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21. und 22. Juli: Shakshuka mit Gebäck

Gestern haben wir uns mit der Traumkombination des Kindes den Bauch vollgeschlagen: der zweitliebste Eissalon serviert nämlich auch Pizzen. Normalerweise gierig, ist das Kind absolut damit einverstanden, sich mit mir eine Pizza zu teilen - allerdings ist es immer wieder schwierig, uns auf eine andere als Salamipizza zu einigen -, damit in der Folge noch Platz für ein Eis bleibt.

Am Nachmittag bekamen wir dann noch ein Stück Schokotorte, und abends aßen wir uns bei lieben Bekannten durch eine Brötchenplatte.

Heute gibts ein gesundes Essen, das könnt ihr mir glauben. Ich werde vorratsbedingt eine Shakshuka mit Wachteleiern und Weißbrot basteln. Den Paprika lassen wir weg, aber ich nehme ein Stück der vorgestern geernteten Zucchini-Keule und ein Glas gekochte Paradeiser (die heurigen wollen aufgrund des Wetters lieber nicht rot werden, ich verstehs eh).

Und natürlich ein Zwiebelhapperl, das ich grob schneide und in Öl anbrate, bevor die Zucchiniwürfel dazukommen und mitbraten. Gewürzt wird mit Salz, Rosmarin und, wenn ich ihn finde, mit Oregano. Und aufgegossen wird mit den Paradeisern. Das schmurgelt dann so lange, ohne Deckel, bis die Zucchini gar sind und die Flüssigkeit eingedickt ist.

Dann drücke ich ein paar Mulden in die Oberfläche und lasse jeweils ein rohes Wachtelei in eine Mulde gleiten, gebe den Deckel drauf und warte ein paar Minuten, bis die Eier durch sind.  In der Zwischenzeit kann ich ja schon das Weißbrot schneiden.

Die Wachteleier, ich glaube, das habe ich eh schon einmal erwähnt, muss ich zuvor alle aufmachen und sammeln und dann gemeinsam zügig in der Pfanne verteilen. Wenn ich die einzeln aufmache, ist das erste schon fertig, wenn ich das letzte reintu.

Natürlich wird das dem Kind zuwenig Essen sein. Laut wird es "Hunger!" schreien.

Vor allem deshalb, weil es genau weiß, dass noch ein Rest Torte im Kühlschrank wartet.

22.7.20 09:57

bisher 4 Kommentar(e)     TrackBack-URL


"Rex-Mama" / Website (22.7.20 11:58)
Hmmmm, Shakshuka bekamen wir früher oft zur Vorspeise in Tunesien gereicht - ich habe es geliebt, hatte nur bis gerade den Namen vergessen.
Danke, dass du mir auf die Sprünge geholfen hast, auch wenn mir jetzt allein beim Gedanken dran das Wasser im Munde zusammenläuft. ;-)

LG und einen schönen Nachmittag dir


Lifeminder (22.7.20 13:33)
Hallo, Liebe Sparköchin!

Wieder einmal, wird mir klar, dank deines Blogeintrages. Wie begrenzt doch mein kulinarische Horizont ist.

Shakshuka habe ich zuvor nie gehört. Aber dank deiner Beschreibung und Bildern, die das weltweite Netz, anzeigte, kann ich mir etwas darunter vorstellen. - Echt lecker.

Gegen so ein Stückchen Schokoladentorte hätte ich auch nichts einzuwenden.

Ich wünsche dir eine sommerliche Wochenmitte!

Liebe Grüße
Vom lifeminder


kelly (23.7.20 06:37)
Vorweg, damit es von dem *Aktuellen* nicht verdrängt wird.

Gesucht und gefunden:
ZIRNSTEIN, Dr . rer. nat. GOTTFRIED, Leipzig Biene, Flachs und Kohlenmeiler - Von Landwirtschaft und Technik in aller Welt
.-.
Bis zum Halbbier bin ich noch nicht vorgedrungen, es war alles so interessant und der Outländer im TV hat gewonnen.
Vermutlich auf Seite 170!?

MNS im hier und jetzt, steigende Fallzahlen - logisch.
Ärgerlich das Verhalten der sorglosen Bürger, da gibt es vor Ort einige Beispiele.
Ein Glück ist die eigene funktionierende Küche oder ein Verwöhnerli im Sommergarten bei Frischluft.
Lesen hält den Kontaktkreis übersichtlich .
Für das WE hab ich den Catering für einen Umzug übernommen, nur Zubereitung und Lieferung mit dem Rad . Nichts Anspruchsvolles!

Nun grusel ich mich noch etwas beim Lesen von der guten, alten Zeit!
LG Kelly


kelly (23.7.20 07:59)
Die Schilderungen hab ich nun überflogen - fand nichts treffend alkoholisches...

Es bleibt nur der Besuch eines Biermuseums mit Verkostung.

Meiner Meinung nach ist Halbbier ein Dünnbier, früher aus hygienischen Gründen getrunken mangels Trinkwassers.

Von J.S.Bach fand ich folgendes :
einer „Bieroper“ des jungen Bach im Bachmuseum Arnstadt.

Es heißt darin: Was das Bier in einer Stadt für verbot’ne Wirkung hat, kann man aus den Fällen sehen, die da pflegen vorzugehen. Dieser wird zu Schlägereien durch das starke Bier forciert, jener lässt es auf sich schneien, dass er wohl bezecht erfriert, und wer es nicht vertragen kann, stiftet Mord und Totschlag an. Feuersbrunst samt Kett’ und Banden sind durch starkes Bier entstanden; starkes Bier macht unkeusch Leben, zehrt gesunde Leiber aus, wer sich in Gefahr will geben, bring nur starkes Bier ins Haus. Drum soll man den Ratschluß billig fassen: nie starkes Bier zu brauen, zuzulassen.“

.-.-
Es gibt Rezepte im Netz für Kwass!
LG Kelly

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