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25. Juli: gesundes Frühstück und gebratene Schwammerl mit Reis

Am Mittwoch war die liebe O bei uns, warf einen Blick in die Küche und meinte sinngemäß: na, das wird auch nix mehr mit den Schwammerln. Doch, sagte ich mit schlechtem Gewissen, ich muss mich nur endlich zusammenreißen und das Ding wieder in Ordnung bringen und bewässern.

Das Ding war der Schwammerl-Küberl, von dem ich anleitungsgemäß nach der Ernte den Deckel entfernt hatte und das Substrat austrocknen hatte lassen. Stürzen hätte ich den Inhalt sollen, aber - wäh! - im Kübel war das Substrat völlig von Myzel durchwuchert, was für Unbedarfte ziemlich wie vollends verschimmelt aussah. 

Ich habs also über eine Woche nicht angegriffen und mir gedacht: mir graust.

Auch Os Bemerkung hat mich nicht dazu gebracht, mich ums Küberl zu kümmern, aber als ich am Donnerstag ein paar getrocknete Eierschalen vom Fensterbrett pflücken wollte, um sie den Hendln zu füttern (fein gemörsert natürlich, sonst kommen sie noch auf den Geschmack und fressen ihre eigenen Eier), war die Überraschung da: nicht nur aus den drei seitlichen Löchern kamen die Punkterl, auch innen rundherum aus dem Zwischenraum zwischen ausgetrocknetem Substrat und Kübel.

Na, bin ich gleich um die Sprühflasche gerannt und hab die Punkterl angefeuchtet. Es sind natürlich nicht mehr so viele Schwammerl wie beim ersten Mal, aber für mein heutiges Mittagessen wirds reichen.

Soweit die langatmige Erklärung, warum es bei mir heute gebratene Schwammerl mit Reis gibt. Das Kind hat nämlich abgewunken, als es die Dinger wieder sprießen sah, und so nütze ich seine heutige Abwesenheit und bereite mir diese Köstlichkeit ganz für mich allein zu.

Sehr unkompliziert: in zerlassener Butter brate ich ein kleines geschnittenes Zwieberl, dann die Schwammerl dazu und gut braten, am Schluss salzen und vielleicht ein paar gehackte Kräuter drüber. Wahrscheinlich aber eher nicht.

Daneben dämpfe ich zwei Portionen Reis, den Rest werde ich sicher in den nächsten Tagen in irgendeiner Form brauchen können.

 

Für heute vormittags habe ich mir eine lange Liste mit Arbeiten geschrieben, die schon lange hätten erledigt werden müssen - bügeln zum Beispiel, den Riegel vom Wachtelgehege reparieren, die restlichen Pfirsiche verarbeiten, einen Kuchen backen und noch andere Kleinigkeiten. 

Da kam es mir entgegen, dass Banane und Pfirsiche weg müssen, und ein Rest Milch auch. So hab ich mir, seit langem wieder einmal, mein gesundes Frühstück gemacht: einen Löffel Haferflocken gemeinsam mit zerteiltem Obst und etwas Wasser aufkochen, vielleicht ganz wenig Salz und ein paar Nüsse hinein, das in eine Schüssel tun, einen Löffel Honig unterrühren und dann einen Schluck Obers - oder eben einen Rest Milch.

Die Portion ist zu groß geworden, aber natürlich vernichte ich sie trotzdem, also drückt mir die Daumen, dass ich danach überhaupt noch aus dem Sessel komme, um endlich mit den Arbeiten zu beginnen.

Und habt ein schönes Wochenende!

25.7.20 09:18

bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Lifeminder (25.7.20 18:36)
Hallo, liebe Sparköchin!

Ich mag deine Einträge gerne, weil du ein Mensch mit Schwächen aber mit noch mehr Stärken bist. Man kann sich gut mit dir identifizieren.

Deine Gerichte klingen wieder sehr lecker.

Du wirkst so Pflichtbewusst, da du garantiert Kraft und Willen findest, dich aus dem Sessel zu erheben!

Habe ein schönes Restwochenende!
Liebe Grüße
Vom lifeminder

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