Der Sparküche-Blog.

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7. Jänner

Tut mir ja wirklich Leid, aber heute müsst ihr den Pizzadienst anrufen. Ich bin über Mittag unterwegs und zieh mir zwischendurch was rein.

Morgen gehts wieder weiter!

Damit das hier nicht so leer ist, möchte ich euch gerne über meine Suppenphilosophie erzählen.

Suppe in irgendeiner Form gibts bei mir immer. Weil die nicht nur eine Vorspeise ist, sondern gelegentlich - mit einer deftigen Einlage und einem Stück Gebäck dazu - eine Abendmahlzeit hergibt.

Bis auf wenige Ausnahmen koche ich natürlich Suppen topfweise. Ich mach das allerdings so: Wenn ich Teigwaren, Erdäpfel oder Knödel in Salzwasser gekocht habe, hebe ich das Wasser als Suppenbasis auf - spart Abwasch und gibt eine gute Grundlage.

Dann schmeiß ich an Gemüse hinein, was grad da ist. Also mindestens zwei Karotten und einen Erdapfel, schön geputzt und zerkleinert (dann geht das Kochen und Pürieren schneller). Und dann noch alles, was an Resten da ist und weg muss. Letztens waren das ein ältliches Stück Sellerie, ein verirrtes Blatt Grünkohl, ein Löfferl von den getrockneten Steinpilzen und ein Rest vom Paradeispüree.

Und allermeistens tu ich ein Lorbeerblatt hinein, aus dem Urlaub mitgebracht - herrlich aromatisch. Allerdings, und das hab ich irgendwie in letzter Zeit wiederholt vergessen, solltet ihr das Blatt vorm Pürieren rausnehmen. Jedenfalls stell ich das bei mittlerer Hitze auf den Herd und vergess es dort für eine halbe bis ganze Stunde.

Dann mit dem Pürierstab traktieren, auskühlen lassen und entweder in Joghurtbechern portionsweise einfrieren oder im Kühlschrank lagern. Oder, was die Berliner Freundin öfter macht: kochendheiß randvoll in Twist-Off-Gläser füllen, verschließen und auf dem Kopf stehend langsam auskühlen lassen. Lässt sich so länger im Kühlschrank lagern.

Mein Geheimnis ist, dass ich die Endfertigung und das Würzen immer portionsweise mache, so wird mir das Zeug nicht langweilig. Ich geb immer zwei Schöpflöffel Suppe in ein kleines Reindl und würze jedesmal anders. Wenn mir ein Rest Milch, Obers oder sowas übriggeblieben ist, kommt der auch dazu. Oder ein verlassenes halbes Ei (dann lasse ich die Suppe allerdings einmal gut aufkochen). Und als Einlage eignet sich sowieso fast alles, was der Kühlschrank oder das Küchenkastl so hergeben.

So ein Supperl rettet manchmal wirklich den Tag. Kann ich euch nur ans Herz legen.

7.1.10 09:04

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