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7. Juni: Viel Spaß im Garten ...

... hatte ich heute in der Früh. Eigentlich war ich auf der Suche nach bereits reifen Erbsen zum Einfrieren. Das Kind wird heute auch welche mitbringen, da habe ich meine durchgepflückt, damit die restlichen Schoten besser wachsen können. Wobei das nur für die Terrasse gilt. Im Frühbeet, das schon einigermaßen im Dickicht liegt, kann eine Gehäuseschnecke leider nicht lesen und weiß daher nicht, dass sie eigentlich nur abgestorbenes Material frisst. Deshalb vernichtet sie ungeniert meine Erbsen. Vernichtete, muss ich wahrheitsgemäß sagen, denn ich hab, wenn schon keine Erbsen mehr, so wenigstens die Schnecke gepflückt und den sehr erfreuten Hendln zum Fraß vorgeworfen.

Weil ich schon so weit vorgedrungen war, hab ich gleich auch die ersten Malvenblüten für den Tee gepflückt, und dann hab ich mich gewundert, was da für ein mannshohes Unkraut zwischen den Himbeeren aufkommt. Bis ich draufgekommen bin, dass es sich um Spargelstangen handelt, denen der tagelange Regen wohl gut getan hat. Nach einer Schrecksekunde hab ich sehr gelacht, ein kleines Messer geholt und drei Stangen geerntet, die längste nur unwesentlich kürzer als ich. Wird wohl insgesamt fast ein halber Kilo sein.

Bei der Ernterei hab ich natürlich einen Ast von den Himbeeren demoliert, das macht aber nix, da lege ich die Blätter gleich mit den Malven zum Trocknen auf, das bereichert den Tee.

Was es heute zu essen geben wird? Das muss ich erst mit dem Kind beratschlagen. Eine Portion Wachteleier sollte weg, und die zwei Speckknöderl endlich auch, falls sich die nicht eh schon selber auf den Weg gemacht haben. Oh, und eine Handvoll sehr kleiner Champignons ist ja auch noch da.

Ich sehe schon, was das werden wird, und ihr befürchtet das vermutlich auch: ein Reste-Gröstl. Etwas vom gestrigen Bratlfett in die Handgeschmiedete, einen zerhackten Zwiebel von der Terrasse drin braten, und dann das restliche Zeugs dazu, also die zerteilten Knödel, die halbierten Schwammerl und ein paar Spargelstücke. Salzen und alles gut heiß werden lassen und dann die ausgelösten Wachteleier drüberschütten, gut einrühren und stocken lassen. Dazu gibts einen feschen Blattsalat, sofern der überhaupt noch halbwegs frisch ist.

Weil das insgesamt nicht sehr üppig werden wird, gemessen am Appetit des Kindes, werde ich mir eine Nachspeise einfallen lassen müssen. Vielleicht versuch ichs wieder mit einer Haferflockencreme mit Früchten, oder irgendwas mit Bananen, von denen hab ich nämlich neulich eine Menge geschnorrt.

Zuviel Arbeit sollte es jedenfalls nicht sein, denn ich will vor dem heutigen Gewitter noch ein Stünderl auf der Terrasse sitzen, mit einem Krimi über französische Trüffel ...

7.6.20 08:58

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