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3. November

Heute war viel Arbeit, deshalb muss ich mich entschuldigen: ich habe eine Pizza verdrückt. Aber allen, die ich mit meinen Schilderungen vom Heiligenstriezel erstaunt habe, gebe ich hier mein Rezept dafür.

Ich lasse alle Zutaten für den Germteig zimmerwarm werden, das hat sich bewährt. Wenn das soweit ist, verrühre ich einen halben Würfel Germ mit einem Teelöffel Zucker, bis das ganze flüssig ist. Dann gebe ich ein paar Esslöffel Mehl dazu und soviel Milch, dass eine zähflüssige Masse entsteht. Dieses Dampfl lasse ich dann aufs Doppelte aufgehen.

In der Zwischenzeit gebe ich in eine große Schüssel eine Prise Salz, einen halben Kilo Mehl, 6 Deka Butter, 12 Deka Zucker, ein bis zwei Eier und eventuell geriebene Zitronenschale. (Solltet ihr Rosinen hinein tun wollen: knetet zuerst den Teig fertig, streut dann die Rosinen auf die Arbeitsfläche und arbeitet sie ein.) Da drauf kommt das Dampfl, dann wird alles verrührt, wechselt schließlich auf die Arbeitsfläche und wird zu einem weichen, aber formbaren Teig geknetet, bis dieser Blasen wirft. Dann kommt er in die Schüssel zurück, wird mit einem Tuch bedeckt und rastet an einem warmen Ort, bis er aufs Doppelte aufgegangen ist.

Danach wird er noch einmal ordentlich zusammengeschlagen und schließlich in drei Teile geteilt, aus denen Stränge geformt werden, die zu einem Striezel geflochten werden. Dieser ruht dann wieder, bis er aufs Eineinhalbfache aufgegangen ist. Dann wird er, schließlich ist Allerheiligen,  mit Ei bestrichen und mit Hagelzucker oder Mandelblättchen bestreut und bei 160 Grad Ober- und Unterhitze etwa eine halbe Stunde goldbraun gebacken.

3.11.11 21:39

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