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16. September: Saumeisen mit Reis und Gurkensalat

Heute früh hatte ich einen richtigen Energieanfall. In den zwei Stunden zwischen Aufstehen und aus-dem-Haus-rennen hab ich sowieso das Kind versorgt und aber auch einen Zwetschkenkuchen gebacken und eine Menge Geschirr abgewaschen. Die beiden gestern vorbereiteten Suppen - je zwei Teller Broccolicremesuppe und würzige Mungbohnensuppe - hab ich auch püriert. Und eine Partie Wäsche gewaschen (ich muss die Sonne ausnützen, morgen ist Schlechtwetter angesagt).

Einen ordentlichen Frust hab ich mir heute auch schon geholt: die mühsam gepflückten Dirndln sind zum Großteil schlecht geworden. Ich hatte in den vergangenen Tagen einfach keine Zeit, um sie zu verarbeiten. Eine Handvoll hab ich jetzt mit Wasser und Zucker ins Reinderl geschmissen und lange gekocht, da bekommt das Kind morgen früh den Saft und ich die Dirndln. Hmpf.

Das heutige Mittagessen ist wohl ziemlich österreichisch: Saumeisen mit Reis und Gurkensalat. Erstere musste ich nur in siedendem Wasser heiß werden lassen, den Reis hab ich gedämpft wie immer - gleich zwei Portionen mehr, weil ich den morgen wieder brauche - und für den Salat hab ich eine kleinere von unseren Gurken geschält, entkernt und gehobelt, mit einer geschnittenen Knoblauchzehe und Salz vermengt und mit dem letzten Rest der mütterlichen Marinade übergossen.

Da blieb noch Zeit für einen kleinen Nachtisch. Die vom sehr improvisierten Zwetschkenkuchen übrig gebliebenen Zwetschken hatte ich schon in der Früh zu einer Portion Zwetschkenröster verarbeitet: ein Kompott mit ganz wenig Wasser. Von einer geretteten Mango hab ich ein Stück runtergeschnitten und gewürfelt, und zwischen diese beiden Schichten hab ich glatt gerührten Rahm getan. Hätte ich noch mehr Zeit gehabt, hätte ich das allerletzte Stück vom Zucchinikuchen als Bodenschicht druntergebröselt.

Hat uns aber auch so sehr gut geschmeckt.

So. und der Nachmittag muss jetzt entspannter werden ...

16.9.20 14:17

bisher 5 Kommentar(e)     TrackBack-URL


"Rex-Mama" / Website (16.9.20 15:15)
Wie recht du doch hast, sowohl die Dirndln wie auch die Saumaisen musste ich erst nachschlagen, aber nun bin ich im Bilde.
Da hat dich wohl der gleiche Energieanfall wie mich gepackt, ich habe auch schwer gewütet heut früh, allerdings muss ich zum Glück kein Geschirr abwaschen, weil das die Spülmaschine übernimmt.
Pürierst du die Suppen eigentlich immer komplett durch?

LG und einen entspannten Nachittag wünscht die
"Rex-Mama"


Sparköchin (16.9.20 21:39)
Servus,
vielleicht sind die Sterne gut gestanden oder der Mond, dass wir soviel Energie hatten ...
Das Kind ist immer noch ablehnend gegenüber Stücken in der Suppe, deshalb püriere ich sie immer auf ziemlich cremig. Unabsichtlich bleiben sowieso einige Bröckerl drin.
Schon komisch eigentlich, weil Croutons oder Backerbsen werden sehr wohl toleriert ...

Geschirr abwaschen ist für mich kein Problem, weil ich in anderen Haushalten manchmal sehe, wie so halbvolle Geschirrspüler geöffnet werden, wie das Geschirr drin schon ausschaut und wie alles riecht ... und was auf den Packungen draufsteht, wo das Waschmittel drin ist ...
Ich darf nur die Überfuhr nicht verpassen; wenn schon zuviel herumsteht, übermannt mich manchmal die Resignation ...

Lieben Gruß!


lifeminder (16.9.20 23:44)
Hallo, Liebe Sparköchin!

Du wäschst ab, backst zwischendurch einfach mal so schnell einen Zwetschgenkuchen, machst Suppen und locker leicht, gefühlt "29838923" andere Dinge nebenbei. Natürlich darf ja auch der Nachttisch nicht fehlen - Woher kommt diese Energie, was treibt dich an? - Echt bewundernswert.


Liebe Grüße
Vom lifeminder


"Rex-Mama" / Website (17.9.20 07:23)
Das ist echt ein Ding, dass man Gemüsestückchen als zu stückig empfindet, Backerbsen aber nicht, aber des Menschen Wille soll ja sein Himmelreich sein.

Das mit dem Spülmittel war bei mir grad andersherum, denn ich mag es nicht, wenn dreckiges Geschirr herumsteht, also fing ich in Vorspülmaschinenzeiten x-mal am Tag an zu spülen, mitunter sogar unter fließendem Wasser, was natürlich so gar nicht im Sinne der Umwelt ist.
Mit Maschine läuft das deutlich besser, ich stelle sie nur an, wenn wirklich voll, lehne die Klappe allerdings bis dahin nur an, statt sie ganz zuzudrücken, denn sonst käme einem vermutlich beim Öffnen tatsächlich eine unangenehme Wolke in die Nase.
So riecht man überhaupt nix, obwohl ich (außer wenn es Fischiges gab) nie etwas vorspüle.
So handhabt es halt jeder, wie es ihm am besten passt, und da ich von Natur aus durchaus mit Faulheit gesegnet bin, erfreue ich mich jeden Tag an meinem Maschinchen - manchmal bekommt es sogar einen Dankbarkeits-Streichler.


Sparköchin (17.9.20 10:22)
Haha, ja genau, das ist tatsächlich die Frage: was treibt mich an?
Manchmal frage ich mich das auch.
Leider ist es auch sehr unterschiedlich mit dem Antrieb, an manchen Tagen gehts gar nicht.

Genieße deinen Geschirrspüler ruhig. Ich bin ganz bei dir: man muss sich das Leben dort einfacher machen, wo man es besonders braucht!

Lieben Gruß an euch!

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