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Allerseelen: unvermuteter Apfelstrudel

Meine Mutter hat nicht alle Äpfel mir gebracht. Sie hat selber genug behalten, um heute einen formidablen Apfelstrudel zaubern zu können. So sind wir unvermutet - eigentlich hatte ich nur Gemüse ernten wollen - zu einem Mittagessen gekommen.

Vorher gabs Broccolicremesuppe, die meine Mutter allerdings ganz anders macht als ich. Ich denke, sie fabriziert aus Fett und Mehl eine Einbrenn, röstet darin zerteilten Broccoli und Erdäpfel an, Zwiebel und Knoblauch natürlich auch, gießt dann mit Wasser auf, würzt und kocht alles, gibt Rahm dazu und püriert alles. Obenauf kommen gehackte Kräuter. Die Suppe ist weit flüssiger als unsere, hat aber, wenn es Apfelstrudel gibt, die beste aller Einlagen: Zupfnockerl.

Weil vom Teig immer wieder was übrig bleibt. Weil meine Mutter die dicken Ränder vom gezogenen Teig immer wegschneidet. Diesen Rest könnte man einfrieren und bei Gelegenheit einen Zweipersonenstrudel machen. Aber meine Mutter zupft von diesem Teigrest kleine Stücke ab und kocht sie in der Suppe ein.

Schmatz.

Gemüse geerntet hab ich natürlich. Ein paar Pastinaken waren es, die könnte man als Ernte bezeichnen. Und einige Selleriepflanzen, wo statt der Knolle unten nur eine unscheinbare Verdickung ist. Die muss ich demnächst einmal putzen und dem Tiefkühler zuführen.

2.11.19 15:06

bisher 2 Kommentar(e)     TrackBack-URL


kelly (3.11.19 06:21)
Einen vollen Rucksack hab ich gestern geerntet und gleichmäßig auf Küche und Keller verteilt, den Bon entsorgt und beruhigt ins Wochenende gegangen .
Es gab ein Lachsgericht von FRoStA mit viel Gemüse und Reis, danach eine Orangencreme (frisch) mit dem Rest Vanillinsoße.
Bei den Säften im Supermarkt studierte ich lange die Angaben, wird der Rhabarber aus China importiert?
Ich war nicht sicher und hab dann lieber Orangen- und Fliederbeersaft gekauft.
Ein wenig Verwöhnerli für kalte Tage weil ich zur Zeit noch auf meinen täglichen Winterapfel verzichte.
LG Kelly


Sparköchin (5.11.19 23:06)
Ich fürchte, dass du richtig liegst mit deiner Vermutung, dass heutzutage so gut wie alles aus China importiert wird. Außer Schweinefleisch, haha, das wird von China gerade in großem Stil aufgekauft, was in Österreich die Preise für Schlachtfleisch vom Schwein spürbar ansteigen lässt (um ein knappes Drittel, wenn ich mich richtig erinnere).
Aber Kürbiskerne für österreichisches Kürbiskernöl kamen schon aus China, und der neumodische Knollenknoblauch auch. Obwohl beides in Österreich super wachsen würde.
Die Paradeiser für die original italienischen Pelati werden auch schon großteils in China geerntet und verarbeitet.
Was ich immer sage: selber anbauen, soviel wie möglich.
Alles Liebe
von der Sparköchin

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