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27. Juli: Speckknödel mit Blattsalat

Knödel kommen gleich nach dem Erdäpfelteig. Mit beiden bin ich nicht gut Freund. Leider hab ich die Knödel trotz böhmischer Urgroßmutter nicht im Blut. Ich versuchs trotzdem immer wieder, und sie machen, was sie wollen.

Wobei ich zugeben muss: es war nur sehr ungefähr nach Rezept gekocht. Wir haben viel zuviele Semmelwürferl, und Eier sowieso. Also komponierte ich um die heutige Kombination von Speck und Zwiebel die Knödel drumherum. Im Supermarkt lief mir gottseidank ein Bio-Salatduo über den Weg, weil unser eigener nur mehr als Hendlfutter taugt. Und auf den ersten Radicchio müssen wir noch ein bisserl warten, leider.

Ich hab also über zweieinhalb gewürfelte Semmeln ein knappes Achtel Milch geträufelt, mit Salz, Pfeffer und gehacktem Petersil gewürzt und alles stehen lassen. In der Pfanne hab ich 3 Deka Butter zerlassen, ein kleines geschnittenes Zwieberl drin gebraten, 10 Deka Speckwürfel (aus dem Tiefkühler) untergerührt. Das kam dann über die Semmeln, und zwei Eier und ein angetitschtes Wachtelei auch.

Alles verrührt und gedacht, die Sache ist in Ordnung, nur zuviel Salz hab ich erwischt. Zur Sicherheit noch einen gehäuften Esslöffel Grieß untergemengt und dann das erste Probeknöderl in Salzwasser eingelegt.

Und schon war es weg.

Kurz war ich ratlos, dann hab ich noch ein Ei und zwei gehäufte Esslöffel Mehl untergemischt. Das nächste Knöderl hat halbwegs gehalten. Ich hab dann insgesamt elf essbare Knöderl gehabt. Das Kind hat derweil den Salat gewaschen und zerzupft und mit Wiener Marinade übergossen. Und den Tisch gedeckt, so dass wir neun von den Speckknödeln mit Blattsalat verschmaust haben.

Dem Kind hats geschmeckt, trotz allem, schließlich war Speck und gebratener Zwiebel drin.

Als Nachtisch haben wir den Rest der Oreo-Schokolade erledigt.

Wenn man es positiv sehen will, hatte ich mit dem Kochwasser eine super Grundlage für ein geschmeidiges Supperl. Ich hab noch ein paar Selleriestängel geschnitten und eine ordentlich verformte Karotte klein gewürfelt und beides hineingegeben und nochmals eine Viertelstunde gekocht. Am Abend widme ich mich dem Ding und schaue, wie ich es verfeinern kann. Sollte mir aber gelingen.

27.7.20 14:00

bisher 2 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Lifeminder (27.7.20 17:44)
Hallo, Liebe Sparköchin!

Dein Süppchen zu verfeinern wird dir gelingen. Bei deinem Ideenreichtum würde mich das schon arg wundern.

Du hast immer einen Vorrat an Kräutern und Speckwürfel Zuhause?

Wie unterscheidet sich eigentlich Wiener Mariade von anderen?


Wieder ein toller Blogeintrag, aus dem man einiges mitnehmen konnte.


Liebe Grüße
Vom lifeminder


Sparköchin (29.7.20 10:27)
Lieber lifeminder,

ja, Kräuter habe ich immer im Tiefkühler, schon fertig gehackt. Außerdem trocknet das Kind welche für sein Gewürzsalz. Und im Garten gibts fast das ganze Jahr über frische Kräuter.
Speck in irgendeiner Form habe ich auch immer daheim. Der ist die Garantie dafür, dass jedes Essen, auch wenn es noch so improvisiert ist, den Geschmack des Kindes trifft

Zur Wiener Marinade: sie ist eine Mischung aus Essig, Wasser, Zucker und Salz, schmeckt süß-sauer, manche geben auch Öl dazu.

Herzliche Grüße
von der Sparköchin

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