Der Sparküche-Blog.

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6. bis 20. August: Kochen im Urlaub

In den Tagen, als wir die Ferienwohnung hatten, habe ich ein bisschen gekocht: Broccolicremesuppe, einen Gemüseauflauf (der uns beiden nur solala geschmeckt hat), ein Apfel-Zwetschken-Kompott und eine Zucchinicremesuppe.

Beim Lagerfeuer-Kochkurs haben wir derart viele Sachen vor- und zubereitet, dass ich mich außerstande sehe, alles aufzuzählen. In Erinnerung geblieben ist mir vor allem das Spanferkel: es wurde aufgeklappt, auf einem riesigen Bräter gewürzt und ausgebreitet und wenig Wasser zugegossen. Für das arme Tier wurde aus Schalsteinen eine Art Mausoleum gebaut, so dass unterhalb und obendrauf Kohlen bzw. Holz kommen konnte und das Viech ziemlich unbehelligt einige Stunden garen konnte.

Es war auch ziemlich gleich wieder weg: jeder stach mit der Gabel mehrmals in das zerteilte Ferkel und, zack!, waren nur noch ein paar Fuzerl im Bräter. Die sollten weggeschmissen werden, aber wer die Sparköchin kennt, weiß: das geht gar nicht. Flugs holte ich meine Tupper-Dose und kratzte die Fuzerl samt ein bisserl vom Saft hinein. Die anderen schauten blöd. Sollten sie nur.

Am nächsten Tag, immer noch in der Ferienwohnung, hab ich gekochte Erdäpfel in Scheiben geschnitten und in der Pfanne angebraten, zerteilten Zwiebel dazu, einige übrig gebliebene Broccoliroserln auch und am Schluss das Spanferkel-Fleisch samt Saft.

Oh, war das köstlich. Fürs Kind weniger, aber ich hab eh fast alles allein gegessen.

Am darauffolgenden Mittwoch begannen ein paar kochintensive Tage, weil ich einen Freund bevorraten wollte. Striezel, Zucchinicremesuppe, Kokosbusserl, Erdbeerjoghurt und ein Erdbeerkuchen mit Gelee waren es. Außerdem hab ich mit einer Erdbeermarmelade begonnen.

Die hab ich am Donnerstag fertiggemacht, ebenso standen Hokkaido mit Feta und Speck, Mürbkeks, eine Gemüsecremesuppe, eine Portion Grießnockerl, Heidelbeerjoghurt sowie ein Zwetschkenkuchen auf dem Programm. Eine Rindsuppe ist sich auch noch gach ausgegangen.

Am Freitag habe ich einen zweiten Mürbteig für Kekse gemacht sowie eine Broccolicremesuppe, einen Heidelbeer-Schmarren mit Apfelkompott sowie einen Kakaokuchen mit Äpfeln. Aus dem Rest der Rindsuppe, in die ich am Vortag Grieß eingekocht hatte, fabrizierte ich aus Resten wieder eine Gemüsecremesuppe.

Samstags waren wir zum Grillen eingeladen. So hätte ich gar keine Arbeit gehabt, deshalb hab ich mir eine gesucht und erstens die Mürbkeks gebacken. Zweitens war noch ein halber Würfel Germ im Kühlschrank und das Backrohr eh heiß, da habe ich ein ganz einfaches Weißbrot gebacken, drei kleine Stangerl sind sich ausgegangen. Den Rest vom Hokkaido habe ich zu einer Kürbiscremesuppe verarbeitet.

Am Sonntag musste es schnell gehen. Zum Glück hatte ich eine Packung Blätterteig im Kühlschrank und einige Reste. Aus denen, namentlich 8 Deka Speckwürfeln, fast ebensoviel geriebenem Käse sowie zwei Eiern und Salz und Gewürzen habe ich schnell eine Fülle gebastelt, auf dem ausgerollten Teig auf dem oberen Drittel verteilt, mit den letzten blanchierten Broccoliroserln belegt, eingerollt und im Rohr gebacken.

In der Zwischenzeit habe ich die letzten Paradeiser vom Kind zerteilen sowie ein halbes Happerl grünen Salat zerpflücken lassen. Mariniert habe ich beides mit einem Rest Zitronensaft, den ich im Kühlschrank entdeckt hatte. Die Paradeiser wurden zusätzlich auch gesalzen.

Für den Nachtisch haben wir eine Packung Himbeeren gewaschen und einen Becher Joghurt drübergekippt. Reichlich Zucker dazu, umrühren, fertig.

21.8.19 13:24

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