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29. bis 31. August: Krautfleckerl und so

Petri Heil ist den Anglern im Umfeld der Sparköchin hold, deshalb bringt man mir weitere Exemplare des Schuppenkarpfens, um mich das Schuppen und Ausnehmen perfektionieren zu lassen. Allein das Filetieren wird noch einiger Übungsvorgänge bedürfen. Den letzten, den ich gestern Abend traktierte, hab ich einigermaßen zerfitzelt.

Deswegen schlug meine Mutter auch gütig vor, diesen einen Fisch doch am nächsten Tag gleich als Karpfen gebacken mit Erdäpfelsalat zu verspeisen. Natürlich wieder mit Wiener Marinade. Wir WienerInnen sind die einzigen, die ihre Salate zuckern, ja.

Das Kind half, wie immer, beim Panieren, der Fisch schmeckte herrlich und ich war stolz auf mich.

Am nächsten Tag, als ich das vorzeitig geerntete Krauthapperl verwertete, war ich das schon weit weniger, weil das Kraut in der Pfanne nicht und nicht weich werden wollte. Immerhin blieb es wenigstens schön grün (laut Tante Jolesch der nächste Fehler).

Ich erhitzte das beschichtete Reinderl, schmolz einen guten Esslöffel Schmalz, briet ein geschnittenes Zwiebelhapperl drin an und danach das Mini-Krauthapperl, in feine Streifen geschnitten. Nach vielleicht zehn Minuten habe ich mit Salz, Pfeffer und Zucker gewürzt, worauf das Kraut Flüssigkeit bildete. Ich habe dann weiter gerührt, bis die verdampft war. Jetzt war der Zeitpunkt da, um die restlichen Fleckerl von vorgestern unterzuheben. Mehr wars nicht.

Und das, obwohl ich im Frühjahr der Tante Jolesch im Theater zugesehen hatte, wie man Krautfleckerl professionell macht. Na, egal.

Das Kind litt sehr und bat darum, keinen Nachschlag nehmen zu müssen.

Heute stand die Zwetschkenernte auf dem Programm, die die liebe E und ich auch schafften. Nachher allerdings mussten wir auf kürzestem Wege den Heurigen aufsuchen und uns dort stärken. Ich hab mich für ein Puten-Cordon Bleu entschieden und die Hälfte für morgen eingepackt.

Morgen werde ich nämlich den ganzen Vormittag im Obst stehen - es waren auch schon die ersten Falläpfel da - und keine Zeit zum Kochen haben. (Was wird eigentlich das Kind essen?)

Heute musste ich Platz im Magen lassen, weil wir am Nachmittag begrillt wurden, mit Schopfbraten, Lamm und Käsekrainern.

Für den Nachtisch schnitten wir zwei ungeschälte Bananen längs ein, füllten in den Schnitt Schokoglasur und legten die Dinger oben auf das Grillblech. Nach einer guten Viertelstunde konnten wir die Dinger auslöffeln.

Haben wir das also auch ausprobiert.

31.8.19 21:59

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