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1. April: Erdäpfel-Kohlsprossensprossen-Auflauf

Kein Scherz, kein Schreibfehler. Gestern hab ich im elterlichen Gemüsebeet wieder geerntet. Vor allem hab ich die auswachsenden Kohlsprossen-Pflanzen gekappt und mich zu Hause gestern noch damit beschäftigt. Die kleinen Blütentriebe, die statt der Kohlsprossen jetzt in den Blattachseln wachsen, hab ich abgezupft und blanchiert, aus den kleinsten hab ich im Bratrückstand der Blunze mit Wasser und Erdäpfeln - und natürlich am Ende Obers - eine Kohlsprossensuppe gezaubert. Die Stängel mit den großen Blättern dürfen die Hendln verarbeiten.

Haha, die Hendln. Jetzt fangen endlich alle ins Legen an. Vorgestern hatte ich von den vier Damen sogar fünf Eier. Aber an der Größe müssen drei der vier noch arbeiten. Größere Taubeneier lagern derzeit in unserem Kühlschrank. Einige werde ich ausblasen, die machen sich sicher nett am Osterbaum.

Zurück in die Küche. Die blanchierten Triebe hab ich für heute aufgehoben. Und da passierte das folgende: erstmal hab ich vier speckige Erdäpfel bissfest gekocht. Danach hab ich in dieselbe Auflaufform wie gestern - mal sehen, ob das Kind sie heute auch wieder ausputzt! - Öl gegeben und drei der geschälten Erdäpfel hinein scheibliert. Salz drüber, dann die Kohlsprossensprossen drauf drapiert, gesalzen, gepfeffert, mit Hing bestäubt. Der vierte Erdapfel kommt in die Abendsuppe - der Brokkoli ist längst fällig.

Das größte vorhandene Ei, ein wirklich großes noch von einer der alten Hennen, hab ich mit ungefähr 70 ml Obers verquirlt, dann mit Milch auf 1/4 Liter ergänzt und das Ergebnis über den Erdäpfel-Kohlsprossensprossen-Auflauf gegossen. Drüber noch eine Handvoll geriebenen Parmesan verteilt und das ganze bei 180 Grad Ober- und Unterhitze dem Backrohr überlassen.

Für den Nachtisch hab ich ein Glas Marillenkompott aus dem Keller geholt. Bei Bedarf kann auf jede Portion noch ein Schluck Obers draufkommen. Das Kind hat sicher Bedarf.

 

Außerdem hab ich eine Portion Mangoldblätter aus dem Beet mitgenommen, die hab ich heute gleich auch blanchiert und gehackt. In der Kinder-Kochzeitschrift hab ich nämlich ein Rezept für einen Spinatschmarren entdeckt, na, den werde ich morgen ausprobieren. Da können wir wieder einen feschen Salat dazu essen (einen Radicchio hab ich nämlich auch ausgerissen, den hab ich mit meiner Mutter geteilt).

1.4.20 11:06

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