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23. Juni

Seit Monaten habe ich eine herausgerissene Seite aus einem "frisch gekocht" (sonst nicht meine bevorzugte Lektüre, ähem) in der Küche liegen, mit einem Rezept für Scharf geschmortes Huhn. Heute war es endlich soweit. Natürlich habe ich das Rezept den häuslichen Vorräten angepasst, aber so ungefähr kam es hin.

Ich habe tüchtig von dem Öl von dem Schafkäse erhitzt, Pfeffer grob hineingemahlen, ein Lorbeerblatt dazugegeben und alles eine halbe Minute geröstet. Dann habe ich eine mit Salz eingeriebene Hendlkeule und eine geschnittene Knoblauchzehe ins Reinderl gegeben und von allen Seiten gut angebraten. Danach kamen ein Esslöffel grob gehackter Petersil, der Rest vom Glas gekochter Paradeiser (original wären es rohe, gewürfelte gewesen) und ein Stück Ingwer dazu. Durchgerührt, ein bisserl Wasser zugegossen, Deckel drauf und lang geschmort. Eineinhalb Stunden, weil es meine alte Henne war. Bei einem minderjährigen turbogemästeten bewegungsunfähigen Supermarkt-Hendl genügen 20 Minuten. Jedenfalls nach den 20 Minuten noch bei Bedarf den Deckel abnehmen und die Flüssigkeit einkochen lassen.

Zum Schluss mit Salz und Zitronensaft - ja, tatsächlich, der ist essentiell! - abschmecken. Vorgeschrieben war Basmatireis als Beilage (mit Zimt, Safran und Lorbeerblatt), aber ich habe Couscous dazu gereicht.

Und wenn es nicht meine alte Schabracke von einem Hendl gewesen wäre, an der die eineinhalb Stunden Geschmore spurlos vorübergegangen sind, hätte nicht nur die Sauce, sondern auch das Fleisch hervorragend geschmeckt.

23.6.11 13:37

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