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14. Juli

Weil Marillenknödel zu machen für eineinhalb völlig witzlos ist, gibts heute eine Einladung. Und für vier Personen darfs dann noch eine Lamm-Gemüse-Suppe vor den Marillenknödeln sein.

Für die Suppe gebe ich Abschnitte vom Lamm gemeinsam mit einem zerkleinerten Suppengrün, einem portugiesischen Lorbeerblatt, ein paar kleinen Knoblauchzehen und einem Zweig frischen Liebstöckl in Salzwasser, bringe das ganze langsam zum Kochen und koche dann eineinhalb bis zwei Stunden. Danach das Lammfleisch aussortieren und die brauchbaren Teile klein schnippeln und wieder in die Suppe tun. Den Rest für die Stadthendln zerkleinern. (Ihr habt keine Hendln? Wird höchste Zeit, kann ich nur sagen!)

Während die Suppe vor sich hin kocht, aus 25 dag Topfen, 12 dag Mehl, 6 dag Butter, ein bis zwei Handvoll Grieß, einem Ei und einer Prise Salz rasch einen Teig kneten und eine Stunde kalt rasten lassen. Dazwischen zwei Handvoll Semmelbrösel, eventuell vermischt mit geriebenen Nüssen, in reichlich Butter (mindestens 6 dag) hellbraun rösten. 

Dann nehme ich tiefgefrorene (Eigenbau-)Marillen - ihr solltet, wenn ihr eine Quelle für Mariilen habt, unbedingt die nehmen, aber die vom Supermarkt könnt ihr vergessen. Die schmecken nach vielem, aber definitiv nicht nach Marillen! - und wickle die jeweils in ein Stück vom Teig ein. Gut verschließen und in siedendes Salzwasser einlegen. Knödel mit frischen Marillen solange kochen, bis sie aufsteigen. Solche mit TK-Marillen noch drei weitere Minuten sieden lassen. Herausnehmen, in der Bröselmischung wenden. Zucker oder Honig zum Süßen reichen.

 

13.7.10 15:01

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