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7. September: Patisson-Risotto mit gebratenen Melanzani und Salat

Unser UFO ist schon weg. Aus dem Stück, das ich noch hatte, habe ich einerseits eine Suppe geköchelt, davon später mehr. Den Rest hab ich (samt Schale) grob geraspelt und in einem Risotto verkocht.

Zuerst habe ich eine Melanzani, die schon weg musste, längs in dünne Scheiben geschnitten und diese im restlichen Schmalz von den gestrigen Wachteleiern beidseitig gebraten. Gesalzen hab ich sie nur auf einer Seite.

Dann hab ich ungefähr drei Deka Speck gewürfelt - der muss auch schon dringend weg! - und im beschichteten Reinderl ausgebraten, zwei Portionen Rundkornreis dazugeschüttet, mit Safransalz gesalzen, alles anbraten lassen und dann die zwei Handvoll geraspelten Kürbis und eine halbe, klein gewürfelte, gelbe Karotte (meine Missernte) zugegeben.

Nach zwei Minuten hab ich mit heißem Wasser aufgegossen, gut durchgerührt und die Hitze reduziert. Das ganze hat zugedeckt eine knappe Dreiviertelstunde vor sich hin gedünstet.

Inzwischen hab ich die letzte vorrätige Gurke aus eigener Ernte geschält, längs halbiert und die Kerne entfernt - weil es nämlich eine Feldgurke war - und die Gurke in dünne Scheiben geschnitten. Dann hab ich eine gute Handvoll kleiner Paradeiser zerteilt und dazugegeben, alles gesalzen und mit Wiener Marinade begossen.

Auf geriebenen Parmesan haben wir heute ausnahmsweise verzichtet, es hat aber auch ohne sehr gut geschmeckt.

Außerdem habe ich heute schon einen Kakaokuchen gebacken und eben die Kürbiscremesuppe geköchelt. Auf die bin ich schon wieder gespannt. Gestern hab ich nämlich wieder einen Karpfen filetiert und die "Abfälle" gekocht. Den Teil mit den vielen Gräten kriegen die Hendln, aber die Filet-Innenseiten und einen Teil vom Kopffleisch habe ich aufgehoben. Besonders die Wangerl sind bei den Fischen ja sehr delikat.

Den Kochsud jedenfalls habe ich heute für die Suppe verwendet. Hinein kam ein großer Erdapfel und ein Stück Patisson-Kürbis (samt Schale) sowie Salz und Gewürzmischung. Das habe ich zusammen weich gekocht und püriert und mit nur einem Schuss Milch gestreckt.

Am Nachmittag werde ich, weil heute ein Sauwetter herrscht und eh nix anderes zu tun ist, ein paar Paradeiser in den Dörrapparat legen und aus zusammengeklaubten Mini-Äpfeln und -Birnen eine Art Kompott kochen. (Leider habe ich verabsäumt, auch Hollerbeeren mitzunehmen. )

7.9.19 14:07

bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


kelly / Website (8.9.19 08:01)
Ganz vornehm zurückhaltend bin ich bei *Kürbis* .
Gerne gemacht und gegessen hab ich ihn nur süßsauer als Kompott zu fetten Schweinebraten (entfällt nun) und Bratkartoffeln.
Für das Auge ist Kürbis immer toll, Kürbisfest im Heimatdorf mit Bergen von allen möglichen Sorten, mit den Enkeln zum Schnitzen für Halloween waren wir dort.
An mein letztes Karpfenessen kann ich mich kaum erinnern, an die Umstände schon - nur nicht mehr geschmacklich. Ich glaube es war sehr lecker, denn die *Annelies* hatte gekocht...
Ein entspanntes WE wünscht mit lieben Grüßen die Kelly!

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