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9. August: Was-ich-so-finde-Salatteller

Es hilft nix: die schönen Tage sind vorüber. Der Besuch ist auf der Heimreise, und ich muss mich wieder selbst ums Kochen kümmern.

Aber heute habe ich es mir noch einmal bequem gemacht und den Was-ich-so-finde-Salatteller vom Kind machen lassen. Ich habe alles mögliche gefunden, und das Kind hats vorbereitet und auf Tellern drapiert. Dazu gab es Reste vom letzten Restaurantbesuch: ich kriegte ein halbes Hühnerschnitzel, das Kind eine wuchtige Ecke vom gebackenen Emmentaler.

Gefunden habe ich eine Gurke, Paradeiser von gelb über rot und gestreift bis lila, etwas Portulak. Von meiner Mutter schnorrten wir ein halbes Happerl Salat. Über meine Portion kam eine ordentliche Prise vom Chilisalz.

Dafür war ich sonst ein bisserl fleißig. Erstens habe ich wieder Essen gerettet und anschließend sortiert. Zweitens habe ich, mich zwischen Wespen und Hornissen durchschlängelnd, die überreifen Feigen vom Strauch gepflückt, geschält, ausgeschnitten und mit Zucker, Ztronensaft, Zitronensäure und wenig Gelierzucker eine Feigenmarmelade gekocht.

Außerdem hab ich alle Mini-Zucchinis gepflückt, die nicht durchkommen werden und an der Spitze schon eintrocknen. Aus denen werde ich morgen ein Supperl zaubern.

Und ich hab im Buch "Bauerngartenglück" von Walburga Schillinger geblättert und mir noch den einen oder anderen Tipp für die Mischkultur im Gemüsebeet geholt. Kapuzinerkresse muss nächstes Jahr dabei sein. Unbedingt.

 

Nicht, dass ihr glaubt, wir wären am Salatteller verhungert. Es gab noch einen Rest von der Sachertorte, den haben wir als Nachtisch verzwickt.

9.8.20 19:25

bisher 2 Kommentar(e)     TrackBack-URL


lifeminder (10.8.20 05:37)
Hallo, Liebe Sparköchin!

Nein nach verhungern klingt dein Blogeintrag so überhaupt nicht !

Im Gegenteil er fordert dazu auf, wieder selbst kreativ zu werden. Schön was dir jedes Mal aufs Neue einfällt um Speisen zu verarbeiten.

Du erinnerst mich ein wenig an die fleißigen Ameisen, bei dir hat man stets das Gefühl, sollte ein strenger Winter aufwarten und könnte nicht vor die Tür, dann möchte man am liebsten bei dir Unterschlupf finden, denn da würde man mit Sicherheit den harten Winter bestens überstehen.


Liebe Grüße
Vom lifeminder


kelly (10.8.20 09:54)
Alles hat seine Zeit - immer Urlaub und Feiertage sind nicht zu ertragen .
Für reichlich Flüssigkeit in diesen Hundstagen ist bei mir durch Suppen, Obst, Melonengemüse und Buttermilch gesorgt.
Einen guten Start in die normalen Wochentage...
LG Kelly

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