mit Kirschenkompott nachgelegt.

Für diesen habe ich drei Achtel Milch mit einer Prise Salz und einem Ei verquirlt und dann Grieß eingerührt, bis die Sache zwischen dünn- und dickflüssig war. Dann habe ich diesen Teig leider nicht eine Stunde ziehen lassen, wie das Rezept vorschlägt, sondern nur zwanzig Minuten. Leute, ich sage euch: folgt dem Rezept. Es war nämlich dann noch nicht die ganze Flüssigkeit aufgesogen, beim Backen kam die nach oben und der Grieß unten legte sich fett grinsend an meine Handgeschmiedete, die aber eh mit einem gehäuften Esslöffel Schmalz gefettet war. 

Jedenfalls hab ich dann die Hitze reduziert und den Teig zerteilt und gewendet und dauernd in der Pfanne herumgeschaufelt, so dass das Ergebnis trotzdem noch essbar war. Drüber hab ich mir Honig geträufelt, und das alles hat mir hervorragend geschmeckt. Das Kompott kam aus dem Glas, Ernte 2008, aber immer noch sehr aromatisch.

Ob morgen wieder ein Nulltag werden wird, überlege ich mir noch.

19.1.12 22:08

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