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1. Juni

Wer einen Hobbyangler in der Familie hat, weiß es: einer der wichtigsten Tage ist der 1. Juni.Weil nämlich der Karpfen, einer der beliebtesten Süßwasserfische Österreichs, im Mai Schonzeit hat. Vorher fängt man kaum was, aber danach gehts dann los.

Also  gibt es möglicherweise heute in zahlreichen Familien ähnliches zu essen. (Außer bei den ganz Vorsichtigen, die den ersten Karpfen der Saison vorsorglich für Weihnachten einfrieren.)

Zum Beispiel Gebratenen Karpfen mit Petersilerdäpfeln und grünem Salat.

Nett ist, wenn es gelingt, ein Karpfenfilet zu bekommen. Noch netter, wenn der Oberteil (das dickere Ende) fachkundig geschröpft wurde d. h. die Gräten in kleinsten Abständen durchtrennt wurden, damit sie beim Essen nicht weiter auffallen.

Jedenfalls wird besagtes Filetstück gesalzen und in Mehl gewendet und dann  bei eher geringer Hitze auf beiden Seiten einige Minuten gebraten. Wer experimentierfreudig ist, lässt dem Fisch einiges aus dem Gewürzregal zukommen. Zitronenpfeffer zum Beispiel, die Osmanische Gewürzmischung oder sonstwas Nettes.

Die gedämpften und geschälten Erdäpfel werden in mundgerechte Happen geteilt und in ein Reinderl geschmissen, in dem Butter zerlassen wurde. Salzen und mit gehacktem Petersil vermischen. 

Zum grünen Salat brauch ich eh nix weiter sagen.

Aber noch ein Wort zum Karpfen. Viele sind der Meinung, der Karpfen muffelt. Möglicherweise tut er das auch manchmal, aber dann haben Sie im falschen Geschäft gekauft. Wenn ein Karpfen artgerecht in einem entsprechenden Gewässer gehalten wurde, riecht und schmeckt er nach Karpfen, aber sonst nach nix.

2.6.10 21:56

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