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noch immer der 22. Mai

Jedes Mal, wenn ich kleine Patzerl Nudelteig durch die Maschine dremmle und dünn auswalke, frage ich mich, wieso ich eigentlich nicht öfter einen Nudelteig mache. Jedes Mal, wenn ich die Teigplatten dann, immer noch mit derselben Maschine, zu Nudeln zu schneiden versuche, weiß ich es wieder.

Wobei: seit ich zum Teig auch einen Schluck Öl gebe, gehts besser. Aber immer noch kämpfe ich damit, dass die frischen Teigplatten sich gut schneiden lassen, aber die einzelnen Nudeln zusammenpicken und die bereits etwas angetrockneten Platten sich zwar besser trennen ließen, aber erst gar nicht in die Schneidewalze hinein wollen, sich verbissen wehren und oft zusammenknautschen.

Wenn ihr wisst, was ich meine.

Heute habe ich Bandnudeln geschnitten und nur kurz zwischengelagert, um sie dann sofort zu kochen. Das ging gut. Den Rest vom Teig habe ich allerdings versuppennudelt, und da pickten die Dinger schon wieder zu Zwillingen und Drillingen zusammen.

Die Sauce übrigens hat uns gut geschmeckt. Soweit das möglich ist, wenn in einer Speise, die sich grundsätzlich am Gaumen zerdrücken lässt, einzelne Stückerln drin sind, die gebissen werden wollen (der Buchweizen nämlich). Ich bin grundsätzlich nicht die Freundin von unterschiedlichen Konsistenzen in derselben Speise. Tafelschokolade mit Nuss-Stücken ist mir völlig unverständlich - ganz zu schweigen von ganzen Nüssen. Oder Krokant in der Eiscreme.

Apropos Eis: heute nachmittags haben wir nach erfolgreichem Shopping - Leute, die Wiener Innenstadt ist so gut wie leer! Nur WienerInnen unterwegs! Das total neue Stadterlebnis! - beim Tichy reingeschaut. Viele Tische leer, und wir haben uns sofort einen davon geschnappt und uns mit großen Eisbechern glücklich gemacht.

Da war es dann auch egal, als wir beim Abendessen draufgekommen sind, dass es keine gute Idee von mir war, den gestrigen Zwiebelsud als Basis für die heutige Knochensuppe zu verwenden. Weil doch da nämlich der Schuss Essig drin war, und den haben wir supergut herausgeschmeckt. 

Naja. Immerhin waren Backerbsen in der Suppe, und ich habe - empfindliche Menschen, bitte nicht weiterlesen! - mir das Mark auf ein Stück Brot gedrückt, gesalzen und mit Hingabe verspeist. Diese Tradition werde ich immer hochhalten *lach*

22.5.20 18:48

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