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17. Dezember

Es kam nix dazwischen, gottseidank. Es gab Broccolicremesuppe (mit Kernöl) und Powidltatschkerl. Dass welche übrigblieben, lag nur daran, dass meine Mutter die Kapazität der Anwesenden gnadenlos überschätzt hatte.

Für Powidltatschkerl bereitet eine einen Erdäpfelteig. ich würde den so fabrizieren, dass ich mehlige Erdäpfel (für mich allein vielleicht 20 Deka) weich dämpfe, schäle und noch heiß zerdrücke. Dann vielleicht 2 Deka Butter dazu, Salz, 1 Dotter und soviel Mehl (meine Oma hat immer griffiges genommen), dass sich ein Teig kneten lässt. Diesen Erdäpfelteig muss eine sofort verarbeiten, aber das ist auch gar nicht schwierig.

Mehl auf die Arbeitsfläche stauben, den Teig darauf ausrollen (halbzentimeterdick) und mit einem großen Glas (Cremeschalen sind super) Kreise ausstechen. Jeweils ein Löfferl Powidl in die Mitte, zusammenklappen, festdrücken und in siedendem Salzwasser kochen. Irgendwann steigen die Dinger an die Oberfläche, dann vielleicht noch eine Minute und dann in die Butterbrösel geschmissen, die wir schon von den Obstknödeln kennen. Und bei Tisch noch kräftig zuckern.

Wenns zuviel Teig geworden ist, könnt ihr aus dem Rest damenkleinfingerförmige Nudeln wuzeln, diese auch in Salzwasser sieden, bis sie an die Oberfläche kommen, und aufheben für den nächsten Tag, wo sie abgeschmalzen (bzw. in Butter erhitzt) entweder als Beilage für Rotkraut dienen oder, für die Hardcore-Naschkatzen, mit geriebenem Mohn und Zucker bestreut werden. Wer will, gießt dann auch noch zerlassene Butter drüber.

17.12.10 20:56

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