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24. Mai

Heute ist wieder ein Restaurantbesuch angesagt. Aber dafür hab ich einen Tipp für euch: Hollerblütensaft.

Das übliche Rezept finde ich ein bisserl mühsam: Hollerblüten mit jeder Menge Zitronenscheiben in Wasser drei Tage stehen lassen, abseihen und so erwärmen, dass sich Zitronensäure und Zucker drin auflösen. Bei mir hält der entstandene Dicksaft nie länger als zwei Monate.

Deshalb bin ich zu einer Einfach-Variante übergegangen, die auch nicht länger hält, aber einfach geht:

Heute habe ich 13 kleine Hollerblüten (ungewaschen, aber auf Bewohner kontrolliert) in ein Ex-Gurkenglas (ca. 2 Liter, wer das nicht hat oder will, macht entsprechend weniger) gestopft, so ungefähr eineinhalb oder zwei Deka Zitronensäure drübergestreut, mit frischem kaltem Wasser aufgefüllt, verschlossen und in die Sonne gestellt. Abends habe ich alles abgeseiht, ordentlich Zucker eingerührt, in Flaschen gefüllt und in den Kühlschrank getan.

Ich nehme immer kleine Flaschen, die verbrauchen sich rascher und haben damit keine Gelegenheit zu vergären. Öfter mal kontrollieren, ob sich der Deckel wölbt oder Blaserl aufsteigen, dann umgehend ins Freie bringen und kontrolliert öffnen (nicht in der Sonntagskleidung).

Das Schöne ist, dass ihr wirklich die Möglichkeit habt, den Saft auf euren Geschmack einzustellen: mehr oder weniger Säure, mehr oder weniger Zucker (oder Honig, für die Puristen).

23.5.11 20:26

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