Der Sparküche-Blog.

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5. Juni

Beim Versuch, meine Weinlaube zu bändigen, habe ich zwei Triebe abgemurkst. Blöd, weil schon Traubenblüten oben waren, aber weil vom Donnerstag Erdäpfelpüree übrig geblieben ist, habe ich was ganz Neues probiert: Gefüllte Weinblätter nach Art der Sparköchin.

Dazu hab ich von den größten Blättern die Stengel abgezwickt und die Blätter zwei Minuten in Salzwasser blanchiert. Dann kalt abgespült und in kaltem Salzwasser zwischengelagert. 

Dann hab ich sie mit der Unterseite nach oben auf einen Teller gelegt, auf jedes einen Esslöffel Püree getan und mit Osmanischer Gewürzmischung bestäubt und dann Packerl geformt: die Seite mit dem Stengelansatz einmal hochgeschlagen, dann die Seiten eingeschlagen und dann ein Röllchen gewickelt. 

Die alle hab ich dann auf den Dämpfeinsatz gelegt und ein Viertelstünderl gedämpft. Hat richtig gut geschmeckt. Allerdings muss ich sagen, dass ja die Blätter noch sehr jung und zart waren. Wie das gleiche Rezept im Herbst mit den, na, nennen wir sie ausgereiften Weinblättern rüberkommt, ist eine andere Geschichte.

Und weil die Nachbarin mir eine Gurke geschenkt hatte, gabs die, geraffelt, ausgedrückt und mit Salz, Knoblauch und einem Löffel Rahm gewürzt, stilecht als Tsatsiki dazu.

6.6.10 20:55

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