Der Sparküche-Blog.

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24. Juni

Was macht die Sparköchin, wenn sie einen kompletten Karpfen geschenkt bekommt? Sie lädt ein paar Freunde ein und haut das Ding in die Röhre. Nach der Schrift gesprochen: Gebratener Karpfen auf Erdäpfelbett.

Der Typ hat gerade noch diagonal auf mein Backblech gepasst, aber erst, nachdem ich ihm die Schwanzflosse rasiert hatte. Auf dieses Blech habe ich dann - und da habe ich die Vanillekipferl-Erwartungen meiner Kleinen schwer enttäuscht! -  den Rest vom Schafkäse-Öl gegossen, dann den Rest von der Hendl-Sauce von gestern, dann noch tüchtig Olivenöl dazu. Dann zwei Kilo geschälte, längs geviertelte Heurige drauf, gesalzen, Rosmarinnadeln verteilt, alles gut durchgemischt. Und ein kleines bisserl Wasser zugegossen.

Den Karpfen hab ich außen mit einer Mischung aus zerdrücktem Knoblauch und Salz eingerieben (nur für den Fall, dass jemand die Haut essen mag). Innen  detto und ein paar Petersilstängel, mit und ohne Blätter, hineingestopft. Und dann den Rest vom Rosmarin und ein paar dünne Zitronenscheiben auch. Und schon auf die Erdäpfel und ins Rohr damit.

Bei der Temperatur hab ich  mich für 210 Grad entschieden, das Ganze auf der zweiten Schiene von unten bei Ober- und Unterhitze eineinhalb Stunden drin lassen und in der Zwischenzeit eine Sauce aus einem Becher Rahm gemacht, mit Salz, Paprika, Petersil und Schnittlauch.

Da haben sogar die Kinder Nachschlag verlangt.

 

25.6.11 21:18

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