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4. Juli: Pizza alla casa und Erdbeer-Tiramisu

Das Kind kassiert Zeugnis-Geschenke ein. Von mir gibts kein Geld, sondern eher kulinarische Verwöhnungen. Gestern das Schnitzel-Essen, und heute hab ich eine Pizza gemacht, und ein Erdbeer-Tiramisu. Letzteres haben wir allerdings für morgen aufgehoben. sonst wären wir heute geplatzt.

In der Früh hab ich, ohne von den Gewichtsanteilen eine Ahnung zu haben, aus Germ, Zucker, Weizen- und Dinkel-Mehl, Olivenöl, Salz und Wasser einen Pizzateig geknetet. Der kam in eine Tupperdose aus dem vorigen Jahrtausend - die sind tatsächlich nur schwer umzubringen! - und rastete dort.

Dann hab ich mich dem Erdbeer-Tiramisu gewidmet und zuerst von einer Zitrone die Schale abgerieben und sie ausgepresst. Vier kleinere Eier hab ich getrennt und das Klar zu Schnee geschlagen, 3 Deka Kristallzucker einrieseln lassen und weitergeschlagen, bis sich der Zucker aufgelöst hatte.

Die Dotter hab ich mit nochmals 3 Deka Zucker und einem außertourlichen Packerl Vanillinzucker sowie der Zitronenschale cremig-hell aufgeschlagen, 50 Deka Mascarpone und die Hälfte vom Zitronensaft eingerührt und den Schnee untergehoben.

In einen Suppenteller hab ich ein Lackerl Apfel-Granatapfelsaft (original wärs Himbeersirup gewesen) und den Rest vom Zitronensaft getan, und dann gings los: Zuerst eine Lage Creme in die Form, dann im Saft eingeweichte Biskotten (18 Stück hab ich verbraucht) draufgelegt, dann einen halben Kilo zerteilte Erdbeeren drüber und dann den Rest der Creme.

Deckel drauf, Taschen gepackt und zu den Eltern gefahren. Dort kam das Tiramisu in den Kühlschrank. Den Teig hab ich groß gezogen, fast Backblech-Größe, und auf ein solches mit Backpapier gelegt. Drauf kam fast alles, was sich im Kühlschrank so gefunden hatte: ein Rest von den passierten Paradeisern, ein Stück geriebener Bergkäse, ein paar Blattln Salami, ein halbes Packerl Toastschinken, ein Rest Camembert, zerpflückt, zwei Löffel gebratene Melanzani aus dem (eigenen) Glas und vier rohe Wachteleier. Gewürzt wurde nur mit Oregano.

Beim Backen ist uns ein Malheur passiert. Ich wollte das Backrohr auf 250 Grad Ober- und Unterhitze aufheizen, aber der Ofen tat nix, und so hab ich die Pizza letztlich ins lauwarme Rohr gestellt und dort eine Viertelstunde drin lassen, aufgeheizt habe ich dann nur mehr auf knapp 200 Grad.

Dadurch ist der Pizzateig natürlich aufgegangen wie ein Bauch nach einem Bohnengulasch und war mehr ein pikanter Kuchen als eine richtige Pizza. Allein, das Kind war begeistert von meiner Pizza alla casa und meinte, das war eine der besten Pizzen überhaupt, das muss ich wieder so machen.

Na, dann.

4.7.20 18:17

bisher 2 Kommentar(e)     TrackBack-URL


kelly (5.7.20 06:52)
alla casa!
Vermutlich kam der Geschmack *Liebe* mit ins Spiel.
Eine Enkelin erzählte auch einmal strahlend: extra für mich!

Meine Glückwünsche zu dem Erfolg betreff der Schulnoten, sehr auffällig ist die duchgängige Verbesserung.
Anerkennung durch Lob und eigene Leistung ist *Klasse*!
Liebe Grüße in den freien Sonntag!


Sparköchin (6.7.20 20:17)
Danke
Jetzt werden erst einmal ein paar freie Tage genossen, bevor ich mich langsam der anstehenden Arbeit wieder nähere ... hab eine gute Woche!
Lieben Gruß
schickt die Sparköchin

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