Der Sparküche-Blog.

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... noch immer das Reste-Gröstl

Natürlich gab es Planänderungen. Nämlich sind mir bei den Kirschparadeisern, eigentlich fürs Abendessen erstanden, einige Exemplare  aufgefallen, die sich nur noch zum Verkochen eigneten. Also hab ich die zerteilt und bei günstiger Gelegenheit in die Pfanne geschmissen.

Die Knödel waren noch gut, aber die Menge war halt doch zu wenig. Deshalb hat jeder von uns noch zwei Scheiben Weißbrot bekommen. Beim Salat war auch der Rest vom gekochten Krautsalat dabei, das Kind war nicht begeistert.

Bei unserem Vorrat an Wachteleiern hab ich heute aufgeräumt. Sechs Stück hab ich gekocht, kann man immer wieder als Dekoration oder Suppeneinlage verwenden. Zwölf hab ich - wieder als Spiegeleier übrigens - zum Knödel-Gemüse in die Pfanne geleert und zwölf zum Verschenken hergerichtet. Jetzt ist das Schüsserl wieder leer und ich beruhigt.

In dem Sud von den geschenkten Spargelabfällen hab ich übrigens noch die Erbsenschoten ausgekocht. Wenn die klein gehackt sind, picken auch die Wachteln sie auf. In der Zwischenzeit hab ich die drei Spargelspitzen für die nächste Gelegenheit beiseite gelegt und den Rest, teilweise geschält, in kleine Stücke geschnitten. Die schönsten kamen in die Pfanne, der Rest, nachdem auch diese Schalen ausgekocht worden waren, in den Sud. Gemeinsam mit dem übrig gebliebenen gedämpften Erdapfel von gestern, und Salz. Das hat eine Zeitlang geköchelt, kühlt jetzt aus und wird vor dem Verspeisen als Spargelcremesuppe püriert und mit Obers vollendet.

Das Kind verträgt keine Bananenmilch, sagt es, und hat lieber ein Erdbeerjoghurt eingeworfen. Auch gut, dann konnte ich in meinen Becher Bananenmilch auch einen Schuss Met gießen. Ich hab vor Urzeiten (also noch im letzten Jahrtausend) ein Flascherl geschenkt bekommen, erst vor einem knappen Jahr geöffnet und gieße seither, wann immer es geht, einen Schluck ins Essen oder in den Kuchenteig.

Wie ihr seht, geht es nicht besonders oft, denn die Flasche ist immer noch halb voll.

7.6.20 12:55

bisher 2 Kommentar(e)     TrackBack-URL


kelly (8.6.20 12:53)
Wir trinken den Met bis keiner mehr steht...
Ha! Die Wikinger .
Ich hab mich grad mit Sauerkraut/Kartoffelstampf/Speck vollgestopft, sitze lieber und lass die Küche noch ein wenig auf Sauberkeit warten.
Es musste etwas herzhaftes heute sein, kühl genug ist es auch für Hausmannskost.
Eine schnelle Radtour zum Lieblingsbäcker, Supermarkt und Post gab es gleich in der Frühe, danach portionieren zum Frost und gepflegte Kocherei.
Deine Wachteldamen sind sehr fleißig, gibt es ein Sternerestaurant in der Nähe zu beliefern ?
LG Kelly


lifeminder (8.6.20 18:38)
Liebe Sparköchin!

Das klingt alles wieder furchtbar lecker.
Wie bist du eigentlich auf den Namen "Sparköchin" gekommen, du sparst vielleicht bei vielem, aber nicht beim Geschmack und auch nicht an Liebe bei der Zubereitung der verschiedensten Gerichte.

Bananenmilch, wann hatte ich zuletzt Bananenmilch, das muss Jahrzehnt her sein. Muss mir wohl doch mal einen vernünftigen Mixer anschaffen!

Auch die Spargelcremesuppe und die Knödel die du Anfangs erwähntest lesen sich wie ein Gedicht.

Einmal mehr bin ich schwer begeistert, was man so alles aus Zutaten herausholen kann, dass es dazu offenbar nur ein wenig Phantasie und gute Zutaten braucht.



Liebe Grüße
Vom lifeminder

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