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9. Mai

Diesmal habe ich meinen nächtlichen Spontanhunger mit altem Brot und Butter gestillt, damit wir das geplante Mittagessen auch tatsächlich so stattfinden lassen können. Und was wir auch haben, ist die sonntägliche Nachspeise, die ich als brave Tochter gestern vereinbarungsgemäß beisteuern wollte, was meine Mutter allerdings vergessen hatte, so dass ich den Topf voll Grießflammeri wieder mit nach Hause nehmen musste. So ein Pech.

Für diese meine Lieblingsnachspeise bringe ich einen halben Liter Milch mit einer Prise Salz, einem halben Teelöffel geriebener Zitronenschale, 3 Deka Zucker und einem Packerl Vanillezucker (wobei, ich nehme ein Löfferl von meinem selbst gemachten) zum Kochen, rühre 8 Deka Grieß ein und köchle unter ständigem Rühren auf kleinster Flamme 5 Minuten weiter.

Dann nehme ich das Reinderl vom Herd, warte, bis die Masse sicher nimmer kocht und rühre einen frischen Eidotter ein. Wenn die Masse abgekühlt ist, hebe ich den Schnee von dem zugehörigen Eiklar auch noch unter. Das Ganze kommt dann in eine kalt ausgespülte Schüssel und wird mindestens 6 Stunden kaltgestellt.

Da könnt ihr beim Servieren ein Fruchtpüree drüber leeren, Kompott mit und ohne Alkohol dazu reichen oder mit Schokosauce dekorieren. Oder so. Mein Standardprogramm (für Erwachsene) ist meine Marillensauce mit Schwips, aber die erkläre ich euch ein anderes Mal.

Nur noch ein Wort zum Vanillezucker: eine halbe Vanillestange aufgeschnitten, in kleine Stücke geschnippelt und in ein Glas mit Staubzucker gestopft ergibt nach zwei Wochen prächtigen Vanillezucker. Es kann auch öfter Staubzucker nachgefüllt und wieder gut vermischt werden - das reicht praktisch ewig, also immer von einer Weihnachtsbäckerei zur nächsten.

8.5.11 23:16

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