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10. Juni: Erbsenpüree garniert nach Art der Sparköchin

Wenn das mit dem Regen noch lange weitergeht, können wir statt der Hendln bald Enten halten. Leider hängt meine Laune sehr vom Wetter ab. Keine gute Sache heute. Deshalb habe ich mir auch, weil es eh schon egal war, den Kühlschrank vorgenommen. Der soll nämlich nächste Woche abgetaut und geputzt werden, da wäre es hilfreich, möglichst wenig zu kühlen übrig zu haben.

Das musste weg: eine Handvoll blanchierter Erbsen von der Vorjahrsernte aus dem Tiefkühler. (Sind schon zwei neue kleine Becher von heuer drin, und es besteht die begründete Hoffnung, dass noch welche dazukommen. ) Die drei Spargelspitzen. Die letzten mehligen Erdäpfel. Der Krautsalat. Ein Rest Milch. Der seit vorgestern überfällige Schlagobers. Ein viertel Krautkopf.

Das konnte weg: ein halbes Salathapperl, gestern geerntet. Und die gestern geköchelte Hühnersuppe musste ich mir auch anschauen und in geordnete Bahnen bringen.

Der Einfachheit halber hab ich zuerst die Erdäpfel zum Kochen angesetzt und die Erbsen noch einmal in wenig Wasser aufgekocht. Den Sud hab ich zur Hühnersuppe geleert, was bei Licht betrachtet nicht die beste aller Ideen war, weil durch das heiße Wasser das oben schwimmende Fett durcheinandergebracht wurde, das ich eigentlich hatte abschöpfen wollen.

Hab ich halt nur die Hälfte abgeschöpft und fürs Kochen beiseite getan. Die Suppe hab ich gleich für zwei Mal Abendessen aufgeteilt. Einmal koche ich den endgültig letzten Rest der selbstgemachten Suppennudeln ein.  Für morgen wird mir eine Einlage einfallen müssen.

Die zwei Hühnerrücken sowie die Innereien meiner eigenen Hendln, die in der Suppe ruhten, hab ich von Knochen und sonstigem unnötigem Zeugs befreit und in Stücke geteilt. Dann hab ich von der Terrasse ein kleines Zwieberl geholt. Die Schlotten kommen in die nächste Suppe, das Zwieberl selbst hab ich zerteilt und im beschichteten Reinderl ohne Fett geröstet, das Hendlfleisch und die zerteilten Spargelstangen zugegeben, gesalzen und alles gebraten, mit einem großen Schöpfer Suppe aufgegossen und ein paar Minuten schmurgeln lassen. Viel war das nicht, kann ich euch sagen.

Mir selber hab ich den Rest vom Krautsalat verordnet, der dem Kind ein drittes Mal nicht zuzumuten war. Es hat sich einen halben Salatkopf von gestern zerzupft und mit Wiener Marinade übergossen.

Mittlerweile waren die Erdäpfel durch. Ich hab sie geschält und zerteilt, die Erbsen sowie Salz, Milch und wenig Obers zugegeben und alles zermanscht. (Wie der Pürierstab jetzt ausschaut, wollt ihr gar nicht wissen. )

Das Püree hab ich in die Teller gelöffelt, mit dem Spargel-Zwiebel-Fleisch-Gemisch dekoriert (mehr wars nicht) und die Salate dazugestellt.

Zum Glück  hatte ich wieder eine Haferflockencreme mit Zucker und Vanille geköchelt, auf zwei Gläser aufgeteilt und zerteilte Erdbeeren draufgelegt und gezuckert. Das war eine halbwegs sättigende Nachspeise nach unserem garniertem Erbsenpüree mit Salat.

Den Krautkopf habe ich mir für heute Nachmittag vorgenommen, aus denen wird gekochter Krautsalat, der ins Glas kommt. Dazu muss ich mich aber erst beruhigt haben, denn das Kind hat gerade online-Unterricht, und die Lehrerin find ich schlicht unpackbar.

10.6.20 13:30

bisher 3 Kommentar(e)     TrackBack-URL


"Rex-Mama" / Website (10.6.20 14:04)
Also wenn gar nix mehr geht, könnte ich deine Hendln adoptieren, hier ist nämlich nach wie vor alles ausgetrocknet draußen.
Weiß zwar nicht, was Rex dazu sagen würde, aber zur Not koche ich dann eben auch ein Hühnersüppchen.

Nun musste ich doch mal nach der "Wiener Marinade" googeln. Hast du die eigentlich immer fertig stehen oder wird sie jedes Mal neu gemischt?

Liebe Grüße von der

"Rex-Mama"


Sparköchin (10.6.20 15:04)
So wie mein armes Mütterchen mir die Socken stopfen muss, weil ich das nicht zusammenbringe(n will), mischt sie mir auch immer die Marinade nach ihrem, sprich unserem Geschmack.
Ich hab da so eine alte Rum-Flasche, die füllt sie mir immer an, wenn ich sie ihr geleert bringe. Das Zeug hält in meinem Kühlschrank wunderbar ein paar Wochen durch ...
LG


"Rex-Mama" (10.6.20 15:57)
Lach, wohl dem, der noch ein Mütterchen hat.
Socken musste ich leider schon immer selber stopfen ...

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