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6. November: Couscous mit Paradeiskraut nach Art der Sparköchin

Heute habe ich mir einen Tag ohne Termine gegönnt und meinen Haushalt halbwegs wieder in Ordnung gebracht. Unter anderem habe ich die Übersichtlichkeit in meinem Kühlschrank wieder hergestellt. Nicht, dass keine Arbeit mehr da wäre, aber jetzt sieht man sie wenigstens wieder auf den ersten Blick, ohne graben zu müssen.

So habe ich die Pastinaken-Ernte verwertet: die Wurzeln gewaschen, geputzt und geschält und klein gewürfelt, die dünnen Wurzeln und unregelmäßige Stücke habe ich getrennt für die Suppe (als Ersatz für leider nicht vorhandene Petersilwurzeln) eingefroren. Die Lade für Gemüse ist schon wieder gut voll, was auch notwendig ist, denn für die abendlichen Supperln geht ordentlich Gemüse drauf.

Das Kind liebt ja auch die klaren Fleischsuppen, weil es sich da Frittaten oder Backerbsen reinschmeißen kann, aber leider nicht das Fleisch, das darf dann immer ich essen. Deswegen gibt es meist Gemüsecremesuppen. Gestern und heute zum Beispiel die Selleriecremesuppe - die Sellerie-Ernte habe ich nämlich gestern verarbeitet.

Jedenfalls habe ich endlich das Sackerl mit den Mini-Kohl-Pflanzerl geleert, das Kraut gewaschen und fein geschnitten und mit einem ebensolchen kleinen Zwiebelhapperl in ausgelassenem Speck einige Minuten bei großer Hitze angebraten. Dann habe ich gesalzen und mit Hing hoffentlich die Blähungen vermieden und einige zerteilte Paradeiser zugegeben und die, weil nicht ganz reif und damit sauer, mit einem Löffel Zucker gewürzt.

Das ganze hat zugedeckt noch vielleicht 10 - 15 Minuten gedünstet, währenddessen hab ich zwei Portionen Couscous mit kochendem Wasser übergossen, gesalzen und ziehen lassen. Dann hab ich wieder bei großer Hitze die Flüssigkeit vom Gemüse verkochen lassen und diesen abgewandelten burgenländischen Klassiker zu Paradeiskraut mit Couscous erklärt.

Bei Tisch habe ich mir einen Rest Blauschimmelkäse über den Couscous gebröselt, was überhaupt nicht zum Kraut gepasst hat, leider. Dem Gastkind hab ich geriebenen Parmesan drübergestreut, was hoffentlich die bessere Variante war. Gemeckert hat das Kleine jedenfalls nicht.

Als Nachspeise gabs Joghurt mit Zucker bzw. Brombeermarmelade. Und jetzt überlege ich gerade, ob ich wohl mit einer Bananenmilch die diesbezüglichen Vorräte reduzieren soll.

6.11.19 15:01

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